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Früher Bank, heute Hotel: Im Herzen von Berlin am Bebelplatz liegt das Hotel de Rome.
Durch schwere Türen betritt man die Lobby.
Historische Marmorsäulen treffen in der Lobby auf modernes Interieur.
In der Gutmann-Suite hatte Dresdner-Bank-Gründer Eugen Gutmann einst sein Büro.
Die Eichenholzvertäfelung in der Renaissance-Suite ist über 100 Jahre alt.
Komplett mit Marmor verkleidet sind die Bäder der Suiten.
Früher lagerten hier die Juwelen, heute ist in den Tresorräumen das Spa.
Im Opera Court wird der Afternoon-Tea serviert.
Oder man genießt einen Drink auf der Rooftop Terrace mit exklusivem Blick über Berlin Mitte.
Abends werden die Gäste im Parioli Restaurant mit mediterraner Küche verwöhnt.
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Fr. 31.01.2014, Holger D.

Rocco Forte Hotel de Rome, Berlin

Eleganz im Bankgebäude

 

Das Spa im Juwelentresor, die Suite im Büro des Bankdirektors, der Ballsaal in der Schalterhalle: Wer im Hotel de Rome in Berlin nächtigt, erlebt nicht nur den totalen Luxus, sondern auch ein ungewöhnliches Ambiente.

 

Es gibt in Berlin zahlreiche interessante Luxushotels, die als Herberge für die Schönen und Reichen unserer Welt dienen. Das Hotel de Rome am Bebelplatz ist eines der ungewöhnlichsten, das ich kenne. Das Gebäude, ein ehemaliges Bankhaus im Stil der italienischen Hochrenaissance (Architekt Ernst Ludwig Heim), mit einer interessanten Vergangenheit und großer Tradition, ist einmalig und ein fester Bestandteil der Berliner Geschichte. 

 

Erbaut wurde es 1889 als Hauptsitz der Dresdner Bank und beherbergte später die DDR-Staatsbank. 2006 wurde aus dem Bankhaus ein Hotel. Designer Tommaso Ziffer, der auch das Hotel de Russie in Rom gestaltet hat, hat viele historische Elemente bewahrt. So erinnern zahlreiche Einrichtungsdetails an das einstige Bankgebäude. Nach dem Check-In bewundere ich in der hellen Lobby die interessante Mischung aus Alt und Neu: Klassische Architektur, Marmor-Säulen und eine hohe Lichtdecke treffen auf zeitgenössisches, modernes Interieur. Im Ballsaal im Raum nebenan thront an den Decken ein imposanter Kronleuchter. Hier war einst die Schalterhalle der Bank untergebracht. Einige der Suiten nutzte der Dresdner-Bank-Gründer Eugen Gutmann vor über 100 Jahren als Büroräume. Die schwere Eichenholzvertäfelung mit Granatsplitter-Spuren aus dem Krieg wurde original erhalten. Im wahrsten Sinne des Wortes wird die Geschichte des Hauses greifbar.

 

In meinem Zimmer mischt sich Historie mit modernem Komfort: Die Decken sind hoch, das Bad marmorverkleidet, die Mosaikböden beheizt. Mit HDTV-Flatscreen, Stereoanlage, Highspeed-Internet, Schallisolierung, großen Ledersesseln und Kingsize-Bett verfügt der Raum über jeden gewünschten Komfort. Wenn ich wollte, könnte ich mir jetzt sogar eine Massage aufs Zimmer bestellen.

 

Lieber aber besuche ich das Spa im Untergeschoss.  An wohl kaum einem Ort kann man so sicher entspannen wie hier – der Wellnessbereich ist in den ehemaligen Tresorräumen der Bank untergebracht. Wo früher Juwelen und andere Schätze aufbewahrt wurden, erstreckt sich nun auf 800 Quadratmetern das Spa mit Indoorpool, finnischer Sauna und Dampfbad. Die schwere Safe-Tür mit goldenem Knauf und eine 15 Zentimeter dicke Stahltür erinnern an einst.

 

Nachdem ich einige Bahnen im 20-Meter-Pool gezogen habe, besuche ich das Parioli im 5. Stock. Das stilvoll in warmen Gold- und Brauntönen gestaltete Restaurant setzt mit seiner mediterranen Küche moderne Akzente. Danach treffen sich Berliner und Hotelgäste in der Bebel Bar. Bei Life Musik genieße ich ein Glas Rotwein. Wenn jetzt Sommer wäre, würde ich auf der Rooftop Terrace noch einen Cocktail trinken und über Berlin blicken. Ein Grund, bald wieder zurückzukehren. Das Hotel de Rome – mein Hotel in Berlin.

Mehr Infos:

Hotel de Rome
 
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