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Die Schlafgemächer
Der nostalgische Waschtisch
Genuss im Salon
Frühstück im Innenhof
Frau und Herr Romanelli
Mußestunden am Kamin
Venezianischen Antiquitäten und orientalische Details bilden einen raffinierten Stilmix.
Große, gemütliche Betten laden zur Erholung vom Sightseeing ein.
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Fr. 03.01.2014, Karin Z.

Novecento Boutique Hotel, Venedig

Venezia, amore mio!


Ich war noch nie in Venedig! Bis ich genug davon hatte, meinen ungläubig dreinblickenden Freunden zu erklären, warum, und einen Flug buchte. Und dann habe ich mich verliebt – in die Stadt, in das Lebensgefühl der Venezianer und in mein kleines Hotel: das Novecento Boutique Hotel.


Aber noch mal von vorne. Venedig im Herbst soll traumhaft sein, also plane ich meinen Städte-Trip im Oktober. Die Hotelauswahl fällt schwer: Es gibt die großen Namen, wie das ‚Hotel Cipriani‘ oder das ‚Hotel Danieli‘, mit leider noch ‚größeren‘ Preisen (ab 1.200 Euro die Nacht!). Dann gibt es eine Vielzahl mittelmäßiger, überteuerter Touristen-Hotels, die dem Charme Venedigs nicht gerecht werden. Und dann gibt es das ‚Novecento Boutique Hotel‘, in einer ruhigen Seitengasse im Viertel San Marco, geführt von der Familie Romanelli.


Von außen kaum als Hotel wahrnehmbar, eröffnet sich beim Betreten eine kleine, aber feine Wohlfühloase. Das Interieur besticht durch einen raffinierten Mix aus venezianischen Antiquitäten und orientalischen Details, wie Sitzkissen, Teppichen und opulent bedruckten Stoffen. Über schmale Treppen erreichen wir unser Zimmer, eines von insgesamt neun. Die Einrichtung ist liebevoll im Stil des Hotels zusammengestellt und bietet den Komfort eines Vier-Sterne-Hauses.
Der kleine Raum wird dominiert von einem großen, gemütlichen Bett, in dem man sich wunderbar von den täglichen Sightseeingtouren erholen kann. Auch das Bad besticht nicht durch Größe, aber durch Stil: antike Spiegel, feine Seifen und Cremes.

Das Frühstück wird in zwei Salons oder bei schönem Wetter im kleinen begrünten Innenhof serviert. Die Auswahl an frischem Obst, Säften, Gebäck, selbst gemachten Müslis, Schinken und Käse ist fantastisch, und alles schmeckt sehr lecker. Mir gefallen auch die Bilder an den Wänden – die Romanellis bieten einheimischen Künstlern die Möglichkeit, in den Salons auszustellen.

Überhaupt sind die Romanellis sehr engagiert: Vollblut-Hoteliers in dritter Generation, ihr benachbartes Hotel Flora ist seit Jahren ein internationaler Geheimtipp, Gastfreundschaft steht an erster Stelle. Geduldig werden alle meine Fragen beantwortet und die Tipps, die sie mir geben, sind besser und aktueller als in jedem Reiseführer. Bei so viel Insiderwissen liegt es nahe, dass sie vor Kurzem den Online-Führer ‚Inside Venice‘ veröffentlicht haben. Hier können sich die Gäste schon im Vorfeld ihrer Reise informieren. Denn in Venedig hat man wirklich die Qual der Wahl.

Ich besuche den Lido mit dem legendären Hotel des Bains (leider eine riesen Baustelle!), irre durch die Pavillons der Biennale, lasse mich von der aktuellen Ausstellung  im Palazzo Grassi beeindrucken und relaxe im Innenhof der Peggy Guggenheim Foundation. Ich lasse mich durch das Künstlerviertel Dorsoduro treiben, schlendere über den Markusplatz und trinke Champagner auf der Dachterrasse des Hotel Danieli mit einem gigantischen Blick über die Bucht von Venedig.
Den Lunchausflug via Wassertaxi vorbei an den Nachbarinseln zur Locanda Cipriani und den abendlichen Drink in Harry’s Bar lasse ich mir ebenfalls nicht entgehen. Und dank der Romanellis besuche ich ein wunderbares Restaurant, das hauptsächlich von Venezianern frequentiert wird und traditionelle Gerichte mit modernem Touch serviert: die Trattoria Antiche Carampane in San Polo.

Leider ist der Venedig-Traum irgendwann zu Ende, aber wenn man verliebt ist, ist das Wiedersehen umso schöner …

 
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