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Das KOLLERs liegt direkt am Millstätter See.
Im Frühling erblüht der Hotelgarten.
An der Seebar genießen die Gäste die Sonne.
Blick in das Doppelzimmer Swan
Das Seebad wird ganzjährig auf 28 Grad erwärmt.
Die Bootshaus-Suite
Die Schlafkoje der Bootshaus-Suite
Blick in das Badezimmer der Bootshaus-Suite
Ein Platz am See
Die MS KOLLERs war einst Linienschiff, heute dient es als Wohlfühloase.
Im Inneren des Relax-Schiffes wird entspannt.
Das Saunahaus liegt direkt am See.
Blick in die Sauna
Der Ruheraum der Seesauna
Auch einen Pool hat das Hotel.
Das Sandfloß
Die kleine Palmeninsel kann exklusiv für ein Dinner for two genutzt werden.
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Fr. 08.04.2016, Isabella F.

Hotel KOLLERs, Seeboden am Millstätter See

Das große Verwöhnprogramm

 

Direkt am sonnseitigen Ufer des Millstätter Sees thront ein besonderes Hotel-Juwel: das KOLLERs. Hier kann man ganz wunderbar entspannen – und ganzjährig im 28 Grad warmen See schwimmen. Versprochen!

 

Die Fahrt nach Seeboden am Millstätter See ist eine kleine Zeitreise. Als wir den Ortseingang passieren, fühlen wir uns ein bisschen in ein anderes Jahrhundert zurück versetzt. Neben modernen Funktionsbauten und Einkaufszentren erstrecken sich prachtvolle Villen mit herrschaftlichen Gärten. Jugendstilornamente zieren das Mauerwerk und die Eisentore sind pittoresk geschwungen. Ende des 19. Jahrhunderts ließen viele Adelige am Millstätter See ihre Sommerdomizile errichten und verbrachten hier ihre Sommerfrische. Das milde Klima und das eindrucksvolle Gebirgspanorama machten den See zu einem beliebten Urlaubsort.

 

Zu dieser Zeit, im Jahr 1891, baute Anton von Gross jene Villa, die Hubert und Josefine Koller 1955 in die Frühstückpension Marienheim umwandelten – eine kleine Pension mit zwölf Zimmern. Vor über 20 Jahren übernahm Sohn Hubert Koller zusammen mit seiner Frau Verena den Betrieb. Das Haus wurde mehrfach ausgebaut und mit zusätzlichen Leistungen ausgestattet. Es entstand das KOLLERs, ein modernes 4-Sterne-Superior-Hotel mit Spa, Gourmet-Küche und allem anderen erdenklichen Komfort.

 

Das Schöne ist: Trotz der modernen Ausstattung ist in dem Hotel zum Teil noch immer der Glanz vergangener Zeiten spürbar. Der Nachmittagskaffee wird uns in stilvollem Porzellan auf einem silbernen Tablett serviert, die Milch in einem kleinen, echt-silbernen Kännchen. Diese Details haben sofort mein Herz erobert. Vor dem Kamin genießen wir in weichen Samtsesseln den Blick auf den See und die dahinter liegende Bergwelt und fühlen uns wie Sommerfrischler zur Jahrhundertwende.

 

Von unserer Suite „Seerose“ mit Balkon haben wir einen wundervollen Seeblick. Morgens sehen wir die Natur langsam erwachen. Wie eine weiche Decke liegt der Morgennebel über dem Wasser. Abends spiegelt sich im See die untergehenden Sonne und wie im Film schwimmen zwei Schwäne am Ufer entlang. Eingerichtet ist unsere Suite in warmen Creme- und Brauntönen mit weichem Teppich, feinen Vorhängen und einem marmorverkleideten Bad. Mit einer Schiebetür lässt sich der Raum in einen Schlaf- und Wohnbereich unterteilen. 

 

Im Sommer laden am See viele Plätze zum Verweilen und Baden ein: die „stone cage“ – eine mit heimischen Bachsteinen ummantelte Sitzbank –, Liegen am Deck des Saunahauses oder auf dem Floß des Hotelstrands. Schatten findet man unter Obstbäumen, unter dem Mangolienbaum oder unter der über hundert Jahre alten Weide. Doch auch bei kälteren Temperaturen muss man auf das Seeerlebnis nicht verzichten. Mein Lieblingsplatz ist der Ruhebereich im Saunahaus mit großem Panoramafenster und Seeblick. Ich mache es mir auf einer Relaxliege bequem. Neben mir lodert das Feuer im offenen Kamin, vor mir funkelt und glitzert der Millstätter See. Ich brauche kein Buch, kein iPad und keine Zeitschrift – der Blick auf den See ist Unterhaltung, Inspiration und Ruhepol in einem.

 

Ja, und sogar im See baden kann man trotz der noch kühlen Außentemperaturen während unseres Besuches. Ein eingegrenzter Bereich des Sees wird ganzjährig auf 28 Grad erwärmt. Nur seinen Bademantel sollte man danach gleich griffbereit haben – beim Verlassen des Wassers wird mir ganz schön kalt! Aber für was gibt es schließlich Sauna, Laconium und Dampfbad? Ich entscheide mich für letzteres und genieße die wohlige Wärme.

 

Abends setzen wir unser Verwöhnprogramm fort. Im sanften Schein der Kerzen wird uns ein sechsgängiges Gourmetdinner kredenzt. Küchenchef Martin Wieser und sein Team zaubern wahre Kunstwerke auf die Teller. Marinierte Rinderfiletscheiben mit Kräuter-Schwarzwurzelmousse, Tomaten-Basilikumsuppe mit Milchschaum, rosa gebratenes Entrecôte in der Olivenölmarinade, danach Mango-Apfelstrudel auf Erdbeer-Carpaccio und Vanilleschaum... Großes Kompliment, Herr Wieser! Und dazu der Blick auf den Millstätter See – grandios. 

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