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In der Fußgängerzone von Ischgl liegt das Hotel Yscla.
Auf den Box-Springbetten ist viel Platz.
Die Zimmer sind stilvoll eingerichtet.
Im Restaurant Stüva verwöhnt Benjamin Parth, einer der jüngsten 3-Hauben-Köche Europas, seine Gäste.
Am nächsten Tag geht es wieder auf die Piste.
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Fr. 21.02.2014, Udo S.

Hotel Yscla, Ischgl

Weiße Pisten, schwarze Trüffel

 

Ischgl im Paznaun – das bedeutet im Winter Skifahren der Superlative und Aprés Ski bis der Arzt kommt. Im Sommer ist es deutlich ruhiger und die Preise sinken auf familienfreundliches Niveau. Dann geht man Wandern und Mountain-Biken und dank der neuen Silvretta-Card ist die Liftbenutzung auch kostenlos.

 

In Ischgl ist eben für jeden etwas dabei. Das gilt besonders für die Hotellerie und Gastronomie. Wir haben uns für das Hotel Yscla – Yscla ist die alte rätoromanische Bezeichnung für Ischgl – im Herzen von Ischgl entschieden. Bis zur Silvrettabahn und zur Skipiste (Après Ski!) sind es gerade einmal 150 Meter. Im Nachbarhaus befindet sich ein großes Sportgeschäft mit Skiverleih und das Yscla selbst setzt alles daran, dass der Gast das 4-Sterne-Hotel nicht mehr verlassen muss.  Dafür sorgt vor allem das ausgezeichnete Gourmetrestaurant Stüva, das nicht nur die Hotelgäste, die Halbpension gebucht haben, mit seinen Kreationen beglückt, sondern auch zahlreiche externe Feinschmecker anlockt.

 

Doch zunächst zum Skigebiet, wegen dem mein Skifreund und ich immer wieder von München nach Ischgl fahren: 238 bestens präparierte Pistenkilometer, 43 moderne Bergbahnen und Lifte sorgen für ein sprichwörtlich grenzenloses Skivergnügen. Hinzu kommt das legendäre Nachtleben und Aprés Ski in Ischgl: Einfachere Gemüter verschlägt es dabei eher in den Kuhstall, wo der Name das Motto ist und Ski-Klamotten als Dresscode gelten. Trendigere Zeitgenossen und sogenannte Adabeis gehen gleich in die Trofaner Tenne oder in die benachbarte Champagnerhütte, wo tatsächlich mehr Champagner als Bier getrunken wird.  

 

Das Hotel selbst entspricht seiner Klassifizierung und es fällt sofort positiv auf, dass es sich um einen Familienbetrieb handelt. Hotelchefin Maria-Odile Parth ist nahezu immer präsent, sei es Abends beim Servieren des 5-Gänge-Dinners, das in der Halbpension inklusive ist, oder Frühmorgens beim Auschecken an der Rezeption. Da sie in Ischgl aufgewachsen ist, kennt sie alles und jeden und kann auch die ausgefallensten Fragen zum Ort und seinen Menschen beantworten.

 

Unser Doppelzimmer ist stylisch und gemütlich mit einem bequemen Box-Springbett. Da wir nach unserer Ankunft am Nachmittag im Yscla gleich ausführlich das Aprés-Ski-Angebot von Ischgl getestet haben, verpassen wir leider die kostenlose Jause an der Hotelbar. Zudem haben wir wenig Zeit, das umfangreiche Wellness-Angebot im Untergeschoss zu testen. Die Yscla-Vital-Therme bietet Biosauna, Finnische Sauna, Dampfbad mit Solenebel. Bei uns reicht es gerade noch für einen  klassischen Saunagang, bevor wir erholt und entgiftet an unserem reservierten Tisch Platz nehmen. Apropos Entgiftung: Das gesamte Hotelgebäude ist laut Maria-Odile Parth von kosmischen- und terrestrischen Strahlungen und schädlichem Elektrosmog entstört. Vielleicht mit ein Grund, warum wir uns im Yscla so wohl fühlen.

 

Das Gourmetrestaurant Stüva hat mit Benjamin Parth übrigens einen der jüngsten 3-Haubenköche Europas als Küchenchef. Er ist der ganze Stolz von Mutter und Hotelchefin Maria-Odile Parth. Gelernt hat Benjamin Parth bei Sterneköchen wie Heinz Winkler, Santi Santamaria, Sven Elverfeld und Starkoch Marc Haeberlin. Die verschiedenen Einflüsse zeigen sich auch in seiner Vorliebe für Fisch und Meeresfrüchte, die er gerne mit Spezialitäten aus seiner Tiroler Heimat verbindet. Saibling pochiert mit Petersiliensauce, Stampfkartoffeln mit Lauchsalat und schwarzen Trüffeln – wir genießen schweigend und sind wunschlos glücklich.

 
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