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Hotel Egerner Höfe | Rottach-Egern | Egerner Alm | luxuszeit.com
 
 
Naturidyll pur - der Tegernsee
Der hoteleigene Park – ein wunderbarer Rückzugsort
Das Haupthaus der Egerner Höfe
Suite-Impression
Holz mit modernen Akzenten
Eines der wunderschönen Badezimmer
Die großflächige, gemütliche Lounge
Den besten Kaiserschmarren gibt es ...
... im Hubertusstüberl.
Das Gourmet-Restaurant Dichterstubn
Eine der Kreationen von Sternekoch Michael Fell
Die Egerner Alm
In der Alm werden unzählige Feste gefeiert
Die sogenannte Egerner Bucht
Die Macher: das Power-Paar Graf und Gräfin von Moltke
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Fr. 25.03.2016, Karin Z.

Hotel Egerner Höfe, Rottach-Egern

Tradition gepaart mit Zeitgeist

 

Bei meinem letzten Tegernsee-Besuch checke ich in das Relais et Châteaux Park Hotel & Resort Egerner Höfe in Rottach-Egern ein. 1992 vom Unternehmer und Inhaber Klaus-Dieter Graf von Moltke eröffnet, hat sich das Resort – bestehend aus Haupthaus und mehreren Höfen – mittlerweile zu einem der Luxusklassiker am Tegernsee entwickelt. Die Größe der Anlage mit 114 Zimmern und Suiten, drei Restaurants sowie Spa- und Wellness-Bereich, wird einem im ersten Moment gar nicht so bewusst: Die Höfe befinden sich teilweise in den angrenzenden Straßen und werden aufgrund ihrer regionstypischen Architektur eher als Privathäuser denn als Hotel wahrgenommen. Der Clou: Die einzelnen Gebäude sind alle unterirdisch über Gänge miteinander verbunden. 

 

Das Haupthaus, in dem sich auch der großzügige Empfang, die Piano-Bar und zwei Restaurants befinden, grenzt an einen weitläufigen, ruhigen Park. Hier kann der Gast bei schönem Wetter die Tegernseer Landschaft ausgiebig genießen.

 

Bei meiner Ankunft werde ich sehr herzlich empfangen und gleich nach den Wünschen für meinen Aufenthalt gefragt. Im unterirdischen Gang, vorbei an großen, eindrucksvollen Schwarz-Weiß-Fotografien von bayerischen Kühen, geht es dann zu dem "Hof", in dem sich meine Suite befindet.

 

Ich verliebe mich auf Anhieb: Auf zwei großzügigen Ebenen präsentiert sich mir ein lichtdurchfluteter Mix aus uriger, alpenländischer Gemütlichkeit mit luxuriösen Akzenten und modernen Deko-Elementen. Unten befinden sich Bade- und Ankleidezimmer sowie Schlafbereich mit Sitzecke, Sessel und Kamin, oben, über eine Treppe erreichbar, der Wohnbereich mit großzügiger Liegelandschaft in trendigem Samt gehalten und mit riesigem TV-Bildschirm. Böden und Wände sind aus naturbelassenem Holz (was wunderbar duftet), schwere Leinen- und Seidenstoffe in dezenten Naturtönen säumen die Fensterfront zum großen Balkon mit Blick auf den Wallberg. Der in klarem Design gehaltene Gas-Kamin, den ich natürlich sofort über die Fernbedienung "anzünde", verströmt eine wohlige Wärme.

 

Ich bin so begeistert von meiner Suite, dass ich diese eigentlich gar nicht mehr verlassen möchte. Wäre aber schade gewesen, weil ich so die anderen Highlights in den Egerner Höfen verpasst hätte, wie zum Beispiel das famose Menü von Sternekoch Michael Fell in der vom Michelin prämierten Dichterstub’n.  

 

In einem modern-eleganten Ambiente mit nur wenigen Tischen, die um einen großen Kamin gereiht sind, genießen wir köstliche Kreationen wie Dietramszeller Bauerngockel, Perigord Trüffel und Blumenkohl oder Poltinger Lammrücken, geschmorte Schulter und Tandoori.

 

Nach diesem opulenten Mahl freue ich mich auf einen Spaziergang am See, der nur drei Fußminuten entfernt ist. Bei meiner Rückkehr zum Hotel erstrahlt die Alm neben dem Haupthaus in festlichem Licht. Eine der vielen Parties, die hier gefeiert werden, ist in vollem Gange.

 

Wie ich später erfahre, lies Graf von Moltke die Alm, die so echt und urig aussieht, dass man denkt, sie steht schon seit 100 Jahren hier, erst 2003 originalgetreu erbauen. Seitdem ist sie als Event-Location für Feste aller Art der Renner und auf Monate hin ausgebucht.

 

Kleiner Tipp: Einmal im Monat wird im fußbodenbeheizten (!) Weinkeller der Alm Sushi kredenzt. Aber auch hier gilt: frühzeitig reservieren.

 

Weil mir meine Suite so gut gefällt, bestelle ich mir am nächsten Morgen das Frühstück aufs Zimmer. Mit frischem Karotten-Apfel-Ingwer-Saft, Birchermüsli, Tegernseer Käse-Köstlichkeiten und frischen Backwaren kann der Tag entspannt beginnen. 

 

Nach einer anstrengenden Wanderung, belohne ich mich am Nachmittag mit einer wirklich sehr guten und professionellen Massage. Vielen Dank, Maria!

 

Am Abend bei einem Aperitif an der Bar lerne ich das Inhaber-Ehepaar Susanne und Klaus-Dieter Graf von Moltke kennen und erfahre viele interessante Dinge. Gemäß der Devise "Tradition gepaart mit Zeitgeist" ist das Power-Couple ständig dabei, das Unternehmen mit neuen Ideen unter Bewahrung traditioneller Werte weiter zu entwickeln. So gibt es seit kurzem für gesundheitsbewusste Gäste beispielsweise die Möglichkeit, sich medizinisch einer Vorsorge-Untersuchung in einer dem Hotel angeschlossenen internistisch-kardiologischen Praxis zu unterziehen.

 

Auch beim Thema Nachhaltigkeit engagieren sich Graf und Gräfin von Moltke in unterschiedlichen Bereichen: So verfügen die Egerner Höfe bereits seit 2007 über ein Blockheizkraftwerk, mit dem der eigene Strom erzeugt wird. Mittlerweile wurde die gesamte Beleuchtung im Hotel auf LED umgestellt, um Strom zu sparen. Konsequent wird auch auf ein 80:20-Prinzip gesetzt, um natürliche Ressourcen zu schonen: 80 Prozent der Produkte, die im Resort verarbeitet werden, dürfen nicht aus einem Umkreis kommen, der weiter als 80 Kilometer entfernt ist.

 

Wie stark in den Egerner Höfen menschliche Werte berücksichtigt werden, zeigt sich an der Treue der über 100 Mitarbeiter, von denen viele bereits seit Beginn mit dabei sind.

 

Der neueste Coup des Unternehmers: Das Landgut Gut Steinbach in Reit im Winkl – ein Anwesen auf über 50 Hektar Land, das Graf von Moltke im Jahr 2011 erworben hat und auf dem seine Vision eines Natur-Resorts mit ambitionierten Plänen in den nächsten Jahren Gestalt annehmen wird. Aber hierüber werde ich zu gegebener Zeit berichten.

 

Beim anschließenden gemeinsamen Schmankerl-Essen im Hubertusstüberl (Tegernseer Schnitzel und Kaiserschmarrn!) lausche ich weiter den Erzählungen des Ehepaars Graf und Gräfin von Moltke und fühle mich einmal mehr darin bestätigt, dass hinter jedem besonderen Hotel besondere Menschen mit besonderen Visionen stehen, die sie mit Leidenschaft und Engagement verfolgen.

 
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