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Das weitläufige Resort an der Nordküste
Die Zimmer befinden sich in den einzelnen Gebäuden
Endlose Weite
Junior Suite mit Ausblick
Der Privatpool der Präsidentensuite im Erica
Der Privatpool der Präsidentensuite im La Licciola
Eine der Junior Suiten
Die Terrasse der Arcipelago Suite
Der Outdoor-Bereich der Arcipelago Suite
Einer der großen Pools
Die Terrasse des Restaurants Les Bouches
Open Air Cooking im Li Ciusoni
Es ist angerichtet im Li Zini
Der StrandLicciola
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Valle dell’Erica | Sardinien | luxuszeit.com
 
 
 
 
 
Fr. 13.07.2018, Karin Z.

Resort Valle dell'Erica, Sardinien

Ein Naturparadies an der sardischen Nord-Küste

 

Als bekennender Sardinien-Fan habe ich auf der Insel schon viele schöne Plätze entdeckt.

Ganz besonders gut gefällt mir das Valle dell’Erica Resort im Nordosten Sardiniens, weil es meine persönlichen Vorstellungen vom perfekten Urlaubsort erfüllt:

Natur, Ruhe, Weitläufigkeit, schöne Strande, einsame Buchten, gutes Essen, moderne Zimmer, nette Menschen, und unterschiedliche Sportmöglichkeiten.

 

Das Resort erstreckt sich über 20 Hektar Naturschutzgebiet mit 1,4 km(!) langem unbebautem Küstenabschnitt. Es gibt zwei 5 Sterne Hotels – Hotel Erica und ‚La Licciola’ – mit insgesamt 271 Zimmern und Suiten, verschiedene Restaurants, ein Thalasso und Spa Center mit Gym sowie diverse Pool-Landschaften.

 

Mediterrane Bauweise

 

Das Schöne: Die Anlage ist so gestaltet, dass man auf den ersten Blick gar nicht sieht, wie groß das Resort und das Angebot ist. Und auch nicht mitbekommt, wie viele Gäste gerade hier verweilen.

Kleine Gebäude mit jeweils wenigen Zimmern oder Suiten verteilen sich weitläufig über die sardische Landschaft und fügen sich harmonisch in die Natur ein.

 

Wir haben uns für ein Zimmer im Hotel ‚La Licciola’ entschieden und sind begeistert:

Groß, Licht-durchflutet, Natursteinböden, reduziertes helles Interieur gemixt mit sardischem Kunsthandwerk wie z.B. Keramikvasen oder ein farbenfroher Wandteppich, ausgebaut mit kostbaren Materialien wie Granit und besondere Hölzer. Das moderne Bad ist mit aufwendigen Mosaiken gestaltet, selbst hergestellte Cremes und Badezusätze stehen großzügig zur Verfügung.

Wunderschön auch der nicht einsehbare Stein-Balkon mit einem phänomenalen Blick auf das Meer und die Inseln des Maddalena Archipels.

 

Weitläufige, wilde Natur

 

Nach der abenteuerlichen Autofahrt durch das sardische Straßenlabyrinth vom Flughafen Olbia zum Resort (ca. 55 km), ist eine Entdeckungstour durch die weitläufige Anlage der perfekte Ausgleich zum Runter- bzw. Ankommen.

Vorbei am Hauptgebäude mit Lobby, Bar, Restaurant und großer Terrasse (hier wird auch das Frühstück serviert), passieren wir schön eingewachsene Steinvillen, in denen sich ebenfalls Zimmer und Suiten befinden,  und erreichen einen großen Poolbereich mit Bar und Liegen, auf denen vereinzelt ein paar Gäste entspannen. Wir wollen weiter ans Meer und durchstreifen auf sandigen Pfaden schließlich die dicht bewachsene Macchia* (*typisch mediterrane Gebüschformation), bevor sich vor uns eine der zahlreichen paradiesisch schönen Buchten des Valle dell’Erica auftut. Herrlich - und auch hier nur ein paar Wenige, die den Blick auf das türkisfarbene Wasser genießen.

Wir setzen unseren Weg fort, und entdecken weitere bezaubernde und einsame Plätze direkt am Meer, die uns ins Staunen versetzen – genauso wie es das Wildschwein tut, dass urplötzlich unseren Weg kreuzt und sich, erschrocken wie wir, gleich wieder durch das Gebüsch davon macht.

 

Sardische Köstlichkeiten – frisch zubereitet

 

Nach einer gefühlten Ewigkeit, erreichen wir die kleine, versteckte  Beach Bar ‚Li Caracoli’ und bestellen uns zum Sundowner den wärmstens empfohlenen Haus-Cocktail – ein Gemisch aus  Mirto* (*sardischer Likör), Weizenbier (!) und anderen Geheimzutaten. Klingt seltsam, schmeckt aber wirklich spritzig und erfrischend. Dazu bekommen wir Pane Carasau (sardisches Knusperbrot), Oliven und Käse.

 

Mehr brauchen wir zum Glücklichsein an diesem ersten Abend nicht – es gibt noch genügend Gelegenheiten, die hervorragende, frische Küche im Resort kennenzulernen.

 

Wie zum Beispiel das Fisch-Menü im Restaurant Li Zini (unbedingt reservieren, da es nur wenige Plätze gibt!). Nicht nur die fangfrischen Fische und Krustentiere aus dem Fischteich, raffiniert zubereitet, sind ein Muss, die Location selbst ist eine der schönsten, die ich je besucht habe. In einer kleinen Bucht mit zerklüfteten Felsformationen laden festlich gedeckte Tische die Gäste ein, direkt am Strand bei Kerzenschein und Wellenrauschen (wer möchte, auch barfuß) zu dinieren. Fast zu schön und kitschig, um wahr zu sein.

 

Die ländliche Alternative bietet das Restaurant ‚Li Cuisoni’. Am äußersten Ende des Resorts inmitten von Steineichen gelegen (von dort aus startet auch eine schöne Trekkingtour), erlebt man traditionelle sardische Kochkunst. Erzeugnisse aus der Gallura werden frisch verarbeitet und an gemütlichen Holztischen serviert – es gibt eingelegtes Gemüse mit selbst gebackenem Brot aus dem Holzofen, unterschiedliche Salsiccia, sardische Gnocchetti mit Ragu, Spanferkel vom Grill, und zum Abschluß noch Käse und sardisches Gebäck – begleitet von Weinen aus der Region und dem überall präsenten Mirto. Dass der Inhaber des Hotels höchstpersönlich mit Freunden am Nebentisch speist, ist ein gutes Zeichen für die Qualität der Küche.

Wir erleben ein wahres Fest und kulinarisches Abenteuer, auch wenn ich das aufgrund der Menge nicht täglich empfehlen würde.

 

Bewegung und Entspannung im Einklang

 

Zum Glück gibt es im Resort zahlreiche Sportmöglichkeiten. Abends schlemmen, morgens Fitness-Trail, Schwimmen oder Gym – die ideale Kombi. Das Fitnesscenter ist gut bestückt und bietet sowohl indoor als auch outdoor Trainingsmöglichkeiten.

Es befindet sich im gleichen Gebäude wie das weitläufige Thalasso & Spa Center.

Hier werden unterschiedliche Facials und Treatments angeboten, die so gut gebucht sind, dass man unbedingt reservieren sollte.

 

Im Außenbereich des Wellnesscenter erwartet uns eine wunderschöne Kulisse:

Gemütliche Liegen säumen die unterschiedlichen Thalasso-Meerwasserpools, die in eine Landschaft eindrucksvoller Granitfelsen gebaut sind. Dahinter das endlose Blau des Meeres.

Hier lässt es sich im warmen Becken mit Massagedüsen wunderbar entspannen.

 

Im Valle dell’Erica wird sardische Lebensqualität groß geschrieben – gutes und gesundes Essen, Bewegung, Verbundenheit zur Natur und Erholung. Allesamt Zutaten für ein langes Leben. Nicht umsonst wird Sardinien auch die Insel der Hundertjährigen genannt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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