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Fr. 31.07.2020, Wolfgang S. und Claudia T.

The Fontenay, Hamburg

Eine Hommage an die Hansestadt

 

Eigentlich ist Hamburg ja bekannt als die „Perle des Nordens“. Stellt man sich die Metropole an der Elbe jedoch als Muschel vor, so trägt sie doch so manche Perlen im Inneren: Angefangen von der Alster, der blauen Mitte Hamburgs, bis hin zur Elbphilharmonie als besonderes Wahrzeichen in der Hafen-City. Seit 2018 schmückt eine weitere Perle die beliebte Hansestadt – das 5-Sterne-Luxushotel The Fontenay am Westufer der Außenalster. Hier trifft urbane Natur auf kosmopolitischen Lebensstil – eine einzigartige Mischung, die von Superlativen geprägt ist.

 

Organische Architektur im Einklang mit der Natur

 

Benannt nach dem erfolgreichen hanseatischen Schiffsmakler John Fontenay, spielt die Nähe zur Natur und zum Wasser eine bedeutende Rolle im City-Resort. Bereits bei unserer Ankunft sind wir von der Erhabenheit, der Lage und der Architektur des Hotels beeindruckt. Inmitten der grünen und großzügigen Parkfläche mit über 130 Jahre alten Platanen steht der einzigartige Hotelkomplex aus drei ineinander verschliffenen Kreisen. Ein Hotel, das die perfekte Balance zwischen Urbanität und Natur darstellt – das war die Idee des Hamburger Architekten Jan Strömer, der inspiriert durch Wasser, Bäume und Himmel in der organischen Form des Hotels die Möglichkeit sah, alle Zimmer nach außen ins Grüne oder zur Alster hin auszurichten. Das äußere kurvenreiche Design, das uns auf Anhieb ein bisschen an die Architektur Antonio Gaudis erinnert, setzt sich im Inneren des edlen Hotels fort, wie wir beim Betreten der Lobby feststellen – ob Sofa, Hocker, Stuhl oder Teppich, das meiste im Fontenay ist rund. Besonders das Herzstück des Hauses sticht uns sofort ins Auge: Die drei Gebäudekreise verschmelzen direkt in der Mitte zu einer Taille, wo sich der mit Bäumen begrünte und verglaste Innenhof sowie das 27 Meter hohe Atrium befinden – unglaublich beeindruckend!  

 

Ein Atrium voller Superlative zum Entspannen

 

Insgesamt ist das prunkvolle Atrium mit 198 satinierten und farblich leicht variierenden geschuppten Scheiben ausgestattet. Vollendet wird der lichtdurchflutete, imposante Raum mit einer riesigen Lichtskulptur aus 140 LEDs an gedrehten Stahlästen und einem halbrunden 25 Meter langen Sofa. Wir setzen uns in die bequemen Sessel, lassen die einmalige Atmosphäre auf uns wirken und atmen die angenehme Fontenay-Luft ein. Durch die Höhe des Raumes und die gedämpfte Wirkung der eigens für das Hotel angefertigten Teppiche nehmen wir die spielenden Kinder neben uns überhaupt nicht wahr. Wir schauen in die Natur, genießen den Moment und fallen direkt in den Entspannungsmodus – ob das wohl an der organischen Architektur und den runden Möbelstücken liegt, die Harmonie und Balance ausstrahlen? Ruhe und Ausgeglichenheit strahlt das Luxushotel allemal aus!

 

Apropos Kinder: Wer denkt, dass in einem derart feinen Haus mitten in der Stadt nur Geschäftsleute oder gediegenes, älteres Publikum absteigen, liegt falsch. Die entspannte und lockere Atmosphäre, in der man sich rundum wohl fühlt, zieht junge Familien mit kleinen Kindern ebenso an wie junggebliebene Menschen, die legeren Luxus lieben. Auch Künstler wie die irische Rockband U2 mischten schon das bunte Publikum auf und geben dem 5-Sterne-Hotel ein besonderes Flair.

 

Das ganze Haus ein Unikat

 

Voller Vorfreude auf unser Zimmer machen wir auf dem Weg dorthin eine kleine Entdeckungstour in Begleitung von Herrn Brodowski, der Chief Financial Officer im Fontenay ist. „Unser Haus könnte eigentlich als eine komplette Sonderanfertigung bezeichnet werden“, erzählt er und wir hören ihm gespannt zu. „Die halbrunden Teppiche hier in den Zimmerfluren, auf denen wir gerade laufen, mussten in Hong Kong mit Handmaschinen exakt auf die Grundrisspläne angefertigt werden. Da Maschinen grundsätzlich nur rechtwinklig produzieren, hätte dies einen fast 70-prozentigen Verschnitt bedeutet – das war natürlich keine Option.“ Völlig fasziniert von der Individualität des Hotels führt uns Herr Brodowski durch das Haus, vorbei an der großen Dachterrasse, auf der wir einen wunderbaren Blick über die ganze Stadt genießen, und dem 1.000 Quadratmeter großen Spa mit einem Infinity-Pool der Extraklasse: Durch die kantenlose Konstruktion verschwimmt das Poolwasser am Horizont mit der Alster – die Liebe Hamburgs zum flüssigen Element wurde hier perfekt um- und in Szene gesetzt.

 

Durchdachtes Design bis ins Detail

 

Vor unserem Hotelzimmer angekommen öffnet uns Herr Brodowski die Zimmertür. Wir gehen ein paar Schritte durch den Raum und sind von der geballten Flut an Besonderheiten und Einzelstücken sofort fasziniert. Mit 43 m2 Fläche, 2,85 Meter Deckenhöhe und einer großen Glasfront besticht das Zimmer durch eine extreme Größe, die in Stadthotels im Luxussegment nicht immer gegeben ist. Vom Echtholzparkett, dessen Einzelelemente aus einer aufwendig gearbeiteten, hexagonalen Form bestehen, sind wir besonders angetan und schätzen die wertvolle Ausstattung und das Auge fürs Detail sehr. Auch der architektonische, rote Faden ist durch die geschwungenen Wände direkt erkennbar. Ein weiteres Highlight: Um von allen Perspektiven aus fernsehen zu können, wurde das TV-Gerät an einer beweglichen, in alle Richtungen drehbare Stange angebracht – absolut sensationell! Technische Raffinessen wie die Steuerung von Musik, Vorhängen und dem perfekten Licht zu jeder Tageszeit und Stimmung per Touchpad lassen keine Wünsche offen.

 

Erledigt von einem vollen und anstrengenden Tag fallen wir am Abend in die extra für das Fontenay in Deutschland produzierte Betten- und Matratzenlinie mit einer speziell angefertigten Breite von 2 Metern und einer Matratzenlänge von 2,10 Metern. Wer könnte hier nicht gut schlafen?!

 

Lockeres Personal, tiefenentspannte Gäste

 

Am nächsten Morgen freuen wir uns, das Fontenay beim Frühstück im Gartenrestaurant „Parkview“ von seiner kulinarischen Seite kennenzulernen. Das sehr freundliche Personal reicht uns zum Start eine kleine Etagere mit vielen Köstlichkeiten sowie frischen Brötchen und Croissants. Im Anschluss wählen wir zwischen leckeren Eierspeisen, frischgepressten Säften, Joghurt mit Früchten und belgischen Waffeln mit Beeren – eine sehr feine Auswahl für Jedermann. Kleines Manko: Der Orangesaft ist zu sauer, aber das ist auch der einzige Kritikpunkt unseres gesamten Aufenthalts. Wir genießen das tolle Essen und starten tiefenentspannt in den Tag, was vielleicht auch am sehr lässigen und dennoch stets hilfsbereiten und herzlichen Service liegt. Das Gefühl, in einem konservativen, steifen 5-Sterne-Luxushotel zu sitzen haben wir jedenfalls nicht, ganz im Gegenteil: Hier dominiert ein Verständnis von natürlichem, bodenständigem Luxus, das wir uns in jedem feinen Haus wünschen würden.

Mehr Infos:

Zum The Fontenay