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Das Castello del Nero thront über dem Ort Tavernelle.
Viele Antiquitäten prägen das Interior.
Die Galway Suite hat eine eigene Terrasse.
Blick auf die Weinberge und Olivenhaine
Das Restaurant La Torre ist überregional für seine Gourmetküche bekannt.
Die Bar in alten Gemäuern
In den angenehm kühlen Gewölben des Kastells finden Weinverkostungen statt.
Blick in die Deluxe Suite
Das Bad der Deluxe Suite
Die Einrichtung betont die Wurzeln der toskanischen Landresidenz.
Ein wundervoller Ort
Eine Wohltat sind die Signature-Treatments im ESPA Spa.
Abtauchen und entspannen in herrlicher Landschaftskulisse
Dinner unter Sternenhimmel
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Fr. 29.07.2016, Anke B.

Hotel Castello del Nero, Tavarnelle Val di Pesa in der Toskana

Ort mit Herz und Seele – das Castello del Nero im Chianti

 

Toskana – das sind drei klingende Silben und ein Meer an Erwartungen. Das Wort steht für sanfte Hügel bis zum Horizont, für Alleen aus Zypressen und Pinien, die zu den herrschaftlichen Häusern oberhalb der alten Dörfer führen. Und genau dort will ich hin, zu einem ehemaligen Kastell, dessen Anfänge bis in das 12. Jahrhundert zurückgehen.

 

Vom Flughafen Florenz aus sind es rund 35 Minuten Fahrtzeit bis nach Tavarnelle Val di Pesa im Chianti, und während die Landschaft rechts und links am Fenster der Limousine vorbei fliegt, fällt mein Blick auf futuristisch anmutende Architektur, mehr Objekt als Gebäude, das sich in eleganter Linie an die Weinberge schmiegt. Es ist die Zentrale des wohl bekanntesten, weil mit elf Betrieben größten Weinguts der Toskana: Antinori. Ich lasse mich in die weichen Polster des Wagens zurücksinken und genieße die Aussicht, die Nachmittagssonne hüllt die Umgebung in goldenes Licht. Jetzt ist es nicht mehr weit bis zum Ziel meiner Reise, dem Castello del Nero.

 

Bewegende Historie

 

Das stolze Haus oberhalb von Tavarnelle kann auf eine ebenso bewegende wie bewegte Vergangenheit verweisen; in diesem Jahr feiert das Fünf-Sterne-Hotel seinen zehnten Geburtstag als Destination für höchste Ansprüche an Genuss und Lebensart. Insgesamt 50 Zimmer und Suiten befinden sich in dem Ensemble, das neben dem historischen Kastell aus weiteren Gebäuden und Anbauten diverser Epochen besteht. Insofern ist nur folgerichtig, dass nach der Restaurierung beim Interior Design kein starres Konzept zum Einsatz kam, vielmehr sind die Antiquitäten, die Stoffe und andere Materialen so gewählt, dass sie jeden Raum für sich zum Strahlen bringen und dabei immer wieder die Wurzeln dieser toskanischen Landresidenz betonen. Im Detail bedeutet das: Terracotta statt Marmor, Leinen statt Seide. Diese Authentizität ist Prinzip des Hauses und wird in allen Bereichen gelebt. So bietet die Lunchkarte, die mir nach der Ankunft gebracht wird, mit größter Selbstverständlichkeit einfache und dabei ausgezeichnete Gerichte.

 

Wobei wir schon beim Küchenchef sind. Giovanni Luca Di Pirro hat dafür gesorgt, dass sich dem natürlichen Sternenhimmel über dem Kastell ein weiterer vom Guide Michelin dazugesellt. Er verantwortet die beiden Restaurants des Hauses, das La Taverna mit typisch toskanischen Gerichten und das für seine Gourmetküche überregional bekannte La Torre. Gäste, die dem Geheimnis Di Pirros wirklich einmaligen Pasta-Kreationen auf die Spur kommen wollen, können das während eines Kochkurses tun, der vom Meister persönlich und mit unerschütterlichem Humor im Angesicht der „Kochkünste“ seiner Schäfchen zelebriert wird.

 

Was für die Küche gilt, besitzt auch für die Weine Gültigkeit. In den angenehm kühlen Gewölben des Kastells finden Wein- und Extra-Virgin-Oil-Verkostungen statt, die auf charmante Art von Chef Sommelier Roberto Santi durchgeführt werden. Unterhaltsam ist es auch an der Bar, wo Stefania Iacomino alle Fäden in der Hand hält. Die junge Dame versteht sich ganz ausgezeichnet aufs lockere Plaudern.

 

Die natürliche Schönheit des Chianti

 

Für einen Sundowner ist es allerdings noch zu früh und so ziehe ich mich mit einem Espresso auf die Terrasse zurück. Das Kastell liegt auf dem höchsten Punkt der Gegend; die Ländereien ringsum mit ihren Wäldern, Weinhängen und Olivenhainen gehören bis heute zum Castello Del Nero. Wer hier vor Sonnenaufgang spazieren geht, trifft auf Hirsche und Fasane und erlebt das Chianti in seiner Ursprünglichkeit. Der Wein aus eigenem Anbau kommt im Haus ebenso auf den Tisch wie das Öl. Und das findet nicht nur in Pirros Küche Verwendung, sondern auch im Spa. Die Wellnessoase ESPA liegt direkt unter der Terrasse und umfasst rund 1.000 Quadratemer. Sie ist so konzipiert, dass der Gast sowohl von den Pools und Ruheräumen aus als auch aus den Saunakabinen heraus den Ausblick in die toskanische Landschaft genießen kann. Ein echter Höhepunkt des Spa-Aufenthalts sind die Signature-Treatments, für die das eben genannte Olivenöl, Meersalz und Kräuter der Region verwendet werden.

 

Nach so viel Entspannung und Verwöhnprogramm habe ich Lust, die Gegend zu erkunden. Nichts einfacher als das, schließlich liegt das Castello del Nero exakt auf halber Strecke zwischen Siena und Florenz – es sind jeweils nur 25 Kilometer bis in die Kulturhochburgen Italiens. Als besonderen Service bietet das Hotel einen Shuttle-Service in die beiden Städte an. Ich entscheide mich für die Uffizien und steige in die Limousine. Und freue mich darauf, am Abend wieder hier zu sein, im Castello del Nero.

Mehr Infos:

Castello del Nero
 
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Jens Hoffmann: das klingt fantstisch, auch dieses Hideaway kommt auf die Liste, Signature-Treatments mit Meersalz und Olivenöl ebenso.... Jens www.houseandhotel.com