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Fr. 15.08.2014, Daphne E.

D Maris Bay, Marmaris

Luxus und Design am azurblauen Meer

 

Wer an Urlaub in der Türkei denkt, dem fällt vermutlich als erstes die Riviera ein, gesäumt von Familienhotels und All-Inclusive-Club-Anlagen. Doch die Türkei hat mehr zu bieten. Bodrum beispielsweise. Der Ort liegt an der Westküste und wird das Saint Tropez des Orients genannt. Viele junge Türken verbringen hier den Sommer und auch Touristen aus der ganzen Welt genießen die stylishen Restaurants, Beachclubs und die Marina. Wem es hier zu überlaufen ist, der fährt auf die gegenüberliegende Halbinsel Datça. Mit dem Auto, der Fähre oder der eigenen Yacht gelangt man in eine der angesagtesten Designoasen der Türkei: das D-Hotel Maris.

 

Das Hotel thront auf einem Hügel mitten in einem Naturschutzreservat und besticht durch eine spektakuläre Aussicht auf die umliegende, unberührte Landschaft und die traumhaften, azurblauen Buchten. Das erste, was mir auffällt: Dieses Hotel ist bis ins letzte Detail durchdesignt, und auch die Außenanlagen sind architektonisch perfekt in Szene gesetzt. Unter türkischer Führung wurde die ehemalige Robinson-Club-Anlage komplett renoviert und umgestaltet. Das neue Konzept setzt auf mondänen Luxus mit modernem Style, was unbestreitbar funktioniert! 

 

Das Ambiente des Hauses ist geprägt von klaren Formen und kühlem zurückhaltendem Design, wobei sich diese Attitüde leider auch beim Empfangspersonal und dem Management widerspiegelt. Wer hier türkische Warmherzigkeit oder gar professionelle Freundlichkeit erwartet, ist fehl am Platz. Ich hatte das normale Standard-Zimmer gebucht, was die erste große Enttäuschung war – trotz der schönen Aussicht. Es war sehr beengend, dunkel und so winzig, dass nicht einmal Platz für eine Sitzgelegenheit oder einen Schreibtisch war. In dieser Preis- und Sternekategorie eigentlich ein Muss. Wer das D-Hotel Maris besucht, sollte daher lieber die Deluxe-Kategorie mit wunderschönem Interieur und traumhaftem Blick auf das Meer buchen.

 

Oder man reist gleich mit der eigenen Yacht an. Denn das Hotel bietet für 250 Türkische Lira, umgerechnet 90 Euro, die Nutzung aller Hotelannehmlichkeiten für externe Gäste an, sowie einen Transfer ins Hotel und zu den hoteleigenen Buchten. Wer mit seiner Yacht ankert, kann sich frei im Hotel bewegen wie ein Gast. Auch das mitangereiste Personal und die Sicherheitskräfte stören hier niemanden. Daher kann es an den Stränden, am Pool und in den Restaurants jedoch sehr voll werden. Eine rechtzeitige Reservierung für das Dinner in einem der fünf À-la-Carte-Restaurants ist zwingend erforderlich. Heute lieber türkische, asiatische oder italienische Küche? Spontanes Essengehen nach Lust und Laune war hier nicht möglich.

 

Zwar muss sich der Hotelgast die Anlage mit den Yachtenbesitzern und den anderen externen Gästen „teilen“. Dadurch bietet sich allerdings auch die Möglichkeit, die Superreichen zu beobachten: Wallstreethaie und russische Baulöwen quasi aus nächster Nähe. Ich persönlich fand es etwas störend, dass dadurch der Strand so überlaufen war. Aber für andere macht dies vermutlich auch den besonderen Reiz dieses Hotels aus: Man fühlt sich fast, als gehöre man zu den ganz Großen dazu. Während meines Besuchs ankerte zum Beispiel die Eminence, eine der 100 größten Superyachten der Welt. Ihr Besitzer, ein amerikanischer Investor, urlaubte samt Familie und Personal im D-Hotel Maris. Da wurden dann kurzerhand die Liegen der Hotelgäste zur Seite geräumt, damit das extra antransportierte Yacht-Equipment samt eigener Schirme, Loungestühlen, Sitzsäcken und Kinderspielzeug am Strand aufgebaut werden konnte.

 

Kinder sind im Hotel erst ab acht Jahren erlaubt. Darauf wurde ich bei der Buchung des Hotels deutlich hingewiesen. Dies wird aber vor Ort nicht eingehalten, denn die Yachtenbesitzer und externen Gäste können ihre Babys und Kleinkinder mitbringen. Dadurch geht leider das Adults-Only-Konzept nicht auf, das einige der Buchten wie der Silence Beach versprechen. Hier haben eigentlich erst Gäste ab 18 Jahren Zutritt. Außerdem ist hier wegen des nahe gelegenen Hubschrauberlandeplatzes nicht unbedingt mit Silence, also Ruhe, zu rechnen.

 

Doch das D-Hotel Maris bietet genügend Rückzugsorte von dem Trubel. Es gibt fünf Strände, zu denen man mit dem Motorboot gefahren wird. Mein Lieblingsstrand war der Coliseum-Strand. Ich bin extra früh aufgestanden, um hier eine der Lounge-Liegen oder eine der stylishen Strandcabanas zu ergattern. Hier konnte ich dann wunderbar faulenzen und die Sonne genießen. Der puderweiße, extra aus Ägypten eingeflogene Sand, verleiht den Stränden des D-Hotel Maris ein fast schon tropisches Flair. Und das kristallklare, türkise Wasser lässt sogar Mauritius oder die Malediven blass aussehen.

Mehr Infos:

D-Hotel, Maris