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Das Hotel Grande Bretagne ist das feinste Hotel von Athen.
Stilvoller Empfang in der Lobby
Blick in das Deluxe Zimmer
Nobel, nobel - die Präsidenten Suite
Das Bad ist mit feinstem Marmor verkleidet.
Relaxen auf dem Dach
Sehr hübsch: die Alexanders Cigar Lounge
Privates Dinner mit Blick auf die Akropolis
An der Rooftop-Bar klingt der Tag aus.
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Fr. 01.01.2016, Jens H.

Hotel Grande Bretagne, Athen

Kaliméra, Griechenland!

 

Ankunft Athen. Wir werden abgeholt und zum Syntagma Platz gebracht. Dort befindet sich das Hotel Grande Bretagne, das feinste Hotel der Stadt Athen. Es ist das richtige Refugium für Städter und Kosmopoliten, glamourös und prachtvoll.

 

Bereits beim Betreten der großzügigen Lobby begeistert das mondäne Grandhotel mit elegantem Ambiente, viel Kunst, schönen Gemälden und schweren Teppichen. Das Hotel zelebriert Stil und setzt in puncto Luxus und Exklusivität Maßstäbe. Nur einen Steinwurf von den Attraktionen Athens entfernt, besitzt es zudem einen spektakulären Ausblick auf die nachts beleuchtete Akropolis.

 

Das Hotel Grande Bretagne wurde 1842 eröffnet und war im 19. Jahrhundert eine wichtige Durchreisestation für Geschäftsleute und Kolonialbeamte auf dem Weg in den Orient und nach Fernost. Das Grandhotel hat zwei Monarchien, elf Staatsstreiche, vier Diktaturen und zwei Weltkriege überlebt, in Krisenzeiten war es ein Zufluchtsort für Staatleute und Großfürsten aus aller Herren Länder. Auch die Kennedys, Sophia Loren, Ingrid Bergmann, Sean Connery, David Bowie, die Rolling Stones und Giorgio Armani waren hier. 

 

In den 1950er Jahren fanden große bauliche Veränderungen statt, das Hotel wurde saniert und mit stärkeren Mauern wieder aufgebaut, seinen alten Charme hat es aber behalten und die palastartige Erscheinung ist ebenfalls gleich geblieben.

 

Die 290 Zimmer und 31 Suiten des First Class Refugiums sind nicht nur äußerst stilvoll, sondern auch außergewöhnlich großzügig. Bodentiefe Glasfronten und Balkons eröffnen einen spektakulären Blick auf die griechische Metropole und die Akropolis. Von meinem Zimmer 328 habe ich einen fantastischen Ausblick auf den Syntagma-Platz.

 

Edle Hölzer, die besondere Qualität der Matratzen, viel Seide, schwere Vorhänge und Marmor im Bad veredeln die Residenzen und können auch den weitgereisten Hotelexperten überzeugen. Eine gelungene Melange aus Gemälden, feinen Antiquitäten und ausgesuchten Materialien machen Spaß, zudem sind die Zimmer durchaus funktionell. Ach ja, die teuerste Suite des Hotels ist die 400 Quadratmeter große Royal Suite. Sie verfügt über einen eigenen Weinkeller und kostet 12.000 Euro pro Nacht. Im Bad gibt es Aqua di Parma Produkte, und ein Hamam hat die Suite auch. Vielleicht war das der Grund, warum unmittelbar vor meines Aufenthalts der türkische Präsident Erdogan hier nächtigte.

 

Nach einem aufregenden Tag in den Küchen und Museen Athens, ist das Spa ein Ort der Ruhe und Gelassenheit. Thermalsuite mit Laconium, Sauna und Dampfbad, balinesische und Ouzo-Öl-Massagen sowie Trainingseinheiten im Gym lassen keine Wünsche offen.

 

Am Morgen geht es zum Frühstück ganz nach oben ins Roof Garden Restaurant. Die Auswahl der Speisen ist reichhaltig mit vielen lokalen Leckereien wie griechischem Joghurt, Oliven, Honig, Pita. Alles fantastisch. Dazu der beeindruckende Blick auf die Akropolis.

 

Der Service entspricht dem eines traditionellen Grandhotels, das Personal ist erwähnenswert zuvorkommend und liest jeden Wunsch von den Lippen ab. Etwas ungewöhnlich finde ich nur, dass man uns das Gepäck nach der Ankunft nicht abnimmt, sondern wir es selbst nach oben tragen müssen.

 

Kulinarische Erlebnisse auf höchstem Niveau eröffnet das Hotelrestaurant Tudor Hall. Es ist wirklich zu empfehlen. Ein Fine Dining Restaurant mit regionaler mediteraner Küche. Leicht und genussvoll. Für uns gibt es Seabass Carpachio und Rinderfilet, alles vorzüglich. Beim Essen versucht man im Tudor Hall, regionale Küche mit der internationalen Sterneküche zu vereinen. Das kann schief gehen, weil Haute Cuisine in Verbindung mit traditioneller Küche oftmals kein harmonisches Resultat ergibt. Doch im Tudor Hall überzeugt die Küche vollends. Da wir von einem Restaurant auf Sterne-Niveau sprechen, muss man jedoch anmerken, dass es bei den Sommeliers etwas Optimierungs- und Schulungsbedarf gibt.

 

Ich war glücklich und sollte es die ganzen drei Tage bleiben. Ich habe meinen Aufenthalt genossen. Fazit: Das Hotel Grande Bretagne ist zauberhaft und wirklich zu empfehlen. Auf zum Airport. Yassou, Greece.

Mehr Infos:

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Jens Hoffmann: Fazit: 5 Sterne by travel-food-art JH