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Kaminecke à la Austin Powers
Die Pforte zum Paradies
Die durchgestylte Lobby
Relaxzonen im Park
Unterschiedliche Stil-Mixe in den Zimmern
Der Pool zur Wüste
Der Pool im Park
Das PSYC
Der Empfang im Spa-Gebäude
Normas Frühstücks-Terrasse
Die exzentrische Hotelbar
Das Gourmet-Restaurant Mister Parker
Der originelle Room-Service
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Fr. 25.04.2014, Karin Z.

Hotel Parker, Palm Springs

Mrs Parkers Hideaway

 

Unter Palm Springs habe ich mir immer reiche Senioren, rosa Cadillacs, Pudel und natürlich Palmen vorgestellt. Die gibt es da auch, aber es gibt noch viel mehr:  Das "International Film Festival Palm Springs" – bekannt für das Screening ausländischer Filme –, das angesagte "Coachella Valley Music and Arts  Festival", den Joshua Tree National Park mit seinen Felsen und Kakteen und zahlreichen Wanderwegen – und das Hotel Parker Palm Springs.

 

Dieses außergewöhnliche Boutiquehotel gilt als Hideaway zahlreicher sogenannter A-Lister (Schauspieler der A-Liga) und als Wochenend-Rückzugsort gestresster Leute aus Los Angeles. Ich gehöre zu keiner der beiden Spezies, will mir aber dieses Luxusdomizil unbedingt ansehen. Von Los Angeles aus starte ich meinen circa zweistündigen Höllentrip auf der Interstate 10 – eine der meist befahrenen Autobahnen Kaliforniens – nach Palm Springs. Schon bei der Einfahrt ins Valley werde ich ins Staunen versetzt: Mehr als 3.500 Windmühlen, die sich beeindruckend bedrohlich gegen die Berge der Wüste abheben, säumen die Straße.

 

Als ich dann endlich beim Parker vorfahre, muss ich erneut staunen: Eine riesige, mit Ornamenten durchbrochene, weiße Betonmauer ragt in den Himmel. Hinter der Maueröffnung  sehe ich ein großes orangefarbenes Tor, das sich wie von Zauberhand öffnet und den Blick freigibt in eine andere Welt. Nämlich in die Welt der reichen und exzentrischen Großtante Mrs Parker, die ihr Anwesen mit exquisiten und verrückten  Mitbringseln von ihren zahlreichen Reisen dekoriert und ausstaffiert  hat – mit eindeutigem Jetset-Flair der Sixties.

 

Mrs Parker und ihre Geschichte sind frei erfunden – und zwar vom New Yorker Designer Jonathan Adler, der sich davon beim Umbau des Parker 2004 inspirieren ließ. Und es ist ihm gelungen, dem Anwesen einen ganz persönlichen, privaten Touch zu geben. Angefangen bei der Lobby, die eher einem riesigen Wohnzimmer gleicht – mit unterschiedlichen Sitzecken und faszinierenden, aber auch witzigen Accessoires.

 

Von der Lobby gelangt man über ein parkähnliches Anwesen mit verschlungenen Wegen und versteckten Ruheplätzen zu den Zimmern und kleinen Villen. Auch mein Zimmer wirkt eher wie das eines Privathauses: Ein Himmelbett mit orange- und pinkfarben bestickten Kissen thront im großzügigen Raum mit Grastapeten, auf den Böden liegen Lammfelle, im Eck steht eine Leder-Ottomane, ein pastelliges Sideboard beherbergt zahlreiche Bücher und aktuelle Zeitschriften, sowie die exquisit gefüllte Minibar. Das Dekor hat irgendwie was von Austin Powers. An den Wänden des großen Marmorbads hängen Schwarz-Weiß-Fotos berühmter Schauspieler aus den Sixties und die Kosmetikprodukte haben eindeutig den Wow-Faktor: Seifen und Parfum von Hermes, Molton Brown Cremes und Duschgels, und sogar Sun Blocker.

 

Zur Begrüßung bekomme ich marokkanischen Tee, den ich auf der runden Polsterinsel auf meinem privaten Patio genieße. Müde von der Fahrt und den ganzen Eindrücken entscheide ich mich für ein Dinner im Zimmer, das mir via Dreirad (!) direkt vom Restaurant Mister Parker geliefert wird. Übrigens ist das Mister Parker mit seiner französisch-amerikanischen Fusion-Küche unbedingt einen Besuch wert – nicht nur wegen des leckeren Essens, sondern auch wegen seiner eigentümlichen Atmosphäre.

 

Das Frühstück am nächsten Morgen auf der Terrasse des Restaurants Norma lässt keine Wünsche offen (Eggs Benedict gibt es beispielsweise in fünf Varianten). Es herrscht eine lockere Stimmung, und das Publikum reicht von New Yorker Intellektuellen und Hollywood-Klientel über Honeymooner bis hin zu Leuten wie du und ich – ein spannender Mix, der zum Ambiente des Parker beiträgt. Das Personal mit seiner freundlichen, entspannten Lässigkeit tut sein Übriges.

 

Tagsüber kann man wunderbar an einem der beiden Pools abhängen, Tennis und natürlich Golf spielen oder aber die Wüste auf einem der vielen Hiking Trails erkunden. Für Spa-Fans hat das Hotel auch einiges zu bieten: Der PSYC (Palm Springs Yacht Club), untergebracht in einem pavillonähnlichen Gebäude am Rande des Parks, bietet alles, was das Wellness-Herz begehrt. Zudem gibt es ein großes Gym und separate Yoga- und Pilatesräume. Kleiner Tipp: Unbedingt in der im PSYC beherbergten Boutique Veri Peri stöbern. Hier kann man das ein oder andere It-Piece finden.

 

Alles in allem ist das Parker ein charmantes und unkonventionelles Luxushotel, in dem man nach Strich und Faden verwöhnt wird.

Mehr Infos:

Hotel Parker
 
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Jens Hoffmann: klingt interessant, kommt auf die Travel-List ! herzlichst, Jens House & Hotel Magazine