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Außenansicht des Hotel EDELWEISS
Die Feng-Shui-Zimmer sind modern gestaltet.
Etwas traditioneller eingerichtet sind die anderen Zimmer.
Das Spa punktet mit einem einmaligen Bergblick.
Relaxeinheit mit Bergblick
Auch die Hotel-Terrasse punktet mit einem unvergesslichen Ausblick.
Der Außenpool
Die Pizzeria des Hotel EDELWEISS besuchen auch Einheimische gerne.
Das Hotel-Restaurant ist traditionell-bayerisch eingerichtet.
Der perfekte Start in den Tag: Ein Hotel-Frühstück auf der Terrasse mit Bergblick.
Das Hotel EDLEWEISS (links) steht im Zentrum von Berchtesgaden.
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Fr. 03.10.2014, Udo S.

Hotel EDELWEISS, Berchtesgaden

Entspannung am Fuße des Watzmanns

 

Die Naturkulisse macht Berchtesgaden einzigartig: Der Ort am Rande von Deutschlands einzigem Alpen-Nationalpark umgibt eine fast mystische Ausstrahlung und Stimmung. Ein Blick auf die umliegenden Gipfelmassive von Watzmann, Hoher Göll und Untersberg genügt, um zu begreifen, warum nicht nur esoterisch angehauchte Zeitgenossen Berchtesgaden als Mittelpunkt eines Kraftfelds sehen. Das Hotel EDELWEISS passt mit seinem klassischen und wuchtigen Stil perfekt in den geschichtsträchtigen Ort und bildet ein gelungenes Zentrum in der Stadtmitte.            

 

Ob Energiefeld oder nicht, ich bin auf jeden Fall ziemlich aufgekratzt, als ich an einem Freitagabend durch Berchtesgaden fahre. Eine letzte Kurve noch Richtung Ortszentrum, und vor mir taucht der imposante Bau des Hotel EDELWEISS auf. Ich bin überrascht und begeistert zugleich. Als ich das letzte Mal in Berchtesgaden war, stand an derselben Stelle noch das verwaiste Hotel Post, da sich die Gemeinde nicht auf eine weitere Nutzung einigen konnte. Es musste erst der österreichische Hotelier Peter Hettegger kommen, um Berchtesgaden aus seinem gastgewerblichen Dornröschenschlaf wach zu küssen. Das 4-Sterne-Superior-Hotel gefällt mir sofort. 

 

Trotz der zentralen Lage des Hotels ist die Anreise mit dem Auto problemlos. Man kann den Wagen direkt vor dem Haupteingang abstellen und ihn dann von einem Angestellten parken lassen, oder man fährt selbst in die Tiefgarage, deren Eingang sich gegenüber dem Hotel befindet. Nach dem Einchecken ins sogenannte Kehlsteinzimmer wartet auf mich erst einmal das Panorama-Restaurant auf der Dachterrasse. Ich kann mich gar nicht an dem Ausblick sattsehen. Direkt vor mir thront auf dem gleichnamigen Berg das Kehlsteinhaus, auch „Eagle’s Nest“ genannt, eine Hinterlassenschaft aus der NS-Zeit, als Hitler den benachbarten Obersalzberg zur zweiten Regierungszentrale ausbauen ließ. Der Besuch ist nicht nur aufgrund seiner Historie, sondern vor allem wegen seiner Aussicht ein touristisches Muss.

 

Nach dem Blick in die Speisekarte reizt mich jetzt allerdings die Aussicht auf mein Drei-Gänge-Menü. Es gibt karamellisierten Ziegenkäse mit Spinat, Tomatenrelish und Pekannüsse, als Hauptgang rosa gebratenes Entrecôte mit Gemüsegarten und Dauphinkartoffeln und zum Abschluss eine Creme Brulée mit marinierten Erdbeeren. Alles sehr fein, aber nicht überkandidelt. Dafür garniert mit einem Blick auf das legendäre Watzmann-Massiv, von deren Überschreitung ich schon seit Jahren träume.

 

Vielleicht liegt es an dieser Vorstellung oder aber am guten Essen und dem dazu passenden Wein, dass ich in dieser Nacht wie ein Murmeltier schlafe. Die bequemen ein mal zwei Meter großen Matratzen haben sicherlich auch ihren Anteil daran. Das Interieur wirkt dagegen etwas altbacken und ist aus meiner Sicht der einzige Kritikpunkt am Hotel EDELWEISS. Wohndesign-Freunde müssen allerdings nicht gleich das Hotel wechseln: Das EDELWEISS hält für solche Gäste geschmackvolle Feng-Shui-Zimmer im Nebentrakt bereit.

 

Am nächsten Tag hält mein Hochgefühl an. Das Wetter ist traumhaft, und ich genieße das reichhaltige Frühstücksbuffet auf der Terrasse neben dem Haupteingang des Hotels. Neben mir macht sich gerade eine Gruppe Rennradfahrer in ihren hauchdünnen Anzügen startklar. Ihre Route geht über den Obersalzberg die berühmte Roßfeldstraße entlang, wo man bis nach Salzburg blicken kann. Ich habe mich allerdings für den Ausflugsklassiker Königssee entschieden. Schließlich gibt es nicht viele Tage, an denen man sich nach einer ausgiebigen Wanderung in dessen kristallklares Wasser stürzen kann.

 

Am frühen Abend ist dann Wellness angesagt. Auch dabei muss ich im Hotel EDELWEISS nicht auf meine geliebte Bergkulisse verzichten. Nach zwei Saunagängen in der 2.000 Quadratmeter großen Spa- und Beautylandschaft, genieße ich mit einem Aperol-Spritz in der Hand den Whirlpool auf der Dachterrasse. Fasziniert betrachte ich den legendären Watzmann und seine Nebengipfel, und nach einer Weile erscheint mir dessen Überschreitung gar nicht mehr so schwer.                   

Mehr Infos:

Hotel EDELWEISS
 
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