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Superior Doppelzimmer im Schloss
Das Bad einer Junior Suite
Die Gräfliche Suite
Ein Badehäuschen für Honeymooner
Das Schlafzimmer des Badehäuschens
Ambiente im Spa ...
... und Ruheinseln
Vegane Snacks im Spa Bistro
Der beheizte Außen-Pool
Sternerestaurant COURTIER im Schloss
In einem 75 Hektar großen Areal mit drei Kilometer langem Sandstrand liegt das historische Gutsgelände Weissenhaus mit seinem weißen Schloss.
Das Restaurant Bootshaus
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Fr. 08.05.2015, Karin Z.

Resort Weissenhaus, Weissenhaus an der Ostsee

Ein Dorf für sich

 

Das ambitionierte und großartige Luxushotel-Projekt „Weissenhaus – Grand Village Resort & Spa“ des Unternehmers Jan Henric Buettner hat in der kurzen Zeit seit seiner Eröffnung im Juli 2014 bereits so viel Medienpräsenz und Auszeichnungen bekommen, dass ich nicht anders kann, als mir das hochgelobte Resort einmal von der Nähe anzuschauen.

 

In einem 75 Hektar großen Areal mit drei Kilometer langem Sandstrand liegt das historische Gutsgelände Weissenhaus mit seinem weißen Schloss, eingebettet in weitläufige Wiesen, und der unverwechselbaren Dünenlandschaft. Die ehemaligen Gemeindegebäude aus dem 17. Jahrhundert wurden liebevoll und aufwendig renoviert und restauriert, und beherbergen Zimmer und Suiten.


Getreu der Geschichte wurden die ehemaligen Namen der Gebäude beibehalten, so findet man im "Kutschenhaus" den fantastischen Spa und hinter dem "Badehäuschen" verbirgt sich die "Honeymoon Suite" – mit direktem Meerzugang.

 

Wir dürfen im Schloss nächtigen und ich bin meiner Suite und ihrem Interieur sofort verfallen. Schnörkellos, modern mit subtilem Luxus in Form von edlen Stoffen, schweren Vorhängen, formschönen Sesseln, alles Ton in Ton in dezenten pastelligen Farben gehalten. Die Minibar wartet mit trendigen Getränken wie Rhabarber-Schorle auf.


Details wie Flatscreens über der Badewanne und in einer Kommode, versenkbar vor dem Bett, lassen mich erahnen, dass Jan Henric Buettner lange in den USA gelebt hat. Auch das Bett erinnert mich an die luxuriösen Hotelbetten in Kalifornien: Mehrere Matratzenlagen in unterschiedlichen Härtegraden, Bettwäsche aus softestem Leinen, unglaublich komfortabel – ein Traum!

 

Das opulente Badezimmer  orientiert sich im Design an dem historischen Gebäude, ist aber mit allen sanitären Raffinessen ausgestattet. Die große Dusche mit Massagedüsen  erzeugt sofort einen Spa-Effekt. Apropos Spa: Nachdem mir eine Freundin von den tollen Anwendungen vorgeschwärmt hat, ist er der erste Stopp nach meiner Ankunft.

 

Da es regnet, trainiere ich in Vorfreude auf unser abendliches Dinner im Sternerestaurant COURTIER im großzügigen Fitnessraum mit Blick auf die Natur, die Weissenhaus umgibt. Auch hier die neuesten Trainingsgeräte mit extra Wow-Effekt: Die auf Laufbändern und Crosstrainern erzeugte Energie wird ins Stromnetz zurückgespeist.


Das anschließende Facial ist dank den Zauberhänden der Kosmetikerin belebend und entspannend zugleich und erklärt die Begeisterung meiner Freundin. Zum krönenden Spa-Abschluss bewundere ich im 35 Grad warmen Outdoor Pool bei chilligem Sound die in Abendlicht getauchte Landschaft.

 

Derart relaxed, bestelle ich in meinem Zimmer erst mal einen Espresso, um nicht gleich ins Bett zu fallen und das Dinner zu verschlafen. Die nette Dame vom Zimmer-Service scheint überrumpelt und denkt laut, dass sie nicht sicher sei, wie sie den Espresso warm ins Zimmer bringen könnte … Schön, dass es hier auch menschelt und nicht alles paradiesisch perfekt ist.

 

Das Menü im COURTIER übertrifft dann wieder alle Erwartungen: Ich habe seit langem nicht mehr eine so kreative, geschmacksintensive Sterneküche erleben dürfen. Allein schon die raffiniert arrangierten Küchengrüße sind eine Offenbarung und lassen erahnen, wie wunderbar es weitergeht – zum Beispiel mit einer Variation von Ikarimi Lachs mit marinierten Algen oder einem Neuschottland Hummer mit gerösteter Gurke, Blumenkohl und Pomelo. Als Erinnerung bekommen wir zum Abschluss eine Flaschenpost des Küchenchefs Christian Scharrer mit signiertem, von Hand geschriebenem Menü. Es würde mich nicht wundern, wenn hier bald der zweite Stern vom Michelin-Himmel fällt.

 

Der nächste Tag begrüßt uns mit blauem Himmel und Frühlings-Sonne. Wir joggen durch den Park und am Meer entlang und atmen die Seeluft ein. Beeindruckend, wie groß und weitläufig das Resort und wie atemberaubend die Landschaft ist. Wir erkunden die Anlage, lassen uns Details zum Hotel erzählen, machen einen Abstecher zum Spa-Pool und freuen uns, dass wir hier sind! Im Restaurant Bootshaus, einem Beach-House direkt am Meer, lassen wir den Tag mit leichten Snacks und einem gigantischen Sonnenuntergang ausklingen.

 

Der Abschied von Weissenhaus fällt schwer – auch dank des netten, hilfsbereiten, vorwiegend jüngeren Personals, das inmitten des Luxus eine unbeschwerte, leichte Atmosphäre schafft.

Mehr Infos:

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