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Das Hotel Louis C. Jacob in Hamburg ist ein Haus der „alten Schule“ mit viel Sinn für Tradition und Eleganz.
Das Jacobs Restaurant ist einen Institution.
Das Hotel Louis C. Jacob liegt direkt an der an der Elbchaussee in Hamburg.
Ahoi! Direkt am Hotel tuckern die Schiffe vorbei.
Die Suiten sind luxuriös eingerichtet.
Das Frühstück lässt keine Wünsche offen.
Blick in eine Suite
Exponierte Lage
Blick in die Ballsaal-Suite
Ob Container- oder Kreuzfahrtriese: An den luxuriösen Suiten mit Elbblick kommt kein großer Pott ungesehen vorbei.
Der Maler Max Liebermann machte einst die Lindenterrasse durch sein gleichnamiges Bild berühmt.
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Fr. 22.04.2016, Jens H.

Hotel Louis C. Jacob, Hamburg

Ein Stück Hamburg

 

Das Hotel Louis C. Jacob steht für das, was Hamburg ist: die Metropole an der Elbe und das Tor zur Welt. Das feine Hotel ist ein Haus der „alten Schule“, mit viel Sinn für Tradition und Eleganz – und der perfekte Ort für ein luxuriöses Wochenende.

 

Ankunft am Bahnhof Altona. Rauer Wind begrüßt uns in der hanseatischen Metropole. Mit dem Taxi geht es hinaus aus der Stadt, immer der Elbchaussee entlang, am Jenischpark vorbei, die nächste Biegung hinauf zum Hotel Louis C. Jacob. Links unten tuckern die Containerschiffe und in der Ferne kann man die Brücken und Krähne des Hafen erspähen. Wir freuen uns auf zwei Tage Auszeit und die langsam am Hotel vorbeiziehenden Schiffe.

 

Hanseatischen Stil findet man im Hotel Louis C. Jacob, und man stellt sofort fest, was Hamburg groß gemacht hat: die Schifffahrt und die Anbindung an die Ozeane der Welt. Das 5-Sterne-Haus empfängt auf hanseatische Weise; mit nordischem Charme und 143 so gennanten „Jacobinern“ (Mitarbeitern). Wir fühlen uns gut umsorgt und unterhalten. Von Kühle keine Spur, viel Herz und Seele, dezent unaufgeregt.

 

Am 1. April 2016 blickt das Hotel Louis C. Jacob auf 225 spannende Jahre zurück: Alles beginnt mit dem Zuckerbäckermeister Burmester, der das Gebäude 1780 erbt. Er versorgt die Nienstedtener mit Backwerk und frönt einem extravagantem Hobby: Vorbeifahrende Schiffe pflegt er mit Kanonenschüssen zu verabschieden.

 

Doch 1790 wird ihm seine Liebe zur Schifffahrt zum Verhängnis: Bei einem Salutschuss wird Zuckerbäckermeister Burmester tödlich verwundet. Seine Witwe heiratet danach den französischen Landschaftsgärtner Daniel Louis Jacques, mit dem sie an der Elbchaussee das erste Weinrestaurant gründet.

 

Ende des 18. Jahrhunderts wird der Gasthof zum Hotel erweitert. Hochrangige Gäste aus Politik, Adel, Kunst und Gesellschaft zählen zur Stammkundschaft. Weltstars wie Maria Callas, Zarah Leander und Hans Albers tragen sich ins Gästebuch des Traditionshotels ein.

 

1993 verwandelt AIDA-Erfinder Horst Rahe das alte Jacob in ein modernes Luxushotel. International avanciert es als eines der „Leading Hotels of the World“ zur ersten Adresse.

 

In einem traditionellen Haus im hanseatischen Stil bietet das Hotel Louis C. Jacob heute auf vier Etagen alles, was ein Luxushotel ausmacht. Die kleine Lobby des Hauses ist ein Highlight von Eleganz. Die Lindenterrasse mit ihrem fantastischen Blick auf die Elbe ist auch für den weitgereisten Journalisten ein besonderer Ort. Der Maler Max Liebermann machte einst die Lindenterrasse durch das gleichnamiges Bild berühmt. Liebermann wohnte einige Zeit im Louis C. Jacob, und ihm zu Ehren ist eine der schönsten Suites benannt – ganz im Stil seiner Zeit eingerichtet mit Antiquitäten und einem wunderschönen runden weißen Ofen.

 

Unsere Suite 264 ist großzügig bemessen, mit hohen Decken, elegantem Stuck, Marmor im Bad und schönen Amenities. Ein großartiges Flair berauscht unsere Sinne, der Anbau ist eine stimmige Erweiterung des Hotels mit einer etwas moderneren Ausrichtung. Sehr aufmerksam: Für die Kinder gibt es einen Willkommenskuchen und für uns einen Champagner.

 

Am Morgen wecken uns Schiffgeräusche und die Möven, die sich auf der Elbe und „unserer“ Terrasse angesiedelt haben. Das Frühstück lässt keine Wünsche offen: Obst, verschiedene Müslisorten, Wurst und Käse, Marmeladen und der Eierkoch, der uns mit seinen Spezialitäten wie pochierte Eier, Rühreier mit Krabben auf Pumpernickel, Spiegeleier, einfach und beidseitig gebraten, Buttermilchpfannekuchen mit Ahornsirup und diversem frischem Fisch begeisterte.

 

An riesigen Panoramafenstern ziehen die Schiffe vorbei, leider heute nicht die Queen Mary, die seit einigen Jahren den Hamburger Hafen ansteuert. Aber auch sie werden wir bei nächster Gelegenheit unter den knorrigen Bäumen der Lindenterrasse bestimmt zu Gesicht bekommen.

 

Das soeben auf 60 Plätze erweiterte Jacobs Restaurant werden wir beim nächsten Besuch ausprobieren. Genießer und Freunde der Spitzengastronomie werden hier fündig. Das Jacobs Restaurant lenkt Sternekoch Thomas Martin. Er hat zwei Michelin-Sterne, wohl auch weil der Chef de Cuisine unter anderem bei Eckart Witzigmann im „Aubergine“ und bei Dieter Kaufmann in der „Traube“ gelernt hat. Mit seinem Küchenstil der Einfacheit und Reduktion stellt sich das Jabobs Restaurant gegen den Trend der Überinszenierung. Hier finden sich Gemüseeintöpfe und Räucheraal neben dem bretonischen Angelsteinbutt.

 

Fazit: Das Louis C. Jacob ist ein wunderbares Hotel und könnte eines meiner Lieblingshäuser werden.

Mehr Infos:

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