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Ankunft auf dem Sonnenplateau in Hafling
Die Baumhäuser stehen mitten im Wald
Das Clubhouse ist der Mittelpunkt des Hotel-Dorfs
Die Lobby ist lichtdurchflutet ...
... gemütlich ...
... und so gut eingerichtet
Unser Chalet
Vom Bett in die Badewanne und in die Sauna ...
Auch die Baumhäuser sind wahnsinnig gemütlich ...
Die Bar
Das Restaurant serviert abends ein fantastisches 6-Gänge Menü
Mittags kann man sich am üppigen Buffet bedienen
Ein großes Schwimmbecken mit prasselndem Kaminfeuer ...
... und diesem Blick!
Der Außenpool
Eine duftende Auswahl an Kosmetika im Zimmer – klasse!
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Fr. 20.07.2018, Yasmin I.

San Luis Retreat Hotel & Lodges, Hafling bei Meran

Ein Baum wird wahr

 

Kennen Sie das, wenn Sie beim Surfen im Netz auf einen Ort an einer absolut traumhaften Location aufmerksam werden? Sie wollen am liebsten die Koffer packen und sofort los – wissen aber nicht, wo sich dieses Sehnsuchtsziel befindet. Gesucht, gefunden: das San Luis Hotel & Lodges. Gott und Google sei Dank, lässt sich dieses Resort mit Wow-Faktor 100 rasch ausfindig machen. Verwendete Suchbegriffe: Baumhaus; mitten im Wald; am See; und: Instagram-Hotel.

 

Wir machen uns auf den Weg nach Südtirol, ins Meraner Land in den kleinen Ort Hafling, der auf etwa 1.400 Höhenmetern liegt. Ein privater, etwas holpriger Zufahrtsweg durch ein dichtes Waldstück lässt erahnen, wie romantisch abgeschieden das Resort liegt. Uns ist schon jetzt klar, dass ein unvergesslicher Aufenthalt vor uns liegt, doch was uns dann bei der Ankunft erwartet, übertrifft schließlich alle unsere Vorstellungen: Wir erreichen eine von Nadelbäumen umrahmte Lichtung und erblicken San Luis – das wohl charmanteste Bergdörfchen aller Zeiten. Zerklüftete Bergwelten im Hintergrund und in der Mitte ein Naturbadesee, um den sich 22 Holzchalets und 16 Baumhäuser reihen. Mittelpunkt des Resorts ist das Clubhouse, in dem auch wir erst mal mit Südtiroler Speck und kräftigem Bergkäse sehr herzlich und herzhaft empfangen werden. Das Interieur ist rustikal und dennoch absolut elegant – wie ein Mix aus englischem Landsitz und schwedischem Ferienhaus. Die schweren schwarzen Cottage-Sofas bilden einen fabelhaften Kontrast zu den naturbelassenen Hölzern. Das gesamte Anwesen ist aus mondgeschlagenem, unbehandeltem Holz gebaut, auf Metallgegenstände wie Verschraubungen und Nägel wurde dabei komplett verzichtet. Claudia Meister, die das Hotel gemeinsam mit ihrem Bruder Alex betreibt, erzählt, dass es viele Jahre von der ersten Idee bis zur Verwirklichung gedauert hat. Bei einem lauschigen Familienabend schmiedete die Hoteliers-Familie, die bereits seit Generationen das Hotel Meisters Irma in Meran führt, die ersten Pläne für das Baumhaus- und Chalet-Dorf. Insbesondere die luxuriösen Baumhäuser kennt man ja sonst eher aus dem Safari-Urlaub. Neun Jahre und viele Genehmigungen später ist es dann soweit: Der Traum vom Baum wurde wahr.

 

Träumen zwischen Bäumen

 

Vorbei an einer kleinen alten Kapelle machen wir uns auf den Weg in unser Chalet. Im Winter überquert man einfach den gefrorenen See, um in sein Holzhäuschen zu gelangen, im Sommer läuft man außen herum. Der Wohnraum ist offen gestaltet, durch zwei Schiebetüren kann das Wohnzimmer von Küche und Schlafbereich getrennt werden. Die cremefarbenen Möbel, Vorhänge aus Leinen und der knisternde Kamin sowie viele verschiedene Lichtquellen verleihen dem Chalet einen so behaglichen Charakter wie das eigene Zuhause – selten fühle ich mich in einem Hotel derart geborgen. Neben dem riesigen gemütlichen Boxspringbett ist die freistehende Badewanne platziert, in der eigenen Sauna genießt man den Blick auf den See. Die Hotelkosmetik ist in edle schwarze Glasfläschchen gefüllt – neben zahlreichen Pflegeprodukten ist auch ein Muskel-Tonic, für die müden Beine nach der Wanderung, vorhanden. Von seiner Terrasse springt man direkt in den See oder lässt es sich im Hotpot gutgehen. Man ist hier vollkommen für sich, diese romantische Abgeschiedenheit mitten im Wald ist fast märchenhaft. Für Frischvermählte, die statt einer Fernreise lieber romantische Flitterwochen in den Bergen verbringen wollen, ist das San Luis wirklich eine zauberhafte Alternative.

 

Dinner im Clubhouse

 

Und auch wenn man in seinem luxuriösen Chalet die Ein- oder Zweisamkeit mehr als auskosten kann, freut man sich auch auf das Dinner. Nicht nur weil das Essen einfach fabelhaft schmeckt, sondern auch, weil die Atmosphäre im Clubhouse ganz besonders ist: Man kann sich schick machen, muss man aber nicht und man fühlt sich ein bisschen wie in einem vornehmen Country-Club mit lässigem Flair. Das 6-Gänge Menü ist sehr fein und kombiniert die Gourmetküche geschickt mit den alten Gemüsesorten, die im Garten angebaut werden. Süßkartoffel-Schwarzkohl-Suppe, Kürbisgnocchi mit Spanferkelragout und geräuchertem Ricotta sowie Entenbrust mit karamellisierten Schalotten, gedämpften Endivien und Teriyaki Sauce – sehr lecker. Auch Vegetarier werden nicht vernachlässigt: Millefeuille von der Platano-Banane (Kochbanane) an Parmesancreme und mariniertem Gemüse – klingt interessant, schmeckt super.

 

Schwimm-Scheune mit Seeblick

 

Und mit dem Schlemmen geht es morgens weiter – gefrühstückt wird im Chalet. Jeweils am Vortag wählen wir aus der umfangreichen „Frühstücksliste“ unsere Favoriten. Frischgepresste Säfte, Südtiroler Käse- und Wurstspezialitäten, Eierspeisen, Lachs, Avocado, Bircher Müsli – man kann so viele Kreuzchen setzen, wie man möchte. Sogar die bevorzugte Uhrzeit gibt man an und durch die Trennwand zwischen Wohnraum und Küche hören wir absolut nichts von den Frühstücksfeen, die unseren Tisch decken.

 

Den Nachmittag verbringen wir im Badehaus. Man liegt auf weichgepolsterten Sesseln und genießt den idyllischen Blick aus den scheunengroßen Fenstern auf den Naturbadesee und das winzige Dörfchen. Ein Außen- und ein Whirlpool, der mitten in den See gebaut ist, machen diese Spa-Landschaft perfekt.

 

Das San Luis ist eines der schönsten Hotels, die ich je besucht habe. Das außergewöhnliche Konzept, das traumhafte Interieur und der herzliche Service – ein Hotel-Tipp, den man unbedingt teilen möchte. 

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