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Fr. 02.08.2019, Mona L.

Rocco Forte Hotel Astoria, St. Petersburg

Das Venedig des Nordens

 

Russische Märchen, Erzählungen über die Zeit der Zaren und die Kunst- und Kulturszene der Gegenwart faszinieren mich schon lange. Sankt Petersburg ist mein Sehnsuchtsziel – dort, wo der Sonnenuntergang zu dieser Jahreszeit unendlich erscheint, verbringe ich drei nicht enden wollende Tage. Um die Hafenstadt an der Ostsee ranken sich zahlreiche Sagen und Geschichten – ich bin gespannt!

 

Zum Geburtstag überrascht mich mein Mann mit einem Aufenthalt im Hotel Astoria. Die Historie des Hauses reicht bis in das Jahr 1912, bei der Eröffnung feierte man das 300. Thronjubiläum der Zarenfamilie Romanow. Als 1997 die Rocco-Forte-Gruppe das Hotel übernahm, verschwand der Staub der Sowjetzeit und die Pracht des russischen Kaiserreiches kam wieder zum Vorschein.

 

Die exponierte Lage des 5-Sterne Hotels ist neben der nostalgischen Atmosphäre mit unter ein Grund für meine Empfehlung, denn die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind fast alle fußläufig erreichbar: die Eremitage, das größte Museum der Welt mit über 3 Millionen Exponaten, das Mariinsky Theater, die Blutskirche sowie die Bootsanlegestellen. Wer sich dem Kaufrausch hingeben möchte, muss zum Shoppen auf den Newski-Prospekt. Die Flaniermeile von Sankt Petersburg ist etwa zehn Minuten zu Fuß entfernt.

 

Und von unserem Superior King Room genießen wir den Paradeblick auf die gigantische St. Isaac´s Kathedrale. Unser Zimmer ist großzügig geschnitten und mit schlichten Farbakzenten sehr stilvoll eingerichtet. Das weiße Marmorbadezimmer verleiht dem gemütlichen Ambiente einen besonders luxuriösen Touch. Überall im Hotel hängen beeindruckende Kunstwerke – man spürt das herrschaftliche Flair eines Grand Hotels, gespickt mit moderner Eleganz und traditioneller russischer Note.

 

Prunkvolles Sankt Petersburg

 

Um so viel wie möglich von der russischen Metropole zu erleben, buchen wir für zwei Tage einen Guide, der uns mit seinem Wissen als gebürtiger St. Petersburger bereichert. Gleich am ersten Tag laufen wir zum Hafen und entscheiden uns für eine Baltikum-Bootstour, die uns die Newa hinaus in Richtung finnischer Meerbusen bringt. Mit über 600 Brücken ist Sankt Petersburg das Venedig des Nordens und vom Wasser aus erscheint uns die Stadt noch imposanter: faszinierende Paläste und Kathedralen, barocke und klassizistische Gebäude sowie pompöse Plätze mit monumentalen Skulpturen. Wir sind so geflashed, dass wir auch an den folgenden Tagen Bootsausflüge unternehmen und die Stimmung und Architektur der Stadt vom Wasser aus genießen. Wie gut, dass mein Mann die Reise um die Sonnenwende gebucht hat, so können wir die Belye Nochi (die weißen Nächte) miterleben. Die ganze Stadt ist nachts auf den Beinen und feiert auf den Brücken mit Feuerwerk und Lichtshows. Zum Abschluss der Reise besuchen wir das mintgrüne New Mariinsky Theatre und sehen uns das Ballett Anna Karenina an – wenn schon Kultur, dann richtig!

 

Apropos Kultur: Kulinarisch schlemmen gehört in Russland auch dazu. Von den stylishen Restaurants und der guten Küche sind wir begeistert. Vor allem das Cococo hat es uns angetan – ein trendiger Place to be für Foodies. Wir gönnen uns natürlich den obligatorischen Kaviar. Im hoteleigenen Astoria Restaurant sollten Sie unbedingt die zahlreichen Pelmeni-Variationen (gefüllte Teigtaschen) probieren! Auch das Frühstück im Hotel ist ausgezeichnet: Obst aller Art, russische Eierspeisen und kleine Küchlein versüßen uns den Morgen. So groß wie Russland selbst, sind aber auch die Portionen am Frühstückstisch – die können Sie sich getrost zu zweit teilen.

 

Sankt Petersburg, es ist einfach zu schön!

до свида́ния! (Auf Wiedersehen!)

Mehr Infos:

Zum Hotel