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Das Petit Grand Hotel am Paradeplatz
Die herrschaftliche Lobby
Elegant eingerichtete Suiten
Marmorne Bäder
Standesgemäßer Roomservice
Stilvolle Garnitur
Das Restaurant Orsini
Die Savoy Bar en Ville
Das Restaurant Baur
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Fr. 09.09.2016, Karin Z.

Savoy Hotel Baur en Ville, Zürich

Gehegt und gepflegt wie eine Prinzessin

 

Ein langer Kongresstag geht zu Ende und ich mache mich auf den Weg zum Hotel Savoy Baur en Ville im Herzen Zürichs am Paradeplatz. Ein Kollege hat mir das Haus „als idealen Ort für einen luxuriösen Business-Stopover“ empfohlen. Was genau er damit meinte, war mir nicht ganz klar – aber ich folge seinem Tipp.

 

Mein Navi scheint die aktuellen Baustellen in Zürich nicht zu kennen – ich nähere mich dreimal auf unterschiedlichen Wegen dem immer wieder gleichen Schild mit der Aufschrift „Durchfahrt verboten“ und lasse mir schließlich von einem Taxi-Fahrer den Weg weisen. Er fährt voraus – nach vier Minuten stehen wir vor dem Savoy – und er verlangt 20 (!) Schweizer Franken.

 

Erschöpft und hungrig gebe ich dem Concierge meine Autoschlüssel und betrete das luxuriöse Traditions-Haus. Die Lobby mit ihren hochherrschaftlichen Lüstern, den schweren Teppichen und edlen Materialien erinnert an die Grandeur der Belle Époque.

 

Während sich der Empfang um die Formalien kümmert, werde ich von der Hoteldirektorin Frau Hörger höchstpersönlich begrüßt und nach meinen besonderen Wünschen gefragt. „Essen und schlafen“ – das drücke ich natürlich gewählter aus – und schon bietet man mir an, mein Dinner aufs Zimmer zu bringen, was ich dankbar annehme.

 

Elegantes Ambiente

 

Ausgestattet mit einem standesgemäßen goldenen Zimmerschlüssel und in Begleitung eines Pagen werde ich in mein Zimmer geleitet. Hier erwarten mich eine elegante Sitzecke mit Seidenkissen, ein großes Einzelbett (es gibt hier noch Einzelzimmer!) mit edlen Leinenbezügen, ein herrlicher Ausblick aus mit Samtvorhängen gewandeten Fenstern und ein marmornes Bad mit Dusche und separater Wanne sowie exklusiven Pflegeprodukten.

 

Verglichen mit zuweilen angestaubten Grand Hotels, ist im Savoy alles neu renoviert und restauriert. Zur Begrüßung stehen ein frischer Obstkorb und ein kleiner Guglhupf auf einem filigranen Glastischchen – wie aufmerksam!

 

Ich schlüpfe in einen flauschigen Bademantel und studiere die Speisekarte, und bin ein weiteres Mal irritiert über die Schweizer Preise. Egal, ich habe Hunger, und bestelle mir ein Wiener Schnitzel mit Salat und lasse mir dazu einen Schweizer Weißwein empfehlen.

 

Room Service deluxe

 

Emsige Kellner servieren nur kurze Zeit später auf einem rollenden Tisch mit schwerer, weißer Tischdecke und stilvoller Blumendeko mein Lieblingsgericht auf silbernen Platten. Der Weißwein wird kredenzt und die Flasche im Weinkühler bereitgestellt. Ich fühle mich wie eine Prinzessin, genieße mein vorzügliches Essen (kochen können die Schweizer!) und zappe mich durch die Programme des modernen TV-Gerätes.

 

Nach einer erholsamen Nacht – für die Lage ist es erstaunlich ruhig – genehmige ich mir ein kurzes Frühstück. Ich möchte unbedingt noch eine Hotelführung machen, bevor der zweite Kongresstag startet. Inmitten von beanzugten Herren und teuer gekleideten Damen, bestelle ich im Salon mein Frühstück, und werde beflissentlich von drei livrierten Kellnern gleichzeitig bedient: Cappuccino, Bircher Müsli, Croissant und Tageszeitung – perfekt. Erfrischend sind die zwei Amerikaner am Nachbartisch, die in Jeans und T-Shirt beherzt ihre Eierspeisen genießen.

 

Das Traditionshaus in Zürich

 

Als mich der Empfangschef Herr Tobler anschließend sehr engagiert und leidenschaftlich durch das Haus führt – die hochherrschaftliche Suite mit Balkonterrasse zum Paradeplatz hat es mir besonders angetan ­–­ erfahre ich, dass das Savoy bereits vor 170 Jahren von Johannes Baur gegründet wurde und zu einem der traditionsreichsten Fünf-Sterne-Hotels in Zürich gehört. Mit seinem Ristorante Orsini, das als eine der besten italienischen Restaurants der Stadt gilt, den glanzvollen Bankett-Räumlichkeiten und der stilechten Savoy Bar en Ville (mit Pianomusik am Abend) erfreut sich das Savoy einer großen Beliebtheit – sowohl bei der Zürcher Gesellschaft als auch bei internationalen Gästen.

 

Ein Grand Hotel durch und durch und für mich eine echte Wohltat inmitten von zwei anstrengenden Geschäftstagen!

 
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