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Der Empfang ist nicht nur freundlich, auch stylisch
Unser Spa Deluxe Room ...
... mit dem Bade(t)raum
Aufwachen mit Ausblick ...
... gemütlich!
Zimmer von Architekt Kengo Kuma
Architekt Zumthor verwendete eine Spezial-Putztechnik für die Wände
Raum von Tadao Ando – Purismus pur
Futuristisches Bad mitten im Raum – von Mayne Wood
Lichtspiele machen den Aufenthalt in der Therme mystisch
Verwinkelte Architektur
Im beheizten Außenbad ...
... kann man sich ewig aufhalten
Das Restaurant 7132 Red
Frühstück mit Frischluft
2-Sterne Restaurant 7132 Silver
Cocktails nach dem Dinner in der 7132 Blue Bar ...
... oder am Kamin in der Bibliothek schmökern
Das Bergdorf Vals ist einen Besuch wert
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Fr. 24.11.2017, Karl S.

7132 Hotel, Vals

Ein Wochenende voller Purismus 

 

Endlich Wochenende! Auf dieses freuen wir uns schon lange. Raus aus der Stadt, rein in die wilde, ursprüngliche Natur mit archaischen Bergwelten und idyllischen Landschaften. Es geht nach Vals, einem malerischen Bergdorf auf 1.250 Metern Höhe. Vals liegt im Kanton Graubünden, Heimat von „Heidi", Johanna Spyris Weltbestseller. Wir verbringen drei Tage im 7132, ein Designhotel mit architektonischer Extravaganz und luxuriöser Ausstattung. Das Hotel erstreckt sich über mehrere Gebäude. Wir wohnen in einem Spa Deluxe Room. Und das Wort Spa trifft es auf den Punkt: Das Badezimmer (wie ein zusätzlicher Raum) gleicht einem Wellness-Tempel – eine runde XXL-Badewanne steht in der Mitte, direkt vor einer großen Fensterfront mit Blick auf Vals und dem Bergpanorama im Hintergrund. In der riesigen Duschkabine kann man sogar ein Dampfbad nehmen. Einfach phänomenal! Über die tollen Pflegeprodukte freut sich besonders meine Frau.

 

Einzigartige Architektenzimmer

 

Absolut außergewöhnlich und einzigartig sind auch die 73 Zimmer im „House of Architects“. Vier weltbekannte Architekten, unter anderem Peter Zumthor, der die Therme (auch im Gebäudekomplex) entwarf, konnten sich hier frei von jeglichen Vorgaben künstlerisch austoben. Der Architekt Kengo Kuma, der schon mehrmals den japanischen Pavillon für die Biennale in Venedig konzipierte, vertäfelte einen der Räume komplett mit Eichenpanelen. Dem Zimmer mit einer Größe von nur 20 Quadratmetern tut das keinen Abbruch. Ganz im Gegenteil: Das Design ist klar und puristisch, die hochwertige Ausstattung beschränkt sich auf das Wesentliche. Durch diese Kombination wirkt das Zimmer wie ein warmer, gemütlicher Kokon. Ästheten sind hier genau richtig!

 

Off-Modus on

 

Noch schnell einen „Nespresso-Espresso“ aus unserer Minibar und dann brechen wir zur ersten Wanderung auf. Wir sind fasziniert von der Ruhe, die das Valsertal ausstrahlt, wir begegnen kaum anderen Wanderern. Das Wetter ist sonnig, wir können diese Weite also umso mehr genießen. Abendessen gibt es heute in einem kleinen Almrestaurant – urig! Zurück im 7132 (übrigens die Postleitzahl von Vals – Purismus sogar im Namen!) ist die bereits angebrochene Nacht noch nicht vorüber: Dreimal die Woche öffnet die Therme von 23.00 bis 01.00 Uhr ausschließlich für Hotelgäste zum Nachtschwimmen. Im Außenbad, 36 Grad warm, blicken wir in den klaren Sternenhimmel, einfach wunderbar! Die Therme besteht aus 60.000 Platten Valser Quarzit und ist, wie das Hotel, schlicht und elegant. Es gibt unterschiedlich warme Bäder wie das Feuerbad (42 Grad) oder die Quellgrotte (35 Grad). Auch die Schwitzsteine sind wirklich bequem. Das Baden im Wasser der hoch mineralisierten St. Petersquelle wird hier zum traditionellen Ritual, die Zeit fließt nur so vor sich hin. Ganz bewusst entschied man sich gegen ein Erlebnisbad mit Rutschen und Saunen, man soll die verschiedenen Temperaturen auf der Haut spüren und die Klänge des Wassers wahrnehmen. Man kann loslassen und fühlt sich tiefenentspannt.

 

Stundenlanger Frühstücksgenuss

 

Entspannt geht es auch beim Frühstück zu, der Service ist sehr zuvorkommend. Zudem gibt es ein großartiges Buffet: verschiedene Schweizer Käsesorten, Bircher Müsli mit Beigaben von getrockneten Früchten und Körnern, hausgemachtes Brot, frisch zubereitete Eier und Bündner Fleisch. Die Auswahl an Tagespresse ist groß, wir frühstücken tatsächlich mehrere Stunden. Der Tag läuft ähnlich ab wie tags zuvor: Vier Stunden wandern, nachmittags relaxen wir in der Therme ... diesmal schneit es sogar, was den Aufenthalt noch gemütlicher macht. Am Abend lassen wir es uns im Restaurant 7132 Red schmecken. Mit dem Gruß aus der Küche – Praline aus Kalbfleisch-Mousse an Karottensalat – beginnt das Erlebnis: Die Vorspeisen, Kraftbrühe und Steinpilz-Sellerie-Salat, schmecken super. Als Hauptgang bestelle ich Chateaubriand (sehr zart) mit Kartoffelchips, Gemüse und einer köstlichen Sauce. Meine Frau entscheidet sich für einen Loup de mer. Beides schmeckt sehr fein! Auch die Weinempfehlung unseres Kellners passt gut zum Dinner. Das 2-Sterne-Restaurant 7132 Silver war bei unserem Aufenthalt leider ausreserviert. Macht aber nichts, wir haben dennoch gut gegessen!

 

Am nächsten Tag geht es zurück nach Hause in die turbulente Großstadt. Das Wochenende im Hotel 7132 hat gutgetan, wir fühlen uns entschleunigt und bereit für den Alltag.

Mehr Infos:

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