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Blick vom Pool auf das Royal Hotel
Das Pool-Restaurant
Dinner hoch über dem Meer
Unsere Deluxe-Suite
Suite mit azurblauem Farbtupfer
Ein Raum einer Suite
Der 16.000 Quadratmeter große Park
Spa-Impressionen
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Fr. 29.05.2015, Karin Z.

Royal Hotel, Sanremo

Der Name ist Programm

 

Als bekennenden Côte-d’Azur-Fan kostete es meinen Partner dieses Jahr einiges an Überredungskünsten, mich für einen Kurztrip auf die italienische Seite, nach Sanremo, zu begeistern. Letztendlich überzeugte mich die Aussicht auf ein besonderes Hoteljuwel: das legendäre Royal Hotel Sanremo.

 

In Nizza angekommen, werden wir vom hoteleigenen Limousinen-Shuttle abgeholt. Nach nur 40 Minuten Fahrt vorbei an Monaco erreichen wir Sanremo. Unser Hotel thront über der Uferpromenade, ein Prachtbau aus dem 18. Jahrhundert mit 126 Zimmern und Suiten, vier Restaurants und allem, was das Herz sonst noch begehrt.


Privat in fünfter Generation geführt, kann das Hotel auf eine lange Geschichte mit hochkarätigen Gästen zurückblicken: Schauspieler, Gesangsgrößen des bekannten Festival della Canzone, Politiker und Mitglieder des europäischen Hochadels – sogar Kaiserin Sissi ist hier schon abgestiegen (daher auch die Sissi-Suite).

 

Wir winden uns durch einen 16.000 Quadratmeter großen subtropischen Park die Straße hinauf zum Foyer und fühlen uns in ein anderes Jahrhundert zurückversetzt. Livrierte Pagen übernehmen unser Gepäck, wir betreten die hochherrschaftliche Hotelhalle, ausstaffiert mit wertvollen Lüstern, edlen Teppichen und ausgesuchten antiken Stücken. Große Panoramafenster geben den fantastischen Blick auf das scheinbar endlose Meer frei. Wir werden in unser Zimmer geleitet, eine großzügige Deluxe Suite im 5. Stock mit riesiger Dachterrasse. Was für ein Traum!


Das Interieur erinnert an die Grandezza alter italienischer Palazzi – wobei hier nichts in die Jahre gekommen scheint, vielmehr präsentiert sich alles frisch restauriert und renoviert. Ein großer Flatscreen mit modernster TV-Technik und frei verfügbares WLAN holen uns wieder ins 21. Jahrhundert zurück.

 

Wir genießen das zur Begrüßung auf einer Silber-Etagère offerierte köstliche Gebäck. Kleiner Wermutstropfen: Es gibt keine Espressomaschine in der Suite. Aber wer macht sich hier schon seinen Espresso selbst… Diesen bestellen wir uns später auf der Hotelterrasse und er wird uns, dem "royalen" Anspruch entsprechend, kredenzt.

 

Am Poolbereich geht es etwas legerer zu. Das weitläufige Areal inmitten des blühenden und duftenden Parks ist verwunschen angelegt mit Natursteinen, einem kleinen Wasserfall und einem großen Meersalz-Becken. Versorgt mit Handtüchern und Getränken verbringen wir hier den Nachmittag und recherchieren die Highlights von Sanremo.

 

Zum abendlichen Dinner wird im Restaurant Fiori di Murano ein Vier-Gänge-Menü zelebriert: marinierte Gamberoni Rosso di Sanremo als Vorspeise oder ein Hummer-Risotto für zwei als Zwischengang und natürlich die unwiderstehlichen Dolci– molto gusto!

 

Am nächsten Tag, nach einem ausgedehnten Frühstück unter strahlend blauem Himmel (es gibt sogar eine Saft-Bar!), machen wir uns auf Entdeckungstour in Sanremo. Nur ein paar Schritte vom Hotel entfernt, vorbei an einer beeindruckenden russisch-orthodoxen Kirche und dem imposanten Jugendstilbau, in dem sich das berühmte Casino di Sanremo befindet, beginnt die Fußgängerzone mit vielen kleinen Geschäften und Cafés. Dazwischen immer wieder fantastische Prachtbauten, die – teils leerstehend oder angestaubt – den Glanz vergangener Epochen, der sogenannten Blütezeit Sanremos, erahnen lassen.


Verwinkelte Gassen führen hoch zur Altstadt und wir stoßen zufällig auf den Wochenmarkt (immer Dienstagvormittag) und stöbern uns durch Gürtel, Taschen, Sonnenbrillen und Uhren, die allesamt einen Bruchteil ihres Originals kosten. Die Carabinieri zeigen ihre Präsenz, greifen aber in italienischer Manier nicht weiter in das rege Treiben ein.


Genug vom Getümmel, leihen wir uns Rennräder und entdecken ein weiteres Highlight: den 20 Kilometer langen Fahrradweg direkt am Meer entlang, der auf einer ehemaligen Bahntrasse bis nach San Lorenzo di Mare verläuft, mit herrlichen Blicken auf die Riviera und das ligurische Umland.

 

Zurück im Royal Hotel relaxen wir im neu ausgebauten Wellness-Bereich mit türkischem Dampfbad, Hydromassage und Vitarium. Gerne hätte ich noch ein Spa-Treatment mit Polyphenolen roter Weintrauben ausprobiert, aber mein Hunger ist größer als mein Wunsch nach Verjüngung.

 

Der Besuch im Restaurant begeistert uns aufs Neue – nicht nur wegen der Raffinesse und Authentizität der regionalen Küche (bei Halbpension hätte ich dieses Niveau nicht erwartet), sondern auch dank des charmanten Services. Top geschult und sehr bemüht verwöhnen die Mitarbeiter des Royal die Gäste, nicht nur im Restaurant, und machen dem Namen des Hauses alle Ehre.

 

Am letzten Tag versuchen wir uns auf dem hoteleigenen Tennisplatz (Schläger und Bälle kann man sich beim Concierge ausleihen), machen noch einen Abstecher ans Meer und verbringen die letzten Stunden vor unserer Abfahrt am Pool.

 

Alles in allem ein wunderbarer Aufenthalt! Man sollte öfter mit Gewohnheiten brechen…

 

Mehr Infos:

Royal Hotel
 
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