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Architektonische Schönheit: Strahlend weiß erhebt sich das La Coluccia vor dem azurblauen Himmel.
Stilvolles Ambiente auf dem Herzstück des Hotels, der Poolterrasse.
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Fr. 14.06.2013, Karin Z.

La Coluccia Hotel & Beach Club, Sardinien

Wundervolles Designjuwel

 

Endlose Sandstrände, türkisfarbenes Wasser, beeindruckende römische Ausgrabungen, pflanzen- und tierartenreiche Naturschutzgebiete wie das Schiefergebirge Gennargentu mit seinem höchsten Punkt La Marmora (1834 Meter!) sowie bizarre Gesteinsformationen aus Granit. Angereichert mit sardischem Käse, dem legendären Vermentino, plus einem Mix aus verwöhntem Jet-Set, friedlichen Schafen und Hippies, die in alten Höhlen leben. Das alles begegnet Besuchern auf Sardinien, der mit 24000 Quadratkilometern zweitgrößten Insel im Mittelmeer. Für mich Gründe genug, ihr einen Besuch abzustatten.

Bei der Hotelwahl habe ich mich ebenfalls von Gegensätzen inspirieren lassen und mich für das La Coluccia, Mitglied der "Small Luxury Hotels of  the World", entschieden: ein gut „verstecktes“ Designhotel, direkt am Meer an einer kleinen, von Granitfelsen gesäumten Sandbucht gelegen. Vom Flughafen Olbia kommend, sollte man unbedingt mit einer guten Landkarte ausgerüstet sein, um die schmale Zufahrtsstraße, die zum Coluccia führt, nicht zu verpassen. Nach einigen Irrwegen erwartet mich eine Traumkulisse. Ein architektonisch ungewöhnlicher Gebäudekomplex erhebt sich in strahlendem weiß vor dem smaragdblauen Meer. Auf zwei Stockwerke verteilt, bietet das Hotel 45 Zimmer – teilweise mit kleinem Balkon oder ebenerdig mit Veranda. Vom großzügig angelegten Hotelhof, der einem Amphitheater nachempfunden ist, betrete ich die lichtdurchflutete Lobby und werde sofort sehr herzlich und unkompliziert empfangen. Charakteristisch ist auch hier das dominante Weiß, das nur von ein paar braunen Akzenten durchbrochen wird.

Voller Spannung betrete ich mein Zimmer und bin im ersten Moment ob der „Größe“ etwas enttäuscht. Nachdem ich mich vergewissert habe, dass alle Zimmer, bis auf ein paar wenige, die für „famiglia con bambini“ reserviert sind, gleich „groß“ sind, gebe ich meinem Zimmer eine Chance, die es durchaus verdient. Beim genaueren Betrachten erweist es sich als puristisch durchkonzipiertes „Design-Camera“ mit liebevoll durchdachten Details und natürlich TV, Minibar, Telefon, Föhn und Klimaanalage.

Auf der anschließenden Erkundungstour durch das Hotel bin ich immer wieder fasziniert von den  ideenreichen Einzelheiten und der kreativen Formensprache des Architekten. Letztere macht sich auch auf der großen Terrasse bemerkbar, die ungewöhnlich um den Poolbereich arrangiert ist und das Herzstück des Hotels darstellt. Hier wird gefrühstückt, das Dinner zelebriert oder auf einem der gemütlichen Lounge-Polster einfach nur gechillt. An manchen Abenden legen hier DJs auf, oder es wird sogar Livemusik geboten. Passiert man den Poolbereich, führt ein weiß getünchter Pfad durch eine Liegewiese mit schattenspendenden Pinienbäumen 50 Meter hinab zu der bezaubernden Strandbucht mit smaragdblauem Wasser. Dem Gast bleibt es dabei überlassen, auf welcher der zahlreichen Liegen er seinem Müßiggang frönt.

Für Gaumenfreuden ist in italienischer Manier rund um die Uhr gesorgt. Das Restaurant bietet kleine Pool-Snacks und überrascht täglich neu mit lokalen und internationalen Köstlichkeiten.

Durch die Mehrzahl an italienischen Gästen ist die Atmosphäre allgemein vom Dolce Farniente und von Lebensfreude geprägt.

Überhaupt bietet dieser Ort Entspannung und Erholung pur, und ich vergesse beinahe die vielen Sehenswürdigkeiten und Ausflüge, die ich mir vorgenommen habe. So leihe ich mir im zwölf Kilometer entfernten Ort Santa Teresa di Gallura einen Roller (günstig und besser als ein Auto, da man überall problemlos durchkommt), und beginne, das Umland zu erkunden. Nach dem ersten Tag voller Eindrücke kehre ich mit Vorfreude ins La Coluccia zurück und habe die Qual der Wahl: eine entspannende Massage, schwimmen im Meer oder einfach nur die Seele baumeln lassen – auf der Terrasse bei einem Glas Vermentino di Sardegna und einem Stück sardischen Käse. Die Hippies müssen noch ein bisschen warten!

 
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