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Auf einer Klippe, umgeben von 4000 Hektar Farmland, thront The Lodge at Kauri Cliffs.
Blick in das Foyer
Die Lodge ist im modernen Kolonialstil eingerichtet.
Blick in die Suite
Blick in den Owners Cottage Guest Room
Das Interior ist modern und edel.
Der hübsch eingerichtete Dining Room
Die Veranda des Dining Rooms punktet mit einem offenem Kamin.
Ebenfalls sehr stilvoll: das Kauri Cliffs Spa
Der Golfplatz zählt zu den schönsten Plätzen der Welt.
15 Löcher spielt man mit einzigartigem Panaromablick auf die Bay of Islands.
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Fr. 27.02.2015, Dorothé K.

The Lodge at Kauri Cliffs, Neuseeland

Zu Besuch bei guten Freunden

 

Weite Sandstrände, majestätische Klippen, einsame Wälder: In der Matauri Bay am Pazifischen Ozean zeigt sich die Schönheit Neuseelands in seiner höchsten Vollendung. Auf einer Klippe, umgeben von 4000 Hektar Farmland, thront „The Lodge at Kauri Cliffs“, ein Luxus-Hideaway der ganz besonderen Art.

 

Diese Luft. An diese Luft müssen sich meine Sinne erst gewöhnen. So klar und rein. Ich stehe auf der Veranda und blicke in die Ferne. Vor mir erstrecken sich der Pazifische Ozean, die Matauri-Bay, die Cape-Brett-Bay, die Offshore-Cavalli-Inseln und einer der schönsten Golfplätze der Welt. Unglaublich schön. Genau so muss der Amerikaner Julian Robertson gefühlt haben, als er vor rund 30 Jahren hier stand und sich in diesen Ort verliebte. Damals war hier noch eine einfache Rinderfarm. Ende der 90er Jahre kehrte der Fonds-Manager nach Kauri Cliffs zurück – und blieb. Zusammen mit seiner Frau Josie verwirklichte er seinen Traum: eine Gäste-Lodge mit eigenem Golfplatz.

 

Heute zählt „The Lodge at Kauri Cliffs“, Mitglied der renommierten „Relaise & Chateaux Collection“, zu den schönsten Hotels der Welt. Die im Kolonialstil erbaute Lodge besteht aus elf Cottages mit 22 Suiten. In einer davon wohnen wir einige Tage. Und fühlen uns sehr, sehr wohl. Die Suite hat ein großes Schlafzimmer, ein luxuriöses Bad mit zwei Waschtischen und einer Badewanne, einen offenen Kamin, einen begehbaren Kleiderschrank – und das Schönste: eine eigene Veranda mit Blick auf den Pazifischen Ozean.

 

Jay Robertson, Sohn von Julian und Josie Robertson und heutiger General Manager, sagte in einem Interview einmal: „Wenn jemand zum ersten Mal zu uns kommt, wäre meine Empfehlung, das Telefon und den Computer zur Seite zu legen, sich vom Alltagsstress zu befreien und jeden Moment in der traumhaften Natur Neuseelands zu genießen.“  Und diesen Rat befolgen wir. Die Schönheit der Natur ist so überwältigend, dass alles andere nebensächlich wird.

 

Tagsüber und abends trifft man sich in der Haupt-Lodge mit den verschiedenen, sehr gemütlichen Wohnzimmern und dem hübschen Dining Room. Alles ebenfalls im modernen Kolonialstil eingerichtet. In entspannter Atmosphäre sitzen wir auf den kuscheligen Sofas vor dem offenen Kamin. Überhaupt ist hier alles sehr entspannt und familiär. Man hat weniger das Gefühl, in einem Hotel zu sein, als vielmehr bei guten Freunden. Auf all unsere Wünsche wird ganz unkompliziert eingegangen, und so wird zum Frühstück kurzerhand unser Tisch vom Kamin ans Fenster gerückt, damit wir den Blick auf den Ozean und den Golfplatz genießen können. Beim Aperitif am Kamin und einem köstlichen Gruß aus der Küche werden wir mit den anderen Gästen des Hauses bekannt gemacht: einer kleinen, sehr sympathischen Frauengruppe um eine bekannte australische TV-Moderatorin, die zu einem Charity-Golfturnier am Vortag gekommen ist. Mit ihr sind wir an diesem Abend die einzigen Gäste des Hauses, was den familiären Charme unterstreicht.

 

Am nächsten Morgen gehen wir auf den Golfplatz direkt vor der Lodge, einer der schönsten Plätze, auf denen ich je gespielt habe. Ich komme aus dem Staunen nicht mehr raus und vor lauter Fotografieren auch gar nicht richtig ins Spiel. Unfassbare Eindrücke, die dank der klaren Luft selbst mit der iPhone-Kamera gestochen scharf sind. 15 Löcher spielt man mit einzigartigem Panaromablick auf die Bay of Islands, sechs davon entlang der majestätischen Klippen. Wir erleben die wunderbare Natur hautnah, sehen Schafherden und Wekas (die lustigen Vögel, die nicht fliegen können), die berühmten und jahrtausende alten Kauri-Bäume, die der Lodge und dem Golfplatz den Namen gegeben haben. Und freuen uns über die paradiesische Einsamkeit – wir sind an diesem Tag die einzigen Golfer auf dem Platz. Neben einer Weltklasse-Praxis-Range punktet der Platz mit Putting- und Chipping-Greens und einem gut bestückten Golf-Shop, in dem wir selbstverständlich fündig werden.

 

Den Tag auf dem Golfplatz lassen wir in dem von Totara-Bäumen umrankten, sehr stilvoll gestalteten Kauri Cliffs Spa ausklingen. Perfekt. In dieser Nacht schlafe ich besonders tief und fest. In der Ferne das gleichmäßige Rauschen des Ozeans, über mir der Sternenhimmel und dazu diese unglaublich klare, reine Luft. Pure Vorfreude auf den nächsten Tag. Mit Kauri Cliffs hat Julian Robertson damals wirklich ein besonders schönes Fleckchen Erde für seine Lodge gefunden.

 
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