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Stilvoller, farbenfroher Empfang in der Lobby
Die Spa-Suite punktet mit einem eigenen Wellnessbereich mit Sauna und Whirlpool.
Ideal für Familien: Das Galeriezimmer hat in der Galerie ein weiteres Doppelbett.
Die Suite Selfness Plus hat nicht nur einen Billardtisch, sondern auch ein eigenes Heimkino.
Zimmer mit Ausblick
Das Bad der Suite Selfness Plus
Der Spa-Empfang
Blick in das Alpin Spa
Der Pool hat angenehme 30 Grad.
Die Biosauna bringt die Gäste mit Salbei-, Lavendel- und Kamillenaufgüssen ins Schwitzen.
Das Bergpanorama
Idylle pur
Der Feuerraum mit offenem Kamin
Eines der Restaurants in naturbelassenem Holz
Stylish: die Bar Freiluft
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Fr. 05.06.2015, Karin Z.

Panoramahotel Oberjoch, Bad Hindelang

Fun und Erholung

 

Ein Workshop führt mich nach Sonthofen – eher zufällig buche ich das Panoramahotel Oberjoch. Nicht unbedingt der nächste Weg, muss ich feststellen, als ich mich den Oberjochpass hochschlängele, dafür befindet sich das Hotel in imposanter Lage auf 1.200 Metern Höhe inmitten einer tollen Naturkulisse.

 

In der großen Lobby erwarten mich fröhliche Farben, modernes Design, umtriebiges Gewusel und ein wirklich herzlicher Empfang. Das Panoramahotel Oberjoch, das 2012 eröffnet wurde, umfasst 113 großzügige Zimmer und Suiten, und bietet seinen Gästen neben Wellness, Kulinarik sowie zahlreichen Indoor- und Outdoor-Aktivitäten vor allem eines: Erholung in einer entspannten und lockeren Atmosphäre. Selbst dann, wenn man eigentlich nur zum Arbeiten vor Ort ist.


Als ich meine sogenannte Suite Selfness Plus betrete, bin ich baff: freistehende Badewanne, eine riesige Schwarz-Weiß-Fotografie über dem Bett, cooler Flausch-Teppich, modern-puristisches Badezimmer aus Natursteinen, bodentiefe Fenster zum großen Balkon mit freiem Blick auf die Bergwelt, Wände und Verkleidungen aus schnörkellosem Naturholz. Auf der Galerie ein echter Billardtisch, im Nebenraum ein riesiger Flatscreen-TV mit DVDs und X-Box sowie einer runden Couch zum Chillen. Fun pur!


Später erfahre ich, dass die Idee für den "Entertainment-Bereich" eher aus der Not entstanden ist: Der ursprüngliche Bauplan hatte diese Galerie-Räume nicht vorgesehen. Als sich während der Bauphase herausstellte, dass einige der Zimmer zusätzlichen Raum zur Verfügung haben, musste man sich schnell was einfallen lassen. So entstanden die Suiten mit Entertainment-Bereich bzw. Sauna und Whirlpool auf der Galerie – und sind seitdem fast immer ausgebucht.


Mein Workshop beginnt erst am nächsten Morgen, und so mache ich einen Abstecher in den 3000 Quadratmeter großen Alpin Spa. Das Fitnesscenter ist sehr gut ausgestattet, der Crosstrainer anstrengend wie immer, der anschließende Gang in die Panoramasauna mit Blick auf die alpine Landschaft entspannt dafür umso mehr. Zum Schluss noch ein Sprung in den 28 Grad warmen Pool, und ich bin gewappnet für das Abendessen im A-la-Carte-Restaurant Feuerstein.


Ich wähle das vegetarische Menü (auf Wunsch bietet das Restaurant auch vegane Speisen) und werde mit regionalen Produkten aus heimischem und biologischem Anbau verwöhnt. Die Stimmung im Restaurant ist fröhlich, das Publikum eher jünger und auch die Kleinen fühlen sich wohl. Zurück in meinem Zimmer ist die Versuchung zu groß: Ich sehe mir in meinem Privatkino noch einen Film auf DVD an. 

 

Mein Frühstück am nächsten Morgen fällt leider zu kurz aus, um die ganzen Köstlichkeiten zu probieren – dafür genieße ich die ersten Sonnenstrahlen auf der großen Terrasse und atme frische Bergluft ein. Ach, wäre es jetzt schön, mit Hans, dem Wanderführer des Hotels, eine Tour zu machen... Schweren Herzens fahre ich runter ins Tal gen Sonthofen. Wenigstens kann ich meine Workshop-Kollegen überreden, unser gemeinsames Dinner am Abend ins hoteleigene Steak-Restaurant Steak Zwölfhundert NN zu verlegen. Was sich als gute Idee erweist – nicht nur, weil sich mein Heimweg dadurch  dramatisch verkürzt.


Jeder ist vom Restaurant begeistert: In modernem Alpin-Style-Ambiente wird ausgesuchtes Fleisch – vom Black Angus bis hin zum Rettenberger Molkerind – mit raffinierten Beilagen und Saucen, wie Süßkartoffelpüree oder hausgemachtem Paprikarelish serviert. Auch fleischlos wird hier einiges geboten, wie zum Beispiel der kurz auf dem Lavasteingrill gebratene Thunfisch mit Avocado-Mango-Panzanella oder der vegetarische Burger. Die Weinkarte ist außergewöhnlich gut bestückt mit vielen edlen Tropfen – eine Passion des Oberhauptes der Hoteliers-Familie Lerch. Und wem es ein Wein besonders angetan hat, kann ihn auch online bestellen. Vom Sommelier erfahren wir, dass das Hotel bereits zum dritten Mal den Weinsommer Oberjoch veranstaltet: Fünf Wochen lang präsentieren Top-Winzer ihre Weine. Weinverköstigungen mit kulinarischer Begleitung und interessante Vorträge runden den Event ab. 

 

Wahnsinn, was hier alles geboten wird! Hätte ich mehr Zeit gehabt, stünden da noch Yoga oder Pilates, eine Bike-Tour ins Ostrachtal (das Hotel stellt Fahrräder zu Verfügung) oder eine Wiesensamenöl-Regenerationsmassage (!) im Alpin Spa auf dem Programm. Beim Auschecken am nächsten Morgen wechsle ich noch ein paar Worte mit der jungen, sehr fröhlichen und sehr engagierten Hotelchefin Julia Lerch. Ihre Handschrift ist im Panoramahotel Oberjoch überall zu spüren, und das ist gut so.

 
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