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Fr. 08.03.2019, Lisa L.

Internacional Design Hotel, Lissabon

Lissabons Hotspot für Designfreunde

 

Portugals Hauptstadt mit ihren kleinen, pittoresken Gassen ist wie geschaffen für ausgiebige Spaziergänge. Markante Hausfassaden mit kunterbunt gemusterten Kacheln, lustige Tuk-Tuk-Fahrten und die klassischen Trams, mit denen man durch die wunderschönen Viertel fahren kann und die in jeder anderen Stadt nur im Museum zu finden wären, verleihen der Metropole am Tejo einen unwiderstehlichen Charme. Was würde da besser passen, als für einen Städtetrip ein Hotel zu wählen, bei dem man, wenn man aus der Tür fällt, direkt in die unverwechselbare Atmosphäre der Stadt eintauchen kann? Direkt im historischen Zentrum von Lissabon – nur wenige Minuten vom trendigen Viertel Bairro Alto, dem Elevador de Santa Justa und dem Praça do Comércio – liegt meine Entdeckung und strahlt mich schon aus der Ferne mit seiner hellvioletten Fassade an. Umso gespannter bin ich, was mich im Inneren erwartet …

 

Wer die Wahl hat, hat die Qual

 

Das junge Boutique Hotel mag es anders – vor allem aber unkompliziert. Bereits das Entree gibt darauf einen Vorgeschmack. Kein großes Gewusel, keine große Eingangshalle. Selbst der Fliesenboden hält sich dezent im Hintergrund. Nichts lenkt ab von dem kleinen Tresen mit seinen grünen Kacheln, an dem man freundlich begrüßt und mit Stadtplan sowie einem Gutschein für einen Welcome Drink ausgestattet wird. „Zen“, „Pop“, „Tribal“ oder „Urban“ – zwischen diesen 4 Stilen, die jeweils einer Etage zugeordnet sind, gilt es sich anschließend zu entscheiden. Gemäß der Design Ästhetik des Hotels, unterscheiden sich die 55 Zimmer nämlich thematisch. Während „Urban“ das dynamische Stadt-Konzept aufgreift, in dem es eine Balance aus moderner Einrichtung, präzisen Linien und kräftigen Farben schafft, hält in „Tribal“ der afrikanische Kontinent Einzug. Inspiriert von der Wärme und der Naturverbundenheit Afrikas, besteht die Farbpalette aus Erdtönen, in der sich die Vielfalt der afrikanischen Natur widerspiegelt und die in Harmonie mit den Holzelementen in Böden und Möbeln stehen. „Pop“ spielt dagegen mehr mit den bekannten Elementen des Pop-Art. Der Kunststil der Sixties ist schrill, knallig, bunt und bis heute absolut stylish. Kräftige Farben, auffällige Bilder und rundes Mobiliar verleihen den Zimmern Individualität. Doch bei aller Kreativität, Kunst und Kombination von Farben und Mustern wirkt das Konzept keinesfalls überladen.

 

Ohne zu wissen was mich erwartet, geht es für mich zu „Zen“. Ruhe ist im Urlaub ja nie verkehrt, denke ich mir. Vor allem nicht, wenn man nach einem langen Sightseeingtag entspannen will. Und ich habe, zumindest was meinen Geschmack betrifft, absolut ins Schwarze getroffen. Die weißen Wände mit fliederfarbener Blumentapete erinnern mich an das Kirschblütenfest in Japan, das dunkelbraune Mobiliar sorgt für einen edlen Touch und das helle Bad mit Produkten von L’Occitane wirkt angenehm frisch. Allen Stilen gemein ist der individuelle Duft, der auf jeder Etage versprüht wird und das jeweilige Thema aufgreift. Und so riecht es auch hier angenehm blumig.

 

Mit gerade einmal 25 Quadratmeter gehören die Suiten des Hotels vergleichsweise zu den kleineren ihrer Art und auch mein Superior Zimmer ist mit seinen 17 Quadratmeter nicht gerade riesig, aber für einen Städtetrip vollkommen ausreichend. Die moderate Größe ist sowieso ganz schnell vergessen, sobald man sich zum Fenster begibt. Direkt unter mir befindet sich der Rossio, einer der Hauptplätze Lissabons. Im Mittelalter Zeuge zahlreicher Ereignisse, von Demonstrationen bis zu Stierkämpfen, ist der Platz heute ein zentraler Treffpunkt, wo das Leben der Stadt pulsiert.

 

Zwischen kulinarischen Perlen und verspielten Akzenten

 

Mit meinem Gutschein über das Willkommensgetränk in der Hand, schlendere ich am späten Abend zum Restaurant auf der 1. Etage, um an der Bar Platz zu nehmen. Während ich auf den Gängen im Hotel bis zu diesem Zeitpunkt keinem einzigen Gast begegnet bin, wird mir plötzlich klar, wo sich alle Leute aufhalten. Im Bastardo, dem Herzstück des Hotels, dessen portugiesische Küche auch viele Einheimische anzieht. Es ist eine wohnliche und zugleich originelle Welt, in die man hier tritt. Eine heimelige Atmosphäre, gespickt mit verspielten Details und Pop-Art-Ästhetik zieht sich durch das Restaurant – das zudem einige Überraschungen in petto hat. Da wären zum Beispiel die Brotkörbe aus Legosteinen, Platzsets mit der Aufschrift "Auf diesem magischen Platzdeckchen zählen Kalorien nicht" und die bunt zusammengewürfelten (Designer-) Stühle, die überraschend harmonisch ineinander wirken. Nicht zu vergessen: die zahlreichen Portraits vorgeblich historischer Personen, denen das ein oder andere nicht ganz ernst gemeinte Zitat in den Mund gelegt wurde. Ebenso verspielt ist auch die Auswahl auf der Speisekarte, allerdings stets mit Verbindungen zur klassischen portugiesischen Küche. Das Bastardo ist übrigens auch der Ort, wo man zu früher Stunde sein Frühstück genießt und dabei entspannt das morgendliche Erwachen der Stadt auf dem Rossio beobachten kann. Neben dem großen Buffet mit vielen leckeren und vor allem frischen Speisen wartet ein eigener Tisch mit regionalen Köstlichkeiten, darunter die cremig-süßen Pasteis de Nata oder portugiesischer Mandelkuchen. Wäre da nicht noch eine Stadt, die auf mich wartet, ich könnte so viel länger sitzen bleiben und alles probieren ...

 

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