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Die Außenfassade
Beliebter Hintergrund auf Instagram
Die Lobby
Concept-Store mit Kleidung, Büchern, Schmuck und Accesoires
Die Gartenanlage
Das Herzstück der Lobby ...
... hier verschwimmen die Grenzen zwischen Arbeit und Vergnügen
Loft mit toller Aussicht
Blick in das Queen Room
Abendstimmung im Zimmer
Das Penthouse hat über 70 Quadratmeter
Indirekte Lichtquellen sorgen für eine gemütliche Atmosphäre
Blick in die Suite
Badezimmer in der Suite
Das Public Hotel ist auch eine tolle Location für Events
Dinner mit Ausblick
Am Wochenende gibt es sogar Brunch im Public Kitchen
Das Louis ist ein Selbstbedienungscafé mit Slow-Food
Den Sonnenuntergang auf dem Dach genießen
Der Ausblick spricht für sich!
Im The Roof feiert man bis in die Morgenstunden ...
... und auch im Diego trifft man sich gerne nach Feierabend
Der Fitness-Bereich hat 24 Stunden geöffnet
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Fr. 02.02.2018, Roman H.

PUBLIC Hotel, New York City

Luxus 4.0

 

Kein Portier öffnet mir die Türe. Eine Rezeption ist nicht vorhanden. Und ein Page, der mich und meinen Koffer in das Zimmer geleitet, ist auch nicht zu sehen. Das Public Hotel mit seinen 367 Zimmern ist anders und definiert den Anspruch an Luxus neu. Es verzichtet auf all jenes, was nicht zwingend notwendig ist und schafft damit neue Attribute. Standards, die wir aus der Hotellerie der ‚alten Schule’ kennen, sind dort weniger relevant. Vielmehr wird im Public Hotel auf Zeitersparnis, Community, Flexibilität und Freiräume gesetzt. So erledigt man mit wenigen Klicks den Check-in eigenständig, frische Handtücher holt man sich, wann man will, einfach selbst - ohne auf den Aufdeckservice am Abend warten zu müssen. An einer Slow-Food Bar kann man tagsüber gesunde Snacks genießen, und wer sich nachts noch im Fitnessstudio auspowern möchte, wird nicht von rigiden Öffnungszeiten daran gehindert.

 

Auf Design, hochwertige Materialien oder stylisches Interieur mit Multimedia-Ausstattung muss man im Public Hotel natürlich trotzdem nicht verzichten. Und auch nicht auf einen sehr zuvorkommenden Service. Genauso wenig, wie auf ein Restaurant, das jeden Foodie begeistern wird.

 

Die Idee zu diesem Konzept stammt von Ian Schrager, Mitgründer des ‚Studio 54’, der wohl legendärsten Diskothek aller Zeiten. In der Hotellerie ist Schrager längst für seine innovativen Projekte bekannt. Anfang der 90er-Jahre entwickelte er die sogenannten Boutique-Hotels und revolutionierte damit das Hotelleben. Das Public Hotel liegt mitten in Manhattans urbanen Künstlerviertel SoHo – Touristenmagnet und Treffpunkt für die New Yorker. Wer sich hier ein Hotel bucht, will den ‚SoHo-Vibe’ spüren und Teil der lässigen Szene sein. Schicke Hotels im Viertel sind vor allem eines: sehr teuer. Das Public Hotel ist den 5-Sterne-Hotels im Viertel in keiner Weise unterlegen. Einziger Unterschied: Die exklusiven Hotels in der Umgebung kosten wesentlich mehr.

 

Slow-Food mit Matcha-Tee und Kokoswasser

 

So begrüßt mich also am Eingang nicht der Portier, dafür stehe ich vor zwei verspiegelten, neonbeleuchteten Rolltreppen – übrigens eine beliebte Hintergrundkulisse für Schnappschüsse auf Instagram. Wer braucht da schon einen Portier? Bevor ich einchecke, trinke ich einen Espresso im ‚Louis’, ein Mix aus Coffeeshop, Biomarkt und Lunch-Café. Glutenfreie Muffins, Chia-Pudding, Bio-Frucht-Bowls, Suppen, Salate und Sandwiches mit Räucherlachs kombiniert man mit Matcha-Tee oder Kokoswasser. Der Slow-Food Trend, bei dem gesunde und saisonale Lebensmittel bevorzugt werden, ist Teil des Food-Konzepts. Die Atmosphäre ist locker, auch Nicht-Hotelgäste treffen sich dort zum Lunch, arbeiten an ihren MacBooks oder bestellen sich einen Snack to go.

 

Die Lobby als Hotspot zum Arbeiten und Entspannen

 

Ich nehme die futuristische Rolltreppe, die mich in die Lobby in der ersten Etage führt. Der Self-Check-in mit den dafür vorgesehenen iPads ist easy und spart Zeit, das Ausfüllen von Anmeldeformularen entfällt. Zugang zum Zimmer erhält man entweder mit einer App für das Smartphone oder mit einer Schlüsselkarte. Sogenannte ‚Advisors’ (jung, kompetent und freundlich) stehen aber bereit, falls man Hilfe benötigt. Die Lobby ist zudem das Herzstück des Hotels – es ist ein Ort für die Gemeinschaft, eine Art soziales Zentrum, unabhängig davon, ob man Hotelgast ist oder nicht. In der ‚Lobby Bar’ vertreiben sich die Menschen ihre Zeit am Laptop, planen die nächste Sightseeing-Tour, treffen Geschäftspartner oder Freunde. Eine weiße XXL-Sitzgruppe und ein Billardtisch mit gelber Filzbespannung sind stylische Highlights im Raum. Das Hotel ist für Selbstständige mittlerweile ein beliebter Platz zum Arbeiten, so findet man überall Steckdosen und das freie WLAN ist angeblich das schnellste der ganzen Stadt. Zum Dinner verabredet man sich im Restaurant ‚Public Kitchen’, das von Sternekoch Jean-Georges Vongerichten betrieben wird. Im Sommer speist man in einem kleinen Garten – das ist eine echte Rarität in Manhattan. Auch zu empfehlen: den Abend im ‚Diego’ oder im ‚The Roof’, der Dachterrassenbar im 17. Stock ausklingen lassen. Der Ausblick auf die Stadt, die niemals schläft, ist gigantisch. Mehrmals die Woche treten dort verschiedene Bands und DJs auf. Einheimische Party People, die New Yorker Society und ein wilder Mix von Menschen aus verschiedenen Ländern feiern hier bis in die Morgenstunden.

 

Minimalistisches Mobiliar und Multimedia-Ausstattung

 

Nach einer langen Nacht beobachte ich den Sonnenaufgang von meinem Bett aus. Der Schlafbereich erscheint wie ein Séparée in meinem Zimmer im 5. Stock. Das King-Size-Bett ist in einer Art Kubus aus Holz vor einer großen Fensterfront integriert. Der Raum wirkt sehr großzügig, das liegt zum einen an den bodentiefen Fenstern, zum anderen an dem sehr reduzierten und puristischen Einrichtungsstil. In dem Kubus ist ein großer Fernseher eingebettet, verschiedene Streamingdienste wie Netflix und Co. können abgerufen werden. In den Wohnräumen stehen zehn USB-Anschlüsse und Steckdosen zur Verfügung, die Lieblingsmusik ertönt aus Bose-Lautsprechern. An Entertainment mangelt es auch in den Zimmern nicht! Die Fensterfront könnte man mit elektrischen Jalousien abdunkeln, ich genieße aber lieber den Blick auf das pulsierende SoHo. Die vielen indirekten Lichtquellen im Zimmer machen den Aufenthalt besonders abends sehr gemütlich. Einen Zimmerservice gibt es nur auf Anfrage, brauche ich aber bei meinem dreitägigen Kurzurlaub wirklich nicht. Frische Handtücher, Badkosmetik, Wasser und Eiswürfel holt man sich bei Bedarf einfach auf dem Flur.

 

Wer SoHo erleben will, eine coole Location mit minimalistischem Design schätzt und dafür aber kein Vermögen ausgeben will, sollte sich ein Zimmer im Public Hotel buchen. Bei meinem nächsten Besuch in New York komme ich auf jeden Fall wieder.

 

Mehr Infos:

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