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Das Hotel Village von außen
Gediegene Clubatmosphäre in der Lobby
Unsere gemütliche Suite Nr. 8/9
Das Bad unserer Suite Nr. 8/9
Blick in die Garten Juniorsuite Nr. 1
Die Garten Suite Nr. 4/5
An der Hotelbar klingt der Tag auf Sylt aus.
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Fr. 24.07.2015, Hedda M.

Hotel Village, Kampen, Sylt

Luxus und Nostalgie

 

Den Weg vom Bahnhof in Westerland nach Kampen zum Hotel Village hätte mein Taxifahrer wahrscheinlich auch mit geschlossenen Augen gefunden. Der in die Jahre gekommene, progressiv-jugendliche Sylter mit langem Zopf und hagerer Figur hatte, wie er gleich preisgibt, in den wilden 70ern mehr als eine Nacht in dem einstigen Nachtclub durchtanzt. „Im Village ging es vor allem im Schwimmbad nach der offiziellen Party zur Sache.“ Sein wildes Lachen klingt wie ein Echo aus dem Grab. Im Jahr 1992 kam die Abrissbirne über die Legende. Schluss war mit lustig. Ein Jahr später errichteten zwei Investorengruppen unter gleichem Namen ein Hotel, dessen ausgeklügelter, zweiflügeliger Grundriss mit dem des ursprünglichen Gebäudes nichts mehr zu tun hat.

 

Seit 1998 ist das Haus im alleinigen Besitz von Minka und Peter Stütz. Das auf Innengestaltung spezialisierte Ehepaar hat das einstige Epizentrum abgehobener Feierkultur offenbar zu einer der ersten Adressen für gehobene Freizeitkultur der Insel gemacht. Prospekt und Website beschreiben das Hotel mit seinen sieben Suiten und drei Doppelzimmern als „kreativen Ort der Entspannung für den anspruchsvollen Gast“. Zu sehen sind hochklassig ausgestattete, dekorierte Zimmer und Suiten in gedämpften Farben. Ein kleines Schwimmbad mit Gegenstromanlage, eine Sauna, ein Massageraum sowie ein Fitness-Center en miniature belegen ebenfalls die 5-Sterne-Kategorie. Trotz meiner zahlreichen Sylt-Aufenthalte in der Vergangenheit hatte ich bisher nie die Gelegenheit, dieses historisch geadelte Etablissement in Augenschein zu nehmen. Das hole ich jetzt nach.

 

Als sich die Schnauze des Taxis zielstrebig in die Parkbucht zum Hotel in der äußerst ruhigen Seitenstraße in Kampen schiebt, weiß ich gleich, in welcher Gesellschaft ich bin. Ein feuerroter, brandneuer Ferrari glänzt mich an in der plötzlich über Sylt erwachten Mittagssonne, daneben grüßen überwiegend hochklassige Modelle aus den aktuellen Baureihen großer deutscher Automarken. Das Haus, dessen Seitenflügel den Hof fast u-förmig umschließen, wirkt wie eine innige Umarmung. Kein Hinweis auf einstige Exzesse. Es herrscht eine himmlische Ruhe. Ich fühle mich, ehrlich gestanden, sofort zu Hause.

 

Dieses Wohlbehagen, von Herzen willkommen und am richtigen Ort zu sein, verstärkt sich noch, als ich das Gebäude betrete. Hinter der Rezeption erwartet mich eine junge, freundlich lächelnde Brünette, die ich noch von meinem Besuch auf der Website des Hotels erinnere. Sie stellt sich als Tina Mannheims vor. Richtig, so hieß sie. Ich blicke mich um. Der große Raum ist Lobby, Bar und Rezeption in einem. Verschiedenste Rot- und Braunschattierungen – von den Wänden bis zu den Sesseln – treffen hier aufeinander, alle abgeleitet aus den verschiedenen Farbnuancen des phantasievollen antiken Chinateppichs, der inselartig den Lobby-Bereich markiert. Die wuchtigen Sessel, teils mit Lederbezug, teils in samtiger Stoffoptik, schaffen eine gediegene, fast clubähnliche Atmosphäre. Durch die offene Sprossen-Tür zum Garten strömt Sonnenlicht in den Bar-Bereich, wo nur die Hocker mit Sitzflächen in grellem Lila einen Hauch von Verwegenheit ausstrahlen. Die ganze Szenerie verströmt eine höhlenartige, kreatürliche Behaglichkeit. Herrlich. Unmerklich komme ich zur Ruhe.

 

Jetzt bin ich gespannt auf meine Suite. Tanja Mannheims geht die Treppe voran in den ersten Stock. An der Tür stehen zwei Zahlen: 8 und 9. Meine Führerin klärt mich auf: Die einst separaten Zimmer sind dank umfangreicher Umbaumaßnahmen zu einem großzügigen Wohnensemble zusammengelegt worden. Das gelte auch für die anderen beiden Suiten – 10/11 und 12/14 – im Obergeschoss.

 

Die Atmosphäre ist auch hier, wie schon in der Lobby, vor allem anheimelnd-gemütlich. Eine warme Farbscala, die von den Wänden bis zum Mobiliar verschiedenste Rot- und Brauntöne kombiniert, taucht meine stressgeschundene Seele in ein Wohlfühl-Bad. Optische Klammer, das kapiere ich gleich, ist die Tapete hinter dem Bett mit dem Motiv einer gemalten Bücherwand, in denen sich die meisten Nuancen wiederfinden. Als neutraler Kontrast fungiert die graue Auslegeware, deren Flokati-Haptik das Gefühl kuscheliger Behaglichkeit quasi von unten her verstärken soll – und es auch tut. (Wie mir später meine Gastgeberin Minka Stütz erzählt, sei der Teppich namens „Poodle“ wegen seiner Schmutz abweisenden, antiallergenen Eigenschaften sehr beliebt im Objektbereich).

 

Das Einrichtungskonzept von Minka und Peter Stütz lässt sich mit meinem behelfsmäßig konstruierten Begriff „Fusion and Feel“ am ehesten beschreiben. Der Ohrensessel und das Zweisitzer-Sofa mit auberginenfarbenem Bezug verweisen auf den gehobenen Cottage-Stil, dazwischen bringen gleich mehrere asiatische, hochglanzlackierte Holzschränke so etwas wie Zen-Atmosphäre in den Raum. Optisches Bindeglied und zugleich farblicher Kontrast sind die zahlreich über die Raumflucht verteilten grünen Vasen, die auch als Lampenfüße auf den Nachttischen und in der Fensternische zum Einsatz kommen.

 

Während ich den Raum in Besitz nehme, merke ich: Jedes Detail der Einrichtung und der dezent platzierten Aufmerksamkeiten sind nicht nur bewusst auf die Bedürfnisse des Gastes geeicht, sie kommen ihnen sogar zuvor. Es beginnt mit dem großen, begehbareren Kleiderschrank. Hier müsste ich eigentlich gewohneitsmässig nach einem Lichtschalter tasten. Muss ich aber nicht. Beim Betreten des Kabuffs steuert ein Sensor die Beleuchtung. Ich stehe also plötzlich im Licht. Die großzügigen Stauflächen sind der wahre Luxus. Im Nu kann ich alle – für zwei Tage wie immer viel zu üppig kalkulierten – Kleidungsstücke unterbringen. Nachdem ich sie in den zahlreichen Regalen übersichtlich verstaut habe, gesellt sich zu meiner neu gewonnenen inneren Ruhe ein Gefühl tiefster Zufriedenheit. Ich weiß jetzt, dass meine Klamotten und Schuhe in den kommenden zwei Tagen nicht im Weg herumliegen. Anders formuliert: Die Ästhetik des Raumes und die Atmosphäre bleiben gewahrt.

 

Besonders die Visitenkarten mit meinem Namen, der Hoteladresse und Zimmernummer verraten ein hohes Maß an vorausschauender Gastfreundlichkeit. So könnte ich mir zum Beispiel meine Einkäufe in den zahlreichen Luxusboutiquen Kampens (Hermés, Iris von Arnim, Brunello Cucinelli, Juwelier Wempe etc.) einfach anliefern lassen.

 

Großzügig bemessen und überaus anheimelnd präsentiert sich das Bad. Hier sorgt die Farbkombination aus sanftem Flieder und einer Art Nougat-Ton für Wohnzimmeratmosphäre, die Ausstattung mit großzügiger, ebenerdiger Glasdusche und separater Wanne dagegen ist überaus funktional. Raffinesse und Flair kommt über die dezent beleuchteten, mit verschiedenen Deko-Objekten bestückten Wandnischen am Fuß der Wanne ins Spiel. Bevor ich mich umziehe, genieße ich eine lange Dusche mit der Bulgari-Kollektion, deren edler Zitrusduft die Exklusivität der Umgebung auf olfaktorischer Ebene perfekt spiegelt – sogar noch verstärkt.

 

Nach der Erfrischung mache ich mich auf den Erkundungs-Streifzug durch das Haus. Mein erster Weg führt an die Bar. Hier warten Tina Mannheims und ihr Kollege Eric Jacob auf mich, die zum fünfköpfigen Team des Hotels zählen. Beide lieben es, über ihr Haus zu sprechen. Vor allem schwärmen sie von dem Anspruch an perfekt zelebrierte Gastlichkeit, den ihre Arbeitgeber vorgeben und an dem sie sich selbst jeden Tag messen. Das lautet: „Jedem Gast das Gefühl zu geben, in einem Privathaus mit eigenem Personal zu sein.“

 

Vor allem Eric Jacob, seit sieben Jahren an Bord, beherrscht mit jeder Faser die Eleganz dieser diskreten, bis ins Detail perfektionierten Dienstleistung. Der junge Mann strahlt die fast väterliche Weisheit und Nachsicht englischer Butler aus, in dessen Nähe auch ein unruhiger Geist bzw. Gast schnell zur Ruhe findet. Und wer sich, wie ich in den nächsten Tagen, länger mit ihm unterhält, schätzt seine gute Allgemeinbildung und feine Ironie, die er nur und ausschließlich an geeigneter Stelle platziert, ebenso wie sein Wissen um die neuesten gastronomischen Hotspots der Insel.

 

Bei einem anschließenden Rundgang bekomme ich auch einige unbelegte Suiten zu sehen, deren Fotos ich allerdings schon aus dem Prospekt kannte. Die erwachsen jetzt quasi hinter den Türen zum Leben. Jeder Raum gibt sein eigenes Farb- und Einrichtungskonzept preis, das bis ins kleinste Detail in sich stimmig ist. Gestaltungselement des großen Doppelzimmers Nr. 3 auf Gartenebene sind Animal-Prints in verschiedensten Varianten – etwa als Bezug der Sessellehne – , Zimmer Nr. 15 dagegen erzielt eine optisch einmalige Wirkung durch das Zusammenspiel von ochsenblutfarbig lackierten Wänden und hellen Balken, die den Raum nach oben hin öffnen.

 

Besonders eindrucksvoll ist die 120 Quadratmeter große, über zwei Etagen reichende Garten-Suite. Wie in meinem Zimmer paart sich auch hier eine bodenständige, ureuropäisch-gediegene Wohnatmosphäre (Kamin, Ohrensessel, barocke Polstersessel) mit einem Schuss Exzentrik. Vor dem Kingsize-Bett grüßt eine großzügige Liege mit schwarzem Animalprint (Kuh?) als optischer Blickfang des Raumes. Das fernöstlich anmutende Bad ist die eigentliche Sensation. Die türkisfarbenen Tapeten sind aus einer limitierten Auflage aus Frankreich, Boden und Dusche aus schwarzer Kerlite. Die Wände kontrastieren wirkungsvoll zu hochglänzenden Schwarzlack-Fronten und asiatisch inspirierter Wanddekoration. Ich spüre, dass dieses Ambiente eine ganz andere Wirkung auf mich hat, als meine eigene Suite. Nicht ganz so beruhigend vielleicht, etwas animierender mit Sicherheit – allein durch die eigene Terrasse mit Strandkorb. Vielleicht beim nächsten Mal...

 

Bleibt noch das kulinarische Angebot. Das erwartet mich am nächsten Morgen in Form eines Frühstücksbuffets im Souterrain. Der weißgestrichene, schummerige Speiseraum, in dem die Gäste zwischen acht und zwölf Uhr bewirtet werden, ist eingedeckt mit weißen Tischdecken und liebevoll gefalteten Stoffservietten. An den Wänden hängen Kupferstiche mit Syltmotiven in Goldrahmen. Blumenarrangements und ausgesuchtes japanisches Porzellan verströmen die Atmosphäre aufmerksamer, ästhetisch kultivierter Gastlichkeit. Auch in diesem Raum haben Minka und Peter Stütz eine Oase der Entspannung geschaffen, die zugleich ihre Gäste inspirieren soll.

 

Dafür sorgt schon die gute Gesellschaft. Aus der Küche nähert sich der Koch, um mich persönlich zu begrüßen. Der blonde Hühne stellt sich vor als Holger Schluck und nimmt gleich meine Sonderwünsche auf. Mir ist nach einer Eierspeise mit Tomaten. Nach zehn Minuten serviert mir der einstige Chefkoch (erfahre ich auch erst später) der Kampener Gastro-Institution „Manne Pahl“ das beste Omelett, das ich je gegessen habe. Mit Eiern von einem Sylter Hof und gefüllt mit deutschen Tomaten, die sogar nach Tomate schmeckten. Auch der Kaffee, auf traditionelle Art serviert in einem Porzellankännchen, ist exzellent und so, wie ich ihn liebe: frisch aufgebrüht, heiß und aromatisch ohne bitteren Nachgeschmack.

 

Überhaupt ist das Besondere an den angebotenen Speisen die bewusste, sehr erlesene Auswahl – von den frischen Brötchen und dem Sylter Schwarzbrot über die Krabben, Käsesorten und dem Aufschnitt bis zu den selbstgemachten Marmeladen stammen fast alle Produkte aus lokalen Quellen von Herstellern des Vertrauens oder aus eigener Produktion.

 

Als ich mit Holger Schluck ins Plaudern komme (was erfreulich schnell passiert) serviert er mir gratis die Vergangenheit des Hauses. Aus seinem persönlichen Archiv in der Küche holt er die Kopie einer historischen Einladung. Es ist die Abrissparty im historischen Village, datiert auf den 2. August 1991. Die Zeichnung zeigt ein gedrungenes, etwas windschiefes, sehr kompaktes Friesenhaus, das nicht ansatzweise an die elegante Bauweise des heutigen Hotels erinnert. Auf dieser privat organisierten, lange zurück liegenden Party, so Holger Schluck, „war die ganze Insel zu Gast“. Ein rauschendes Untergangsfest muss das gewesen sein.

 

Holger Schluck selbst verbindet ohnehin viel mehr mit dieser Insel. Schlicht gesagt: sein ganzes Leben. Im alten Village startete der Jungkoch aus dem bergischen Land im Alter von 21 Jahren seine gastronomische Karriere auf Sylt. Der ehemalige Besitzer, Kult-Gastronom Rolf Seiche (u.a. Gogärtchen/Kampen) hatte ihn damals eingestellt. Am 1. April 1985 war Dienstantritt im Village. Es begannen wilde Sommer, „in denen wir mehr Geld verdienten als anderswo während des ganzen Jahres“.

 

Heute lässt Holger Schluck es ruhiger angehen. Als höchst lebendiges Relikt einer versunkenen Sylt-Epoche ist der jung gebliebene Koch im Village von heute auch ein nostalgisches Bindeglied für viele Gäste von damals. Viele der mit ihm in die Jahre gekommenen Party-Gäste vergangener Feier-Dekaden checken heute brav mit ihren Ehefrauen im Hotel ein. Doch die Vergangenheit lässt viele der Männer nicht los. Gemeinsam mit ihnen ortet Holger Schluck dann die Spuren der Vergangenheit. Sie ermitteln, unbehelligt von ihren Frauen, die geografischen Koordinaten des damaligen Gebäudes und wissen am Ende genau, wo es mal zum Schwimmbad ging oder an die Bar.

 

Berühmt ist Holger Schluck auch für seine exklusiven Abendessen. Im Rahmen eines so genannten „Privat Dining“ bekocht und bewirtet er bis zu zehn Gäste im Haus, wahlweise im Speiseraum oder auf der Terrasse. Die Menüroute und die begleitenden Getränke stimmt er persönlich mit ihnen ab. Auch hier gilt: weniger ist mehr. Frische und saisonale Produkte haben immer Vorrang – ob bei Fleisch, Fisch oder saisonalem Gemüse. Natürlich wisse er auch, wo er den besten Kaviar bekomme.

 

Zum Abendessen zieht es mich mit meinem Lebensgefährten nach Keitum. Eric Jacob hatte uns die Kleine Küchenkate am Kliff empfohlen. Um es vorweg zunehmen: Mit diesem Bistro verfügt das mit seinem historischen, grünen Ortskern wohl malerischste Dorf der Insel über ein neues gastronomisches Highlight. In dem schnörkellos möblierten Bistro mit offener Küche erwartet den Gast eine nur überschaubare Auswahl an Gerichten, dafür eine frische, ursprüngliche Küche vom Feinsten. Mein Dorsch in Senfsauce mit Gurkensalat und jungen Kartoffeln war ein Traum – bissfest, ohne den kleinsten Hauch von Hautgout und von der Portion her mehr als gut bemessen. Mein Liebster hatte sich für ein Sylter-Landschein-Kotelett entschieden, das selbst ihn, begleitet von einem trockenen Rosé aus deutscher Provenienz, für wenige Minuten selbstvergessen und fast sprachlos machte.

 

Nach dem Frühstück am nächsten Morgen treffe ich die Gastgeberin. Minka Stütz, ein hoch gewachsenes Energiebündel von robuster, rheinländischer Herzlichkeit, schaut mehrmals täglich in ihrem Gasthaus nach dem Rechten. Und sie kommt immer persönlich, um jeden Besucher zu verabschieden. So auch mich. Wir werden uns hoffentlich bald wiedersehen.

 

Tagsüber trifft man sie, allerdings nur nach Voranmeldung, in ihrem Einrichtungsstudio Hüs bi Hüs in Keitum. Neben Hotels richtet Micha Stütz gemeinsam mit ihrem Mann Peter Hotels und Privathäuser im In- und Ausland ein. Wer von ihren Kunden auf der Insel ist, inspiriert sich meist auf einem Rundgang durch das Village. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Einen besseren Showroom für die Arbeit dieser Raum-Architekten gibt es nicht. 

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