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Der Stilmix ist schon von außen zu sehen. Von links: historisches Schloss, traditionelles Bauernhaus und moderner Hochbau.
1873 erbaut, ist das Sengerschloss heute durch Glasanbauten auch architektonisch in das moderne Gesamtkonzept integriert.
Der Blick vom Balkon: beeindruckend.
Die Zimmer sind angenehm und unkompliziert.
Das bunte Frühstückspublikum genießt gemeinsam das atemberaubende Gute-Laune-Panorama.
Heimlich habe ich mir einen Mini-Gugelhupf geklaut; meine einjährige Tochter hätte es mir sicher erlaubt.
Die Verbindung zur Natur wird selbst innerhalb der Räume aufrechterhalten – durch Farbstimmung, Licht und Materialien.
Der Wellnessbereich steht auch externen Gästen offen.
Wie die Krone des Gebäudes krönt der Pool den Hotelkomplex.
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Mo. 21.05.2012, Svenja S.

Hotel DAS TEGERNSEE – Besuch 2012

Gekonnter Stilbruch hoch überm Tegernsee

 

Der erste Eindruck: Ich bin sprachlos, denn hier trifft Bayerisch-Rustikales übergangslos auf minimalistisch-moderne  Gestaltung. Nach dem ersten Überraschungsmoment ist es für Geist und Auge ein Genuss, auf Entdeckungsreise im kreativen Stilmix zu gehen.

 

Von der Rezeption mit ländlich getäfelter Holzdecke und lila-weiß gestreiften Kissen auf dunklen New-modern-Country-Look-Stühlen führt uns die aufmerksame Empfangsdame durch Flure mit zeitgenössischer Licht-Installation und Chill-Out-Musik über einen gläsernen Fahrstuhl in unser Zimmer. Es ist angenehm unkompliziert. Schlichte Echtholzflächen in dunklen und silbergrauen Tönen werden nur durch eine floral-glitzernde textile Wandbespannung hinterm Bett unterbrochen.

 

Egal ob im Spa, am Empfang oder im Restaurant, die Servicekräfte erfüllen diskret unsere Wünsche, haben stets ein nettes Wort übrig und halten sich ansonsten im Hintergrund. Sie strahlen dieselbe Qualität aus wie ihre Janker, die verschmitzt zwischen den Schulterblättern das Logo der Stadt Tegernsee aufgestickt haben: hochwertig, unprätentiös und freundlich.

 

Abends beim Essen im Sengerschloss trifft smarter kosmopolitischer Lifestyle auf deftige bayerische Tradition. Zu Jakobsmuscheln gibt es Scheiben der Kalbsbacke, als Suppe ‚Cappuccino vom Reh‘. Hirsch wird als Schnitzel serviert. Moderate Preise und teils bergsteigertaugliche Portionen lassen sich bei Sonnenuntergang und Bergpanorama ungekünstelt genießen.

 

Zum Frühstück treffen wir traditionelle Filzjacken, klassische Rollkragen-Pullis, lässige Hudies und elegante Kleidchen. Die Gäste spiegeln das Potpourri in der Gestaltung wider, selbst Kinder sind ausdrücklich willkommen. Sie bekommen sogar ihr eigenes Büffet mit Gelbwurst und anderen Mini-Leckereien.

 

Rund 1250 Jahre blickt die Stadt Tegernsee auf ihre Geschichte zurück, der Hotelbetrieb dagegen nur gut 40. Mit Umbau und Umbenennung hat DAS TEGERNSEE dennoch die Brücke zwischen der hiesigen Tradition, dem beeindruckenden Naturszenario und moderner Wellnesskultur geschlagen. Entspannt wird hier dementsprechend, entweder in der Sauna, im Pool, bei Behandlungen im ausgedehnten Wellnessbereich oder direkt in der Natur. In der nächsten Umgebung kann man auf Europas längster Rodelbahn fahren, mit Skiern pisteln und touren, wandern, klettern oder schwimmen sowie Schiff fahren auf einem der saubersten Seen Bayerns.

 

Der bleibende Eindruck: Nur selten winken die Zehen gleichzeitig dem See und den Bergen zu, wenn ich glücklich auf 800 m im Pool liege und mich dabei wie eines der goldenen Mosaiksteinchen unter mir fühle, die fröhlich ihren anthrazitfarbenen Kollegen zuzwinkern.

Mehr Infos:

DAS TEGERNSEE
 
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