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Natur pur: Auf 1.000 Metern liegt die Forsthofalm inmitten der Bergwelt.
In der Library kann man in Ruhe schmökern.
Im Restaurant KUKKA gibt es Gutes aus biologischem Anbau.
Abends wird ein 5-Gänge-Menü serviert.
Radieschen Sour und Rum trifft Karotte
Zentraler Treffpunkt: die Bar
Hier kommt man bei einem Drink ins Gespräch.
Blick in das Klein Eden Zimmer
Die Secret Forest Suite
Blick in die Suite 180 Grad
Der Essbereich der Suite 180 Grad
Der rooftop pool mit Bergblick
Das SkySpa bieten einen herrlichen Blick in die Natur.
Die Sauna
Gepflegtes Abhängen
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Fr. 16.06.2017, Isabella F.

Hotel Forsthofalm, Leogang

Ibiza-Feeling auf der Alm

Den ganzen Tag im Liegestuhl abhängen, chilligen Sound hören und tiefenentspannen: Dafür muss man nicht extra nach Ibiza fahren. Die coolen Vibes spürt man auch mitten in den Alpen auf der Forsthofalm. 

 

Abends noch schnell Wäsche gewaschen, in den Trockner, Koffer gepackt. Während der Fahrt Klimaanlage kaputt und die entscheidende Ausfahrt verpasst. Leicht gestresst kommen wir an, checken ein und setzen uns erstmal mit dem Willkommensdrink auf die Terrasse. So langsam kommen wir an. Ringsherum erstrecken sich die Berge, auf einer Kräuterwiese grasen genüsslich Kühe, am Himmel ziehen weiße Wölkchen vorbei, im Hintergrund läuft leise House. Ich lehne mich zurück, spüre die Sonne und atme tief durch.

 

Natur pur auf 1.000 Metern

 

Auf der Forsthofalm in Leogang auf 1.000 Metern Höhe ist die Welt noch in Ordnung. Keine Straße, keine Autos, kein Nachbarhaus, Natur pur. Wer hier mitten in der österreichischen Bergwelt jedoch ein traditionelles Hotel vermutet, der täuscht. Die Forsthofalm ist ein stylisches, junges, entspanntes Design-Hotel mit vielen durchdachten Raffinessen wie der Terrasse mit den Liegestühlen, der Bar mit modernen Designersofas oder der Library im zweiten Stock.

 

Highlight ist das 1.000 Quadratmeter große Sky Spa auf dem Dach des Hotels mit Sole-Dampfbad, verschiedenen Saunen, Behandlungsräumen und – mein Lieblingsort – einem rooftop pool mit 360 Grad-Weitblick über das Tal und die Leoganger Steinberge. Das Wasser ist so angenehm warm beheizt, dass ich ewig hier drin bleiben könnte. Danach machen wir es uns auf einem der großen Daybed bequem und lassen den Tag einfach verstreichen. Vielleicht ist es die Bergluft, vielleicht ist es der meditative Ausblick, aber nach kurzer Zeit ist man völlig heruntergefahren.  

 

Sehr angenehm ist, dass jetzt im Sommer nicht so viele Gäste da sind. Im Winter, da sieht es hier anders aus, da hat die Forsthofalm Hochbetrieb. Direkt vor der Haustür ist ein Skilift. Mit 56 Liftanlagen und 270 bestens präparierten Pisten ist der Skicircus Saalbach-Hinterglemm-Leogang-Fieberbrunn ein Paradies für Wintersportler. Man kann sich gut vorstellen, wie Skifahrer den Hang hinunterwedeln. Jetzt ruht der Berg ganz friedlich und nur besagte Kühe stehen in der Kulisse, die ganze Szenerie untermalt von chilligem Sound.


Von der Alm zum Design-Hotel


Vor noch nicht allzu langer Zeit, da war die Forsthofalm tatsächlich noch eine einfache Alm. Seit 1972 bewirtete Familie Widauer hier Gäste, anfangs mit 40 Sitzplätzen. Dann übernahm Sohn Markus den Betrieb und 2008 brach eine neue Ära an. Aus der einfachen Alm wurde ein modernes Wellnesshotel. "Ich wollte etwas Besonderes schaffen", erzählt Markus Widauer, Nickelbrille und grauer Pferdeschwanz, abends bei einem Aperitif an der Bar. In Innsbruck hat er Tourismusmanagement studiert und die Idee eines Holzhotels entwickelt. Gesagt, getan. Die Forsthofalm wurde das erste Vollholzhotel im Salzburger Land. Die Zimmer sind aus mondgeschlagenem, heimischem Holz. Anstelle von Leim und Metall halten 210.000 Buchenholzdübel die Massivholzwände zusammen.

 

In unserem Zimmer „Klein Eden Zirbe“ kommen viele Naturmaterialien wie Lärchen- und Fichtenholz, Schiefer, Leinen und Jute zum Einsatz. Alles in warmen, erdverbundenen Farben. Das Bett ist aus Zirbe, der „Königin der Alpen“, wie das duftende, weiche Holz auch genannt wird. Zirbenholz soll einen positiven Einfluss auf die Herzfrequenz haben und die Schlafqualität verbessern. Wunderschön ist der Bergblick von dem großen Panoramafenster. 

 

Junges Publikum

 

Ungezwungen und frei, so soll sich der Gast in der Forsthofalm fühlen. Zentraler Treffpunkt ist die Bar, die in jeder Großstadt stehen könnte. Einmal in der Woche legt abends ein DJ auf und die Tischstellung im Restaurant ist bewusst nah, damit die Gäste ins Gespräch kommen. Montags gibt es immer einen Longtable, dann sitzen alle beim Essen an einem großen Tisch zusammen. Und auch ein Meet & Greet am Grill gibt es wöchentlich. Die Gäste holen sich ihren ersten Gang am offenen Grill, Markus Widauer und seine Mutter bieten selbstgemachte Brennessel-Limonade an und begrüßen jeden Gast persönlich. Danach genießen wir unser 5-Gänge-Menü mit einem zarten Rinderbraten und selbstgemachten Tagliatelle zur Krönung. Auch in der Küche wird ganz auf Natur gesetzt: 70 Prozent der Lebensmittel stammen aus biologischem Anbau und sogar vegane Gerichte werden angeboten.

 

Das Projekt Forsthofalm ist noch längst nicht zu Ende. Markus Widauer hat noch einige Ideen. Als nächstes hat er eine Fitnessbühne geplant. Unter freiem Himmel werden dann Yogastunden angeboten. Und auch einen Beachvolleyplatz will er bauen. „Ein Beachvolleyplatz mit Sand, damit rechnet niemand in den Alpen", sagt er. Und als ich den Vergleich mit Ibiza bringe, da lächelt er stolz.

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