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Die farbenfrohe Lobby
Die pink-grüne Außenfassade
Die Black Suite
Die Sweet Suite
Beware of Dog
Selbst die Espressomaschine ist pink
Meeting-, Ruhe- oder Schmöker-Raum
Das Fitnesscenter
Ein Teil des Restaurants
Impression aus einer Suite
Der Garten am See
Die Restaurant-Terrasse
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Fr. 07.08.2015, Karin Z.

Hotel Cortisen am See, St. Wolfgang

A funky place am Wolfgangsee

 

Endlich einmal wieder richtig Sommer! Die Hitze bringt die Stadt zum Kochen. Jetzt gibt es nichts Besseres als ein verlängertes Wochenende am See. Gesagt, getan – mein Mann und ich machen uns auf den Weg zum Wolfgangsee – ins Boutique-Hotel ‚Cortisen am See‘. 

 

Als wir uns Sankt Gilgen nähern, sind wir begeistert: türkisfarbenes Wasser soweit das Auge reicht umgeben von idyllischer Naturkulisse und volkstümlicher Architektur. In St. Wolfgang angekommen, ist unser Hotel nicht zu übersehen – die Außenfassade des traditionellen Hauses präsentiert sich in knallig grün und pink und gibt einen Vorgeschmack auf das Innere des Cortisen. Hier setzt sich das Farbkonzept fort: An farbig gestrichenen Wänden hängen moderne, bunte Exponate unterschiedlicher Künstler. Das ebenfalls farbenfrohe Interieur im Haus und in den 32 Zimmern und Suiten ist ausgefallen, schräg, fröhlich und sehr geschmackvoll.

 

Für diese funky Atmosphäre zeigt sich der Hausherr Roland Ballner höchstpersönlich verantwortlich. 2000 übernimmt er das elterliche Hotel und gestaltet es sukzessive nach seinen Vorstellungen um. Inspiriert von besonderen Hotels, die er weltweit besucht, entwickelt er eigene Ideen für das Cortisen. 2005 macht er das Hotel beispielsweise zur kinderfreien Zone, damals ein No Go und mit entsprechendem Pressewirbel verbunden, heute bei vielen Hotels Bestandteil des Konzepts.

 

Seine Philosophie: Entspannung in lässiger, lifestyliger Umgebung mit allen Annehmlichkeiten, die dazu gehören.

 

Auch in unserer sogenannten Sweet Suite finden sich viele Details, die den lässigen Luxus des Hauses aufgreifen: iPod-Station mit ausgesuchtem Sound, Espressomaschine (in pink!), selbstgemachtes Gebäck, freistehende Badewanne mit Blick auf den See, Regendusche, begehbarer Kleiderschrank, Badetasche mit kuscheligen Strandtüchern und ein großer Balkon mit herrlichem Blick auf den Garten und See. „Leider“ ist das Wetter viel zu schön, um sich länger in der großzügigen und farbenfrohen Suite aufzuhalten.

 

Nach einer erfrischenden Abkühlung im See, machen wir es uns auf den Designliegen im Garten bequem und bekommen zur Begrüßung einen Birnensekt serviert. Das Seegrundstück mit seinen Loungemöbeln und Daybeds ist so weitläufig, dass wir gar nicht merken, dass das Hotel ausgebucht ist. Die Atmosphäre ist chillig und entspannt. Nur das nachmittägliche Kuchenbüffet bringt etwas Bewegung in die schläfrige Szenerie – der Kuchen ist den Gang zur Bar aber auch wirklich wert und versetzt uns in Vorfreude auf unser abendliches Menü.

 

Das genießen wir an einem romantischen Platz unter Bäumen, an dem uns sehr zuvorkommend eingedeckt wird. Wir starten mit einem Beef Tartar gefolgt von Pastinaken Tortelloni mit Jacobsmuscheln, danach entscheide ich mich für ein knuspriges Zanderfilet mit Blutorangensauce. Zum Dessert können wir wählen zwischen Käse aus der Region und einer Zitronentarte. Alles sehr, sehr köstlich! Auch der Wein, für den wir uns entschieden haben: ein Movia Chardonnay aus Slowenien. Die Weinkarte bietet neben Klassikern auch viele besondere Tropfen. Eine weitere Passion des Hausherrn, wie wir erfahren. Genauso wie ausgesuchte Zigarren, die man an kälteren Tagen auch in der hoteleigenen Cigar Lounge genießen kann.

 

Auch beim Frühstück am nächsten Morgen auf der Terrasse ist die Liebe zum Genuss spürbar. Das Buffet lässt keinen Wunsch offen.
Nach so viel Schlemmerei entscheiden wir uns trotz Hitze für eine Golfrunde im zehn Minuten entfernten Golfclub Salzkammergut: ein sehr schöner, anspruchsvoller 18-Loch-Platz, etwas hügelig und mit tollen Ausblicken auf die zauberhafte Kulisse des Salzkammerguts.


Zurück im Hotel lädt uns der Hausherr zum abendlichen Apero auf sein Boot ein. Ausgerüstet mit Champagner und den passenden Gläsern, fahren wir zur Falkensteinwand, einer 28 Meter hohen Klippe, die majestätisch aus dem türkisfarbenen Wasser ragt. Wir sind überwältigt und geflasht von diesem magischen Ort, den man nur über Wasser oder einen Fußweg erreichen kann.


Herr Ballner, selbst ein begeisterter Sportler, gibt uns wertvolle Tipps zu den zahlreichen sportlichen Möglichkeiten, die die Region an Land und auf dem Wasser bietet. Nebenbei erfahren wir, dass er auch mal ohne Skier Wasserski fährt. Etwas skeptisch frage ich nach: Wasserski auf bloßen Füßen? Wie soll das gehen?
Wie das geht, sehen wir dann am Ende unseres Bootstrips, als er uns eine Life-Performance seiner Ohne-Wasserski-Fahrkünste auf blanken Fußsohlen darbietet. Der Hammer!!! (Wir machen ein Video von dem Schauspiel, sonst glaubt uns das eh keiner...)

 

Den ereignisreichen Tag lassen wir entspannt im Garten ausklingen und bedauern zutiefst, dass wir diesen wunderbaren Ort am nächsten Tag schon wieder verlassen müssen.
Wir hätten noch so viel unternehmen können: eine Wanderung auf den Schafsberg, eine Erkundungstour auf der hoteleigenen Harley, ein Workout im top ausgestatteten Fitnesscenter mit anschließender Massage im Spa und, und, und…
Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Spätestens zum Wolfgangseer Advent sind wir wieder da – und genießen den funky Charme des Hotel ‚Cortisen am See‘.

Mehr Infos:

Hotel Cortisen am See
 
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