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Fr. 22.03.2019, Anke B.

MIMI'S Hotel Soho, London

Back to London – ein Trip voller Entdeckungen 

 

 

Was haben London und Hamburg gemeinsam? Unter anderem eine U-Bahn, die zum großen Teil über der Erde fährt. Das hat den großen Vorteil, eine Menge Eindrücke sammeln und sich ein wenig vertraut machen zu können mit dem Neuen. Wobei, so neu ist mir London nicht. Nur war ich schon lange nicht mehr hier; mehr als zehn Jahre liegt mein letzter Aufenthalt zurück. Ich sehe die Häuser und Gärten der Vororte vor den tiefen Scheiben des Wagons der Piccadilly-Line vorbeiziehen, lese die Namen der Stationen. Mein Herz schlägt schneller. Hammersmith, Earl‘s Court – hier habe ich einmal gewohnt – und irgendwann Piccadilly Circus. Als ich die Kontrollsperre der Station hinter mir lasse, kommen die Erinnerungen zurück. Kräftiger, warmer Wind umfängt mich wie eine Woge und spült mich und die anderen Fahrgäste durch einen engen Tunnel in die Oberwelt zurück. Das erste, was ich sehe, sind die riesigen Videowände, dazu überall Menschen, Autos, ein wildes Durcheinander. Von dieser Szenerie ließ sich Ridley Scott einst für seinen „Blade Runner“ inspirieren. Ich spüre den Beat der Stadt, lasse mich von ihm tragen. Ein junger Mann singt mit deutlich deutschem Akzent eine wunderbare Ballade. Die Zuschauer lauschen berührt. Es riecht nach Curry und verkohltem Holz. Warum zum Teufel bin ich eigentlich nicht öfter in London?

 

What about luxury? Lage, Lage, Lage!
 

Über Luxus lässt es sich trefflich streiten. Insofern ist das MIMI’S in Soho ein wunderbarer Ort, um dem Luxus-Gedanken nachzugehen.Von Piccadilly Circus dauert der Fußmarsch zu Hotel weniger als fünf Minuten. Er führt vorbei an Musicaltheatern, Sushi-Buden und Pubs. Es ist Freitagmittag, aus den ersten Läden wummern House-Bässe. Ich schlendere die Shaftsbury Avenue hoch und finde mich wieder in einem Meer aus roten Lampions – in China Town feiert man das neue Jahr. Noch zwei Mal um die Ecke, Richtung Soho Square und ja, da liegt das MIMI’S. Die Backsteinfassade wirkt alt, aber edel, Schwarz und Gold setzen Akzente. Hinter den Fenstern blitzen rubinrote Vorhänge auf. Sieht gut aus, denke ich und trete ein. Und bin im angesagtesten Wohnzimmer Sohos gelandet. Ein Kamin verbreitet wohlige Wärme, auf den kleinen, zierlichen Sesseln sitzen Gäste und schwatzen. Dicke Teppiche dämpfen die Lautstärke, der Barmann begrüßt mich so selbstverständlich wie ein alter Freund. Und da kommt auch schon Male. Male Böhme, die junge Direktorin, ist neben dem MIMI’S die eigentliche Entdeckung an diesem Wochenende. Sie ist Manager und Tour-Guide in einem, 24/7 on the job und kennt Soho wie ihre Westentasche. Zu allem Überfluss sprüht sie vor Energie. Beste Voraussetzungen für einen gelungenen Aufenthalt.

 

MIMI’S now and then – neues Konzept hinter ikonischer Fassade

 

Zunächst einmal macht Male mit uns eine Hausführung. 58 Zimmer hat das Boutique-Hotel, verteilt auf sechs Etagen. Holzvertäfelungen, wohin man schaut, schwere Türen, marmorne Treppen. Die Zimmer sind klein, sehr klein um genau zu sein, einige haben keine Fenster. Sie erinnern an luxuriöse Owner-Kabinen auf einem alten Segelschiff – und sind allesamt erstklassig ausgestattet. Die auf Maß gefertigten Boxspring-Matratzen stammen aus einer norddeutschen Manufaktur, die feine Bettwäsche aus der italienischen Edel-Weberei Frette. Original-Graphiken von Künstlern wie Andy Warhol oder Keith Heiring verleihen den Räumen einen subtilen Touch. Die Fußbodenheizung in Zimmer und Bad ist überaus angenehm, technische Details wie kostenloses W-LAN und ein ebenso inkludiertes Entertainment-Programm zählen ebenfalls zu den Features. Der große Flatscreen lässt sich problemlos mit dem eigenen Laptop verbinden und macht selbst das Arbeiten im Zimmer komfortabel. Im Bad findet der Gast Pflegendes von Molton Brown und einen beheizten Spiegel vor. Einen Kleiderschrank gibt es allerdings nicht. Doch wer die Koffer-Verlustrate der Londoner Flughäfen kennt, wird bei einem Wochenend-Trip eh mit Handgepäck reisen; wer nur geschäftlich für eine oder zwei Nächte bleibt, sowieso. Und damit sind wir schon beim Konzept: MIMI’S spricht Gäste an, die ein Hotel in bester Lage suchen, sich dort allerdings nur zum Schlafen und Duschen aufhalten. Und mal ehrlich: Wer reist nach London, um dort im Hotel zu hocken?

 

MIMI’S calling – unterwegs im Herzen der Metropole

 

Die Lage des Hotels ist einmalig. Tritt man vor die Tür, ist man drin im  abendlichen Trubel. Einige der angesagtesten Bars und Clubs der Stadt liegen nur wenige Schritte vom MIMI’S entfernt, ebenso wie der momentan beste Pasta-Italiener Londons. Partypeople können also das Wochenende durchfeiern, ohne sich 100 Meter vom Hotel wegbewegen zu müssen. Wer doch etwas von der Stadt sehen will, ist ruck-zuck zu Fuß in der Regent-Street, am Buckingham Palace oder in Mayfair mit seinen eleganten Boutiquen. Zum Start in den Tag empfiehlt sich das Frühstück im „Wohnzimmer“ des Hotels mit köstlichen Croissants und hervorragenden Quiches. Genau das Richtige für alle, die Würstchen und Spinat am Morgen nicht so mögen. Und dann heißt es raus, das Wochenende genießen! Übrigens: Allen, die sich doch etwas mehr Platz wünschen, bietet das Hotel Suiten und gleich um die Ecke Apartments mit Hotelservice. Und die sind alle ganz „MIMI’S“, versprochen.

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