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Prächtig thront der historische Pavillon im hoteleigenen Park und lädt zum Verweilen ein.
Aufwendig restaurierte Decken- und Wandmalerei im Salon.
Bezaubernder Blick auf die Villa beim Passieren der Auffahrt.
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Do. 30.08.2007, Karin Z.

Villa di Corliano nahe Lucca

Zypressen, die auf sanften Hügeln Spalier stehen, silbrig flimmernde Olivenhaine und weitläufige Weinberge. Kaum eine Gegend Europas übt einen solch ästhetischen Reiz auf das Auge des Betrachters aus wie die Toskana. Die Schönheit dieser Region ist allerdings nicht allein durch deren unverwechselbare Landschaft begründet – Gebirge, Hügel und die Ebenen der Maremma – sondern auch durch die Fülle an historischen Städten wie Florenz, Pisa oder Lucca, um nur einige zu nennen. Nicht umsonst wird die Toskana auch „Land der Städte“ genannt und gilt für viele als die Wiege europäischer Kultur. Mit ihren Kunstschätzen und Baudenkmälern des Mittelalters und der Renaissance prägte sie die Malerei, Bildhauerei und Architektur der Neuzeit.

Die Schönheit und die Historie dieser Region vor Augen machte ich mich auf die Suche nach einer Bleibe, die dem  Gesamtbild gerecht wird… und bin zwischen Pisa und Lucca fündig geworden.

In einem wunderschönen Park erhebt sich das Hotel „Villa di Corliano“. Das herrschaftliche Gebäude aus dem 15.  Jahrhundert bietet die perfekte Toskana-Kulisse. Auch das Innere der Villa mit den Deckenfresken im Salon, den alten Mosaikböden, den antiquarischen Möbeln sowie den kunstvoll restaurierten Kassettentüren gleicht einem historischen Streifzug. Den Komfort eines Luxushotels dürfen Sie allerdings nicht erwarten. Was hier zählt, ist das geschichtsträchtige und einmalige Ambiente. Die zwölf Zimmer sind groß und unterschiedlich eingerichtet – teilweise mit romantischen Himmelbetten. Das Frühstück ist italienisch einfach, aber sehr lecker. Das Restaurant, das in dem ehemaligen Weinkeller der Villa beherbergt ist, bietet eine kleine Auswahl toskanischer Spezialitäten und eine stattliche Weinliste. Apropos toskanische Tafelfreuden, Sie sollten hier oder in einem der zahlreichen Restaurants der Gegend unbedingt das legendäre „Bistecca alla fiorentina“, ein Steak der Rinderrasse Chianina, versuchen – am besten zu zweit, da es riesig ist. Und noch ein Tipp: Wenn Sie mehrere Gänge genießen möchten, meiden Sie als Vorspeise die typische „Pappa al pomodoro“, eine Brotsuppe mit Tomaten, die so mächtig ist, dass ich anschließend kaum noch weiterschlemmen konnte.

Neben kulinarischen Spezialitäten bietet die Villa di Corliano eine exorbitante Lage, um die Schönheiten der Region zu entdecken. Die mittelalterliche Kaufmannsstadt Lucca etwa mit ihrem historischen Zentrum, das einem Labyrinth gleicht, und der beeindruckenden Basilika San Michele (mit dem Auto ca. 15 min). Möchten Sie einen Tag am Meer entspannen, erreichen Sie das mondäne Seebad Viareggio mit dem Auto beispielsweise in nur 40 min. Die paradiesische Toskana erlebe ich aber auch bei jeder „Heimkehr“ in die Villa Corliano: Mit einem Glas Chianti am verträumten Pavillon im Park sitzend, den Duft der Pinien einatmend, fühle ich das Flair vergangener Zeiten und wähne mich beinahe in einem anderen Jahrhundert.

 
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