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Das Hotel hat einen Festungscharakter und ist umgeben von farbenprächtigen Pflanzen
Weite, Weite, Weite – traumhaft!
Der Adult-Pool ...
... mit Blick auf die Kuppeldächer der Villen
Die Dachterrasse der Villa Basmah
Vom Schlafzimmer geht es direkt ...
... in den traumhaften Garten mit Pool
Die Familien-Zimmer ...
... sind geräumig und gemütlich
Auch die Doppelzimmer sind wunderschön eingerichtet.
Fasst alle Zimmer haben eigene kleine Terrassen
Dinner mit schönem Ausblick für die Familien ...
... oder romanisch im Separee für Paare
Das Hamam
Mein Highlight: die Villa Basmah
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Fr. 07.09.2018, Yasmin I.

Le Jardin des Douars, Essaouira

Orient meets Occident

 

Nächster Halt: Essaouira – nach einer dreistündigen Fahrt von Marrakesch sind wir an unserem diesjährigen Sommerdomizil angelangt. Der Küstenort, an dem der Wind insbesondere in den Sommermonaten stetig tobt, ist ein Paradies für Surfer. Nicht umsonst gilt Essaouira als Afrikas „Windhauptstadt“. In dem weißen Hafenstädtchen am marokkanischen Atlantik, deren pittoreske Medina (Altstadt) seit 2001 zum UNESCO Weltkulturerbe gehört, siedelten sich Ende der 60er-Jahre viele Hippies und Künstler an – nicht zuletzt, weil Musiklegenden wie Bob Marley, Jimi Hendrix, Cat Stevens, die Rolling Stones oder Frank Zappa hier gerne zu Besuch waren. Auch heute zieht der magische Ort zahlreiche Individualreisende aus aller Welt an. Der Mythos von Love, Peace & Harmony weht noch immer durch die verwunschenen Gassen mit ihren abgebröckelten Fassaden, kobaltblauen Türen und imposanten Torbögen.

 

Jedem Interior-Liebhaber geht das Herz auf

 

Während die Medina mit ihrem wuseliges Treiben lockt, zieht es uns – der Erholung wegen – in das ruhige Umland. In vollkommender Abgeschiedenheit, etwa 12 Kilometer außerhalb der Medina, liegt unser außergewöhnliches Hideaway: Le Jardin des Douars. Das Anwesen thront auf einem von Arganbäumen bewachsenem Hügel oberhalb des Ksob-Flusses. 25 Zimmer und Suiten sowie drei luxuriöse Villen verteilen sich großzügig über die prächtige Gartenanlage mit vielfältigen Pflanzenarten.

 

Wir bewohnen die Villa Basmah. Das wunderschöne Haus aus Terrakotta-farbenem Lehm beherbergt eigentlich eine Großfamilie oder eine Gruppe von Freunden – wir hingegen haben die Villa ganz für uns. Der Check-in findet gemütlich in unserem Wohnzimmer statt, Msim (marokkanische Pfannkuchen) und duftender Minztee werden währenddessen als kleine Stärkung gereicht. Nach dem Snack erkunden wir unser neues Zuhause – die Kurzfassung: vier Schlafzimmer mit jeweils eigenem Bad und ein herrschaftlicher Wohn- und Essbereich mit separater, gut bestückter Bibliothek. Bei der Einrichtung geht jedem Interior-Liebhaber das Herz auf: gemusterte Kelim-Teppiche, orientalische Hängeleuchten, afrikanische Malereien und zahlreiche Mosaiktischchen, auf denen bemalte Keramik oder silberne Teetabletts drapiert sind. (Kleiner Tipp: In der Medina kann man hervorragend Wohnaccessoires shoppen – wesentlich günstiger als in Marrakesch!)

 

Von der Dachterrasse, die auch die beiden oberen Schlafbereiche miteinander verbindet, genießt man einen herrlichen Blick auf die Umgebung. In unserem privaten Garten (ca. 3.000 Quadratmeter groß) sprießt und blüht es nur so vor farbenprächtiger Bepflanzung. Das Herzstück: der zur Villa gehörende Pool aus smaragdgrünen Fliesen. Ringsum reihen sich Daybeds, Sonnenschirme aus Stroh und ein großer Essplatz. Zur Villa gehört auch eine Küche, die allerdings nicht zur Eigenverpflegung gedacht ist. Uns steht den ganzen Tag eine herzliche  Küchenfee zur Verfügung, die uns vom Frühstück bis zum Abendessen mit feinen Köstlichkeiten umsorgt.

 

Privater Koch-Service

 

Wer eine der Villen bewohnt, hat mehrere Dinner-Optionen: ganz intim in der Villa oder im Restaurant. Wir probieren natürlich beides aus. Wer den privaten Koch-Service wählt, stellt sich ein 3-Gänge Menü aus marokkanischen Spezialitäten zusammen: Die traditionellen Tajine-Gerichte (landestypische Lehm-Gefäße zum Schmoren) sind sehr zu empfehlen. Unser Favorite: Tajine mit Lammfleisch, Feigen und Nüssen. Auch ein Barbecue ist möglich, ein großer Grill steht auf der Terrasse bereit. Wer sich auf den Märkten der Medina von den Gerüchen der orientalischen Gewürzvielfalt inspirieren lässt, kann den Einkauf für das Dinner auch selbst übernehmen und es sich dann im Hotel einfach zubereiten lassen – was für ein Service!

 

Im Restaurant serviert man einen Mix aus traditionellen marokkanischen Gerichten, feiner französischer Küche und besonderen Fusion-Kreationen. Als Vorspeise wählen wir Mango-Gurken-Tatar mit Garnelen und Foie gras auf Rote Beete Carpaccio – wahnsinnig lecker! Anschließend genießen wir Beef Wellington (ein mit Blätterteig und Pastete ummanteltes Rinderfilet) – schmeckt toll!

 

Zweisamkeit und Familienidyll

 

Besonders hervorzuheben ist das Konzept des Hotels, das Paare und Familien gleichermaßen anspricht: Im Restaurant gibt es sowohl ein gemütliches Separee für ungestörte Zweisamkeit als auch einen großen Essbereich mit tollem Ausblick – wobei an 320 Sonnentagen im Jahr wohl die meisten unter dem klaren Sternenhimmel speisen. Ruhe für die Erwachsenen und Action für die Kids am Pool ist kein Problem – ein Adult- und ein Family-Pool machen es möglich. Wir hingegen verbringen die meiste Zeit an unserem eigenen Pool und gönnen uns tagsüber diverse Spa-Anwendungen. Massagen und Beauty-Treatments mit natürlichen Arganöl-Produkten sind unsere Highlights neben dem süßen Nichtstun.

 

Wir kommen auf jeden Fall wieder, das nächste Mal bringen wir vielleicht auch ein paar Freunde mit – Platz genug haben wir in unserem marokkanischem Palast!

Mehr Infos:

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