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Die Außenfassade des Widder Hotels, dessen Zimmer in neun einzelnen Altstadthäusern untergebracht sind.
Eintreten und wohlfühlen: die Lobby.
In der Lounge entspannt man vorm knisternden Kamin.
Die Bibliothek
Design trifft Mittelalter
Von der Dachterrasse der Suite genießt man einen herrlichen Blick über Zürich.
Kein Zimmer ...
... gleicht dem anderen.
Jedes Zimmer ist ein Mix aus Alt und Neu.
Tino Staub verwöhnt seine Gäste im Widder Restaurant.
In der Widder Bar hat der Jazz Tradition. Neu ist die Libary of Spirits mit einer großen Spirituosen-Auswahl.
Die Sommer-Lounge
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Mo. 16.01.2012, Karin Z.

Widder Hotel, Zürich

Zürich, die Stadt der Banken, der Uhren- und Juweliergeschäfte und des Geldadels. Versnobt, hochnäsig und erz-konservativ. So habe ich mir die Stadt früher vorgestellt, als ich sie noch nicht kannte. Und durfte einmal mehr erfahren, wie überflüssig Vorurteile sind.

Idyllisch am Zürichsee gelegen, präsentiert sich die Schweizer „Small Big Town“ bei der ersten Begegnung mit einer bezaubernden Altstadt und nostalgischen Straßenzügen – und wartet beim näheren Hinsehen mit vielen Überraschungen auf.

Tradition und Moderne verbinden sich zu einer harmonischen Einheit und geben der Stadt ihr eigentümliches Bild. Dies spiegelt sich nicht nur in der Architektur wider, sondern zeigt sich auch beim Beobachten der bunt zusammengewürfelten Grüppchen in den zahlreichen Bars und Restaurants.

Zürich ist zudem Stadt der Kunst und des Designs. Allein die Dichte der Galerien an der Kunstmeile Rämistrasse oder im ehemaligen Löwenbräu-Areal, das zudem das Migros Museum und die großartige Kunsthalle Zürich beherbergt, bestätigen diesen Eindruck. Jeder Kunst-Freak kommt in Zürich auf seine Kosten: von Le Corbusier über Ferdinand Hodler bis hin zu den Zürcher Konkreten oder Pipilotti Rist – um nur einige wenige zu nennen, deren Werke man in den zahlreichen Museen bewundern kann.

Auch die Hotel-Architektur ist spannend: Während Sir Norman Foster Teile des Dolder Grand Hotels in Zürich umgebaut hat, trägt das Widder Hotel die künstlerische Handschrift der Architektin Tilla Theus. Neun historische Wohnhäuser in der Altstadt wurden von ihr zu einer modernen Luxus-Herberge umgebaut, die 1995 eröffnet wurde.

Bei der Beschreibung des Widder Hotels fällt es mir schwer, nicht in Superlative zu verfallen. Das Ambiente ist nun einmal einzigartig. Die 42 Zimmer und sieben Suiten sind mit Möbeln und Objekten bedeutender Künstler eingerichtet, jedes natürlich ein Unikat und der Mix aus Alt und Neu ergänzt konsequent meinen Zürcher Gesamteindruck. Liebend gern hätte ich bei mir zu Hause das eine oder andere Möbelstück oder noch besser, gleich das ganze Mobiliar.

Der Service ist exklusiv, das Essen im Restaurant großartig und die Widder Bar sensationell. Letztere vor allem aufgrund der beeindruckenden Palette an Jazzgrößen, die hier im Herbst und Frühjahr auftreten und die eigentümliche Widder-Skulptur neben der Bar mit ihren Grooves zum Beben bringen.

Und noch ein Tipp: das Restaurant Kronenhalle (Tel. +41 44 262 99 00). Bevor ich wieder ins Schwelgen gerate… lassen Sie sich einfach überraschen!

 
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