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Das PURADIES liegt auf einem Leoganger Sonnenplateau.
Herzstück des Spas ist das Badehaus Innere Mitte.
Der idyllische Naturbadesee
Die Bar Freiraum ist ein architektonisches Meisterwerk.
Blick in eine Suite
Das Schlafzimmer einer Premium Suite
Das Badezimmer einer Premium Suite
Im Restaurant werden kulinarische Köstlichkeiten serviert.
Eine Kreation von Haubenkoch André Stahl
Das Spa
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Fr. 04.08.2017, Isabella F.

Hotel und Chalets PURADIES, Leogang

Willkommen im Paradies

 

Leises Wasserplätschern, Vogelgesang, sanft rascheln die Blätter im Wind und irgendwo hört man sogar eine Ziege meckern. Jetzt, nachdem der Regen der letzten Tage vorbei ist, entfaltet das PURADIES seinen vollen Reiz. Am Steg des Naturbadteiches genieße ich die wärmenden Sonnenstrahlen und das Panorama der Leoganger und Loferer Steinberge.

 

Erst vor wenigen Monaten hat das PURADIES eröffnet. Ein architektonisch herausragendes Hotel auf einem Leoganger Sonnenplateau, reduziert auf das Wesentliche. Die Brüder Michael und Philipp Madreiter haben sich damit einen Traum erfüllt. Vor Kurzem gab es hier nur den elterliche Bio-Bauernhof und die Pension Embachhof. Nach und nach wurde die Pension um ein Almdorf erweitert, der Grundstein für das neue PURADIES mit seinen 14 Chalets und 60 Suiten war gelegt.

 

Minimalitisch und reduziert

 

Die Formensprache ist minimalistisch und reduziert. Handwerkskunst trifft auf klare Linien. Architektonisches Highlight ist die Bar & Lounge Freiraum gleich neben dem Eingang. Ein avantgardistisches, geschwungenes Objekt aus dunklem Holz erstreckt sich über den gesamten Raum vom Boden zur Decke, gekrönt von einem 3,5 Tonnen schweren Baldachin. Bar, Lounge, Sitzmöbel und Wendelsteintreppe in einem, aus 16.000 Eichenholzwürfeln geformt. Ein so beeindruckendes Entrée habe ich noch in keinem Hotel erlebt.

 

Ob Bar, Lobby, Spa oder Suiten – überall kommen dieselben Materialien und Farben zum Einsatz. Filz, Eiche, Altholz, Braun, Grau. Die Decke meiner Suite stützen dunkle, knorrige Holzbalken, das Bett in grauen, dicken Filz verkleidet. Aus demselben Filz die Bank. Boden, Schrank, Tisch und Türen aus massivem Eichenholz. All das schafft eine klare, aber trotzdem warme Raumwirkung. Sehr schön auch das Bad mit viel Stein und Holz und reduzierten weißen Waschschüsseln. Auf dem Bett liegend genieße ich den Blick auf die Berge. Laut peitscht der Regen gegen die Fenster und sorgt mitten im Hochsommer ganz plötzlich für Herbststimmung. Die Naturgewalt ist hier unmittelbar.

 

Haubenkoch André Stahl

 

Ich freue mich auf das Abendessen. Denn auch Kulinarisch setzt das PURADIES auf Klasse und hat sich Meisterkoch André Stahl an Bord geholt – vom Gault Millau mit zwei Hauben ausgezeichnet. Im Gourmet-Restaurant ESSENZ verwöhnt er die Gäste mit Köstlichkeiten wie Terrine von der Gänseleber, Pistou Provencal oder Pavé von der Valrohna-Schokolade. Die ¾ Pension beinhaltet jedoch ein Menü im anderen Restaurant und das ist ebenso verlockend: Garnelen-Carpaccio mit Glasnudelsalat, Schaumsuppe von Lauch und Ingwer, rosa Beiried in der Schalotten-Sauce mit Gnocchi und Pfifferlingen und danach Zwetschgen auf drei Arten. Himmlisch. Danach bleibt einem nur noch eines übrig: in der Suite dem Unwetter draußen lauschen und sich auf den nächsten Tag freuen.

Mehr Infos:

Zum Puradies
 
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