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Mitten im Wald – traumhaft!
Sehr komfortable Zimmer mit ...
... einem eigenen Whirlpool auf der Terrasse
Die Dachterrasse der Panorama Pool Suite
Cosy!
Reichhaltige Auswahl zum Frühstück ...
... und Fine Dining am Abend
Hier lässt es sich relaxen
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Fr. 02.11.2018, Isabella F.

Naturhotel Waldklause, Längenfeld in Tirol

Auszeit zwischen Fichten und Lärchen

 

Wer in Japan unter Stress leidet, der bekommt vom Arzt „Shirin Yoku“ verschrieben, ein Bad im Wald. Es gibt kaum einen besseren Ort, um neue Kräfte zu tanken. Wer einige Tage zwischen Fichten und Lärchen verbringen will, der checkt im Naturhotel Waldklause im Ötztal ein. Doch Achtung: Der Abschied fällt schwer. 

 

Die Blätter rascheln, sanft biegen sich die Bäume im Wind, ab und zu huscht ein Eichkätzchen den Stamm hoch. Ich betrachte die bunten Herbstblätter in ihren  verschiedenen Schattierungen. An diesem Tag im Spätoktober gibt die Sonne noch einmal alles und spielt Sommer. Im Bademantel liege ich auf der Terrasse und genieße die Wärme, den Blick auf die Berge, die sich direkt vor mir in beachtliche Höhe erstrecken, den Duft von frischem Holz.

 

Das Naturhotel Waldklause ist kein gewöhnliches Hotel, es liegt mitten im Wald. Mit viel Liebe wurde das Haus in die Natur integriert und fügt sich mit der Holzverkleidung und den geschwungenen  runden Formen harmonisch in die Natur ein. Manche Bäume durften sogar bleiben und wachsen jetzt durch den Boden hindurch.

 

Gebaut ist die Waldklause nur aus Holz, ein Pionierprojekt. Gemeinsam mit dem Tiroler Architekten Markus Kastl und dem Wellness-Pionier Josef Knabl haben die Hoteliers Irene und Edmund  Auer die Pläne für drei mit Brücken verbundene Gebäude entwickelt, die vor einigen Jahren harmonisch an das bereits bestehende Restaurant Waldklause angefügt wurden. Elemente aus dem Feng Shui waren ein wichtiger Bestandteil der Planung. Und es sollte nicht irgendein Holz sein, sondern Zirben- und Tannenholz, geschlagen in einer günstigen Mondphase zwischen November und Januar. Als Dämmstoff dient Tiroler Schafwolle.

 

Eigener Whirlpool auf dem Balkon

 

Die 55 Zimmer und Suiten sind aus Lärche, Kastanie, Vogelbeere oder Zirbe gestaltet und haben alle einen eigenen Quellwasserbrunnen. In meiner Suite riecht es angenehm nach Holz, viele Kissen, Poufs und eine Samtcouch sorgen für ein angenehmes Wohlfühlambiente. Die Krönung des Luxus ist  jedoch auf dem Balkon: ein eigener Whirlpool, nur für mich. Langsam gleite ich in das wohlig-warme Wasser und genieße die Baumkulisse gleich davor. Dazu das gleichmäßige Blubbern des Wassers und das Rauschen des vorbeifließenden Naturbaches. Erholung pur.

 

Im Spa bestimmen Lärche, Kastanie, Apfel und Vogelbeere den Innenbereich. Der Wellnessbereich erstreckt sich auf drei Etagen. Obwohl das Spa 1.800 Quadratmeter groß ist,  wirkt es durch die Raumaufteilung gemütlich und überschaubar. Hier findet jeder genau seinen Wohlfühlort. Die überzeugten Saunagänger sammeln sich im Untergeschoss mit diversen Saunen und Dampfbädern. Beim Außenpool im ersten Stock fühlen sich Familien wohl, es herrscht reges Treiben. Mein Lieblingsort ist der zweite Stock mit dem Sole-Whirlpool im Freien und der herrlichen Sonnenterrasse. Als sich einige Wolken vor die Sonne schieben, mache ich es mir im Ruheraum gemütlich. Zu sphärischen Klängen genieße ich den uneingeschränkten Blick auf die Natur.

 

Dinner aus heimischen Zutaten

 

Auch beim Essen setzt das Hotel ganz auf Natur: Viele Speisen stammen aus biologischem Anbau und kommen von heimischen Bauern, Metzgern und Bäckern. Die Kräuter wachsen im hauseigenen Kräutergarten. Ich genieße eine italienische Vorspeise und eine fein abgestimmte Ribollita, eine Gemüsesuppe mit Pinienkernen und Ciabatta. Danach wird mir ein Lachssteak mit Artischocke und Safranrisotto serviert und zum krönenden Abschluss ein Trio aus Tiramisu, Birne und Maroni. Alles sehr fein und gut.

 

Danach sinke ich müde und zufrieden in mein Bett. Durch das gekippte Fenster höre ich das gleichmäßige Plätschern des Baches. Ob es an der wohltuenden Wirkung des Holzes, der frischen Luft oder dem Wellnesstag liegt ist schwer zu sagen, wahrscheinlich an allem zusammen  – in dieser Nacht schlafe ich so gut wie schon lange nicht mehr.

 

Vieles gäbe es noch zu entdecken: die Therme Längenfeld, die nur einige Fußminuten entfernt liegt, die Ötztaler Berge, die sich direkt vor der Haustür erstrecken … Alles gute Gründe, die Waldklause irgendwann einmal wieder zu besuchen. 

Mehr Infos:

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