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Glanzvoller Empfang in der Lavinia Lounge
Ebenso beeindruckend: die Lobby
Die Lobby Hall
Vom Signature Room genießt man einen traumhaften Blick über Istanbul.
Der Wohnbereich der Horizon Suite
Das Schlafzimmer der Horizon Suite
Abtauchen im Spa
Im Rocca Restaurant werden die Gäste kulinarisch verwöhnt.
Stilvolles Ambiente im Champagne Room
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Fr. 05.12.2014, Anke B.

Raffles Istanbul, Istanbul

Über den Dächern Istanbuls

 

Was war zuerst da, das Huhn oder das Ei? An diese Frage muss ich zwangsläufig beim Betreten des riesigen Gebäudekomplexes mit den drei Hochhaustürmen denken, denn die luxuriöse Einkaufsmall am äußersten Zipfel von Beşiktaş am nordöstlichen Stadtrand von Istanbul, ist mit dem Hotel Raffles zu einer Einheit verschmolzen: Die Geschäfte in der Passage sind ebenso luxuriös wie das nagelneue 5-Sterne-Haus, das gerade erst im Oktober 2014 eröffnet wurde.

 

Fast eine ganze Stunde braucht das Taxi vom Atatürk Flughafen bis zum Hotel, und während dieser Zeit bekommt man schon einen recht guten Eindruck von der Stadt, denn die Fahrt über Stadtautobahnen und Schnellstraßen, durch winzige Gassen mit zehn Prozent Steigung und vorbei an Moscheen, Wohngebieten und Einkaufszentren, zeigt das Alltagsgesicht des urbanen Istanbuls. Im Hotel dann bleiben Lärm und Hektik draußen, und ich versinke im Anblick von hunderten weißer, üppig blühender Orchideen, die auf den Tischen in der Empfangshalle stehen.

 

Hier ist alles großformatig: die Lobby, die Sitzecken und die Kunstwerke, von der Fotografie bis zum Gemälde. Die riesige Bronze, die die Empfangshalle schmückt, war schon da, bevor der Rohbau fertig wurde: Das Hotel wurde sozusagen um sie herum gebaut, weil ihre Ausmaße keinen nachträglichen Transport erlaubten.

 

Als ich ankomme, liegt leise Loungemusik über der Kulisse, die Luft an diesem Novemberabend ist streichelwarm. 132 Gästezimmer und 49 Suiten beherbergt das Raffles, und in einer dieser Suiten werde ich nun zwei Nächte verbringen. Wie ich am nächsten Tag bei der Hausführung feststelle, sind auch die klassischen Zimmer recht großzügig geschnitten und gleichen eher dem, was wir hierzulande so unter „Juniorsuite“ verstehen.

 

Ein Spa, zwei große Bars und diverse Restaurants gibt es auch, darunter das „Arola“, welches als Signature Restaurant des spanischen Sternekochs Sergi Arola beworben wird. Doch leider, das muss ich sagen, kommt hier die Qualität dem Anspruch (noch nicht) nach. Das macht Kollege Pierre Gagnaire im Berliner Waldorf Astoria ungleich besser. Er hat die Köche für sein Signature-Restaurant „Solistes“ allerdings auch ein halbes Jahr lang in Paris gecoacht und auf Linie gebracht. Doch zurück zum „Arola“. Wirklich schön ist die Idee, dass alle Speisen unter dem Thema „Sharing“ stehen. Man bedient sich immer von der Mitte des Tisches aus, klassische Tellergerichte gibt es nicht. Sehr kommunikativ. Und das ist schon das nächste Stichwort. Die Mitarbeiter insgesamt sind alle sehr hilfsbereit und freundlich, manchmal ufert der Servicegedanke sogar ein wenig aus und die Situation bekommt etwas Komisches, wenn mir am Frühstücksbuffet zwei Kellner gleichzeitig von links und rechts einen Teller reichen.

 

Was ich auch sehr gut fand: Die Concierge hatte nicht nur gute Tipps parat, wie man in kurzer Zeit viel zu sehen bekommt, sie war auch fit in Sachen Nahverkehr und hat dafür gesorgt, dass ich wunderbar mit U- und Straßenbahn durch die Stadt kam. Übrigens ist es nur eine halbe Stunde Fahrt vom Raffles bis in den Teil der Stadt, wo Märkte, Moscheen und der Topkapi-Palast in Gehweite liegen. Hier kann man den ganzen Tag verbringen, einfach herrlich. Und dann wieder zurück auf den Hügel ins Raffles, ab in die freistehende Badewanne und den Blick über das Goldene Horn genießen, weit in das Land hinein. Istanbul ist mehr als eine Reise wert. Das Raffles übrigens auch.

Mehr Infos:

Raffles Istanbul
 
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Jens: kommt auf die House & Hotel Magazine Travel-List 2015