Anmeldung zu unserem luxusletter
Skiurlaub, Flitterwochen oder Städte-Trip: Sparen Sie sich die lange Hotelsuche   – unser luxusletter schickt Ihnen regelmäßig ausgewählte Hotelempfehlungen. Alle Häuser sind von den unabhängigen luxuszeit.com Hotelkritikern getestet und ehrlich bewertet.  
 
Melden Sie sich jetzt für den luxusletter an– kostenlos und völlig unverbindlich. Gute Reise!
 
Ihr luxuszeit Team
Anmelden
*Pflichtfelder
schließen x
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Ihre Kommentare überprüft werden.
Im Sinne der User möchten wir nur Kommentare veröffentlichen, die für die Bewertung der jeweiligen Hotels hilfreich und informativ sind.
 
 
Das Hotel von außen
Relax-Bereiche in der Lobby
Ausgefallenes Interieur ...
... und Kunstexponate ...
... sowie moderne Skulpturen
Eine der Suiten
Schlafzimmer mit Aussicht
Schöne Farbspiele
Lichtinstallation an der Wand
Funky Suite
Sehr schöne Badezimmer ...
... mit besonderen Formen
Blick vom Poolrestaurant
Burrata mit Tomaten - der Sommer-Lunch
Die Dicke Dame am Pool
Dinner am Pool
Köstliche Dim Sums
Das Restaurant La Pasionata
Kaviar-Kreationen
Das Frühstücks-Buffet
Etageren mit Köstlichkeiten
Crêpes mit Schokolade
Die Tarte Tropezienne
Das Interieur des Frühstücksraums
Lichtspiele im Spa
Die Chanel-Villa gegenüber
Blick vom Zimmer bei Dämmerung
Idyllisches Küsten-Städtchen ...
... mit ruhigen Innenhöfen
Die Dachterrasse des Hotels von oben
schließen x
 
 
 
 
 
Fr. 08.09.2017, Karin Z.

Hôtel de Paris, Saint-Tropez

Wiederauferstehung eines legendären Hotels

 

Was haben Henri Matisse, Coco Chanel und Jean-Paul Sartre gemeinsam? Sie alle haben im legendären Hôtel de Paris in Saint-Tropez genächtigt. Das Hotel galt bis in die späten 60er als ein Ort der Inspiration für Künstler und Intellektuelle. Im Laufe der Zeit wurde es still um das Haus – bis es 2001 von einem der reichsten Männer Frankreichs aufgekauft wurde. Der passionierte Kunstsammler und Hotelier Claude Dray investierte fast zehn Jahre in den glanzvollen Wiederaufbau des Hotels. Et voilà: 2012 eröffnete das Hôtel de Paris wieder seine Pforten.

 

Mit seinen 52 Zimmern und 38 Suiten präsentiert sich das Haus, das sich von außen wunderbar in die für Saint-Tropez typische Architektur einfügt, heute mondäner und glamouröser denn je. Geblieben ist der Bezug zur Kunst – spürbar in jedem Winkel des Gebäudes. Moderne Exponate zieren die Lobby, die Gänge, das Spa und sogar den Pool, an dessen Beckenrand eine übergroße Schwimmer-Skulptur steht – zum Tauchen bereit. (Ich gebe ihr den Spitznamen "Dicke Dame".)

 

An dunkel gestrichenen Wänden hängen Schwarz-Weiß-Fotografien von Femme Fatale Brigitte Bardot und Künstlern, die sich einst in Saint-Tropez niederließen.

 

Das spezielle Interior-Design von Sybille de Margerie, deren Handschrift auch das Hyatt in Marrakesch, das Mandarin Oriental in Paris oder das Royal Atlantis in Dubai trägt, tut sein Übriges. Mit seinen Formen, Farben und Materialien bietet es einen spannenden Kontrast zur Kunstszenerie und verleiht dem Hotel etwas Einzigartiges.

 

Auch unsere Suite hat diesen ganz besonderen Touch – funky, luxuriös, mondän. Runde Möbel, bunte Farben, ungewöhnliche Lichtskulpturen und besondere Stoffe verleihen den beiden Räumen dieses besondere Ambiente.

 

Das offene Badezimmer mit Badewanne und großer begehbarer Regendusche präsentiert sich dagegen fast zurückhaltend mit seinen edlen Glasmosaiken in Pudertönen.

 

Sogar der Blick aus unserem Fenster bietet eine spannende Kulisse: In der Ferne das Meer, zur Rechten die Gendarmerie – ich muss gleich an Louis de Funès im Film "Der Gendarm von Saint-Tropez" denken –, und zur Linken präsentiert sich die Chanel Villa in voller Pracht. Über den Verkaufsräumen logiert angeblich Karl Lagerfeld höchstpersönlich, wenn er mal wieder im Städtchen ist.

 

Eine Dachterrasse hoch über den Dächern von Saint-Tropez

 

Ein weiteres Highlight im Hôtel de Paris ist die Dachterrasse mit Pool, Restaurant und Bar. Ein gläserner Fahrstuhl – Teil der gigantischen Stahlkonstruktion, die sich von der Lobby bis zum Dach erstreckt – bringt uns nach oben. Von hier haben wir einen einmaligen Blick über Saint-Tropez und den Hafen.

 

Nach einem leichten Lunch im lichtdurchfluteten Les Toits Lounge (Burrata mit verschiedenen Tomatensorten – schmeckt nach Urlaub!) entspannen wir den restlichen Tag auf gemütlichen Daybeds, beobachten die Möwen, die den Pool anscheinend genauso lieben wie die Gäste, und genießen das Savoir Vivre.

 

Ein Paradies für Foodies

 

Für Foodies bietet das Hotel eine große Palette an Verlockungen. Neben der leichten, frischen Küche im Poolrestaurant, bekommt man an der Rooftop Bar köstliche Dim Sums. Zum Dinner trifft man sich im Le Pationata Restaurant – hier wird die französische Küche in allen Facetten zelebriert. Es gibt sogar ein spezielles Kaviarmenü, bei dem selbst das Dessert mit den sündhaft teuren Fischrogen zubereitet wird. Wer’s mag ...

 

Mich persönlich hat die Auswahl am Frühstücksbuffet und seine optische Darbietung sehr beeindruckt – auch wenn ich nur einen Mini-Teil dessen, was geboten wurde, probieren konnte. Aber das Auge isst ja bekanntlich mit. Es gab Croissants, Brioche, Baguette, Schinken, Salami, französische Käsesorten, Pasteten, Müsli mit Goji-Beeren, frische Crêpes, die man mit Bröseln von Schokoladentafeln verfeinern kann, und natürlich die berühmte Tarte Tropezienne, die wirklich eine Sünde wert ist.

 

Winter in Saint-Tropez

 

Dass das Hôtel de Paris das ganze Jahr über geöffnet hat, ist eine weitere Besonderheit. Die meisten Hotels schließen von Mitte Oktober bis Ende März. Gerade während der Wintermonate kommt das einst verschlafene Fischerdörfchen in seiner vollen Ursprünglichkeit zur Geltung. Keine Touristenströme, keine Yacht-Besitzer und Promi-Sternchen, die sich durch die engen Gassen drängen. Fast alle Boutiquen und viele Restaurants haben geschlossen. Die Einwohner können sich wieder ungestört ihrem Boule-Spiel am Place de Lices widmen.Das milde Klima eignet sich dann bestens für Wanderungen durch die benachbarten Weinberge oder Spaziergänge entlang des fünf Kilometer langen Sandstrands der Pampelonne Bucht, der sich vom Kap Pinet bis zum Kap Camarat erstreckt.

 

Neben unterschiedlichen Ausstellungen oder den sogenannten Secret Conversations, einem Projekt zum intellektuellen Austausch zwischen Künstlern und Gästen, bietet das Hotel in der Nebensaison spezielle Wellness- und Fitness-Pakete mit Yoga-Kursen oder Detox-Programmen an. Man kann sich im modernen Fitnesscenter auspowern, im exklusiven Clarins Spa bei ausgiebigen Anwendungen entspannen oder im beheizten (!) Pool auf der Dachterrasse seine Bahnen ziehen. Mal sehen, ob mir dann die Möwen und die "Dicke Dame" wieder Gesellschaft leisten.

Mehr Infos:

Hotel de Paris
 
Kommentar hinzufügen
Name:
E-Mail:
Ihr Kommentar: