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Do. 23.08.2007, Karin Z.

Hotel Le Bailli de Suffren, Le Rayol Canadel sur Mer

Es war der Blick auf das blitzblaue Meer, das dem Autor Stephen Liégeard 1887 den Ausruf: „Côte d’Azur!“ entlockte. Durch den gleichnamigen Titel einer seiner Romane begann der Ansturm auf die französische Riviera, der bis heute anhält. Allerdings ist es gerade dieser Tage fast unmöglich, einen ungestörten Blick auf die Farbe und endlose Weite des Meeres zu genießen – sofern man nicht zu den Privilegierten mit Privatvilla oder Yacht gehört oder zu denjenigen, die gelassen einen Übernachtungspreis von 1000 Euro und mehr dafür bezahlen. Dass es dennoch überraschende Ausnahmen gibt, beweist das Hotel Le Bailli de Suffren. Nur 20 km westlich von St. Tropez entfernt liegt dieser Geheimtipp im Ort Le Rayol Canadel sur Mer und trotzt dem hügeligen Hinterland mit seiner Frontseite direkt zum Meer.

Die Zimmer und Suiten des 4-Sterne-Hauses, das auf einem Felsen über einer kleinen Badebucht thront, bieten allesamt „vue mer“ (Meerblick) mit Balkon oder Terrasse. Überhaupt werde ich den Eindruck nicht los, dass sich der Architekt bei seiner Planung von der Aussicht verzaubern ließ: Kein Raum, aus dem der Blick nicht in die endlose Weite gleiten kann, selbst der große Pool scheint nahtlos ins azurblaue Wasser überzugehen. Das Interior im ganzen Haus ordnet sich denn auch dezent der Traumkulisse unter. Pastellig getünchte Wände, Natursteinböden, Stoffe in mediterranen Farben sowie Materialien wie Holz und Korb, abgerundet mit filigranen Eisenmöbeln, vermitteln dem Gast eine wunderbare Leichtigkeit.

Die Zimmer sowie der Service offerieren eher den Luxus eines 5-Sterne-Hauses: Die geschmackvoll ausgestatteten Badezimmer bieten nebst Bademänteln und Kosmetikartikeln eine Unmenge an flauschigen Handtüchern, die abends vom „Aufdeck-Service“ bei Bedarf erneut ausgetauscht werden. Auf der großflächigen Terrasse mit Bar und Pool findet der Gast immer wieder Schatten spendende Plätze unter Palmen oder in kleinen Patios. Über eine Treppe gelange ich zum Strand und stürze mich endlich ins Wasser, das mich seit meiner Ankunft geradezu hypnotisiert. Wer möchte, kann laut Hotel Wasserskifahren oder Surfen – ich habe allerdings niemanden gesehen, der die Ruhe hier stören wollte. (Das Hotel organisiert übrigens auch Segelboot-Trips auf die benachbarten Inseln Île de Porquerolles oder Les Îles d’Or). Erfrischt setze ich mich ins Restaurant L’Escale und genieße unter einem Bastdach mediterrane Snacks, die einen Vorgeschmack auf das Dinner im hoteleigenen Gourmetrestaurant La Praya bieten. Allabendlich wird hier die französische Kochkunst zelebriert. Wem das nicht genügt, sollte unbedingt das Restaurant Le Sud von Christophe Pétra besuchen (Tel.: +33/498044700). An der Straße nach Le Lavandou gelegen, werden Sie vom Patron verwöhnt wie „Gott in Frankreich“… allerdings ohne „vue mer“.

 
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