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Das Resort ist nur 25 Minuten vom Airport Dubai entfernt
Kubistische Architektur
Stylisches Schlafzimmer ...
... und Wohnzimmer in der Villa
Bad mit Außendusche – genial!
Blick in die Deluxe Suite
Balkon der Kohinoor Suite ...
... der Blick von der Badewanne ist auch großartig!
Blick in das Premier Room
Das Restaurant Aquario ...
... noch schöner ist es draußen zu sitzen
Das Restaurant Vinesse
Der 80 Meter lange Infinity-Pool
Der Spa-Bereich
Ein Abendspaziergang lohnt sich ...
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Fr. 24.05.2019, Matthias Ko.

The Oberoi Beach Resort, Al Zorah, Adschman

Design-Perle in seltener Alleinlage am Strand

 

Die Emirate sind das leicht erreichbare Arabien, so westlich und so einfach in Gebrauch und Verständnis – beinahe schon wie ein Urlaub am Mittelmeer. Das spricht sich zwischen Europa, Afrika sowie Asien herum, noch dazu trommeln die Golf-Airlines Etihad oder Emirates unablässig als Sponsoren rund um den Globus für ihre Heimatbasen als Reiseland. Nebeneffekt ist ein seit Jahrzehnten anhaltender Bauboom entlang der Küste, der nach staatlichem Wunsch immer mehr Touristen anlocken soll.

 

Tourismus-Boom am Golf

 

Hier genau hier sticht das Oberoi Al Zorah im kleinen Emirat Adschman heraus: kaum eine halbe Stunde braucht man vom Flughafen Dubai, dann biegt der Fahrer vom Highway in eine kilometerlange, blumen- und palmengesäumte Sackgasse, die ein Naturreservat samt Golfplatz umrundet. Von Weitem erkennt man bereits, wie einsam das Resort der indischen Luxus-Hotelkette auf dem Dünenkamm der Landzunge thront. Es ist das einzige Hotel an diesem fünf Kilometer langen Strand – noch: Baustellen (manchmal leider zu hören) in der Umgebung lassen vermuten, dass hier irgendwann weitere Appartements, Privathäuser und weitere Herbergen entstehen sollen. Doch bisher bleiben die Hotelgäste bei ihren Strandspaziergängen durch weißen Pudersand, Korallenstücke und rosa Kamm-Muscheln noch weitgehend unter sich.

 

Es stimmt schon: Die Metropole Dubai mit ihrer faszinierenden Gigantomanie und ansteckenden Hektik ist jederzeit greifbar nahe, während man sich im Oberoi wie auf einem anderen Stern fühlen kann. Eine Million Quadratmeter geschütztes Mangroven-Feuchtgebiet nebenan mit sechzig Vogelarten inklusive Flamingos, die sich besonders gut auf einer geführten Kayak-Tour bei Sonnenuntergang entdecken lassen. Das erstaunlich satte Grün geht nahtlos über in den weitläufig-schwingenden Championship-Golfplatz (18 Loch), den Jack Nicklaus umsichtig gestaltete (berühmt u.a. für die Plätze Monte Rei/Portugal oder Simola/Südafrika). Das Meer rauscht immer wieder mächtig und bricht sich vier bis fünf Mal auf dem Weg vom Riff zum Strand – weder Bauprojekte im Wasser, noch künstliche Inseln versperren den Blick zum Horizont. Ebenso sind nervige motorisierte Wassersportgeräte hier verbannt – Danke! Oberoi vermarktet das Hotel als „bestgehütetes Geheimnis der Vereinigten Arabischen Emirate“ und als eine Art Eco-Resort, was ein wenig übertrieben ist, aber dennoch einen wahren Kern beinhaltet: Lage und Konzept können (noch!) als einmalig gelten.

 

Minimalistisches Design innen und außen

 

Der italienische Architekt Piero Lissoni kreierte hier ein minimalistisches Ensemble aus rechteckigen Kuben, die sich vom Haupthaus mit Empfang und zweimehrstöckigen Komplexen mit 74 Hotelzimmern terrassenförmig mit 15 Villen und Bungalows bis hinunter zum Meer schmiegen. Hohe Panoramafenster in allen Räumen, große Wasserflächen zwischen den Häusern, dazu luftige Dächer mit schlanken Säulen, die mit den hohen Stämmen der Fächerpalmen am Infinity-Pool in der Mitte der Anlage zu konkurrieren scheinen. Die strengen geometrischen Formen (selbst in Hecken oder den Teppichen von Pfeifenputzergras) verströmen eine Ruhe und richten die Aufmerksamkeit des Besuchers überall auf die beiden Highlights des Ressorts: Meer und Himmel. Platz und Weite bestimmen das Raumgefühl und so wundert es nicht, dass bereits die Standardzimmer mit üppigen 81 Quadratmetern aufwarten, bis hinzu Dreibett-Villen mit 340 Quadratmetern samt Privatpool. Der Zimmerservice zaubert unsichtbar abwechselnd Blumebouquets, Champagner oder arabische Konfektvariationen in die Räume.

 

Culture Kitchen zum Frühstück 

 

Die Küche ist aufgeteilt in eigene arabische, indische sowie europäische Teams. Das hat zur Folge, dass man sich bereits beim Frühstück entscheiden darf zwischen köstlich gewürzten indischen Dosas-Rollen, arabischen Humus-Variationen und originellen Rosinen-Brioches (oder sich diese Mischung komplett gönnt). Abends überzeugen der frische Red Snapper vom Grill und im Anschluss die herbe Schokoladen-Mousse im Meeresrestaurant "Aquario".

 

Wer es spirituell-besinnlich mag, wird die Yoga-Stunden am Nachmittag mit Navi am Strand schätzen (oder morgens im Yoga-Raum), fröhliches Geplauder mit anderen Gästen hingegen ist bei Klavierkonzerten mit Wein und Tapas in der Bibliothek erwünscht. An die Strandliegen bringen die Boys Mango-Eis, gekühlte Tücher samt erfrischendem Spray aus Evian-Wasser. Der 80 Meter lange Infinity-Pool ist das Herzstück des Hotels. Kleine inselartige Plattformen mit jeweils zwei Daybeds darauf scheinen über dem Wasser zu schweben und laden zum Sonnenanbeten ein. Kleiner Wermutstropfen: Das Hotel bietet keinen separaten Adult-Pool – Familien mit Kids haben hier lautstark Spaß, Ruhesuchende kommen nicht ganz auf ihre Kosten.

 

Umso schöner wird es dann Abends am Pool: Das Lichtkonzept der Anlage lässt Vorfreude auf jede Dämmerung aufkommen, denn die Ästhetik zwischen Kerzen und schimmernden Pools oder den sanft gurgelnden Wasserflächen ist bei Nacht einmalig.

 

Wer sich genau diesem Zauber hingeben möchte, sollte schleunigst in das kleine Emirat am Persischen Golf reisen und dem Oberoi Al Zorah einen Besuch abstatten. 

Mehr Infos:

Zum Hotel