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Mitten im Herzen von Deauville befindet sich das im Jahr 1912 als erstes Luxushotel der Stadt eröffnete Hôtel Barrière Le Normandy Deauville.
Feinster Belle-Époque-Stil
Blick in ein Zimmer
Frühstück im Bett
Die Suite ist eine wahre Augenweide.
Sepiafarbene Toile-de-Jouy-Stoffe zieren die Wände.
Die Bar hält eine beeindruckende Auswahl an Spirituosen bereit.
Bar mit Piano
Blick in das Spa
Wie einem Belle-Époque-Gemälde entsprungen wirkt die Hotelfassade mit ihren normannischen Türmchen und der Fachwerk-Optik.
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Fr. 23.06.2017, Lisa L.

Hôtel Barrière Le Normandy Deauville, Deauville

Savoir Vivre in der Normandie!

 

In Paris habe ich mich bei zahlreichen Besuchen jedes Mal aufs Neue verliebt und auch die Côte d’Azur hat es mir angetan. Doch mein neuer Favorit in Frankreich ist wohl die Normandie. Hektischer Verkehr oder Stau? Fehlanzeige. Äußerst entspannt geht es hier im Norden Frankreichs zu, vorbei an sattgrünen Landschaften, ursprünglichen Dörfern und hübschen Küstenstraßen der Côte Fleurie (Blumenküste). Schon bei der Einfahrt nach Deauville, das immer noch als Sommer-Hotspot für wohlhabende Pariser gilt, erliege ich beim Anblick des Yachthafens und der vielen Villen mit eleganter Fachwerk-Fassade dem Charme des Seebades.

 

Mitten im Herzen von Deauville befindet sich das im Jahr 1912 als erstes Luxushotel der Stadt eröffnete Hôtel Barrière Le Normandy Deauville, ein ehemaliges Herrenhaus. Besser kann ein Hotel nicht liegen. Und schöner kann auch eine Hotelfassade nicht sein. Wie einem Belle-Époque-Gemälde entsprungen wirkt sie mit ihren normannischen Türmchen und der Fachwerk-Optik, dass man sich an den vielen Details kaum sattsehen kann.

 

Als hätte man uns erwartet, werden wir, kaum halten wir vor dem Hotel, von mehreren Mitarbeitern mit entspannter Herzlichkeit empfangen und zur Rezeption begleitet. Um Auto und Gepäck kümmert sich der Valet Service. Da unser Zimmer noch nicht bezugsfertig ist, gehe ich erstmal auf Entdeckungstour. Blickfänger ist zweifellos das überwältigende Blumenarrangement aus Orchideen und Hortensien, das auf einem Tisch in der Mitte des Foyers thront. Auffällig auch der angenehme Duft, der das gesamte Hotel umgibt.

 

Die sichere Gewähr, mich in guter Gesellschaft zu befinden, habe ich beim Anblick der Fotogalerie, die die Wand neben dem Restaurant ziert. Das Who’s Who von Hollywood ist hier zu finden, darunter keine geringeren als Tom Hanks, George Clooney, Brad Pitt und Michael Douglas, die dem Hotel anlässlich des jährlich im September stattfindenden Festivals des amerikanischen Films bereits einen Besuch abgestattet haben.

 

Persönliche Begrüßung im Zimmer

 

„Welcome Madam Lisa L.“, lese ich auf dem großen Fernsehbildschirm im Loungebereich unserer Junior Suite, die wir dank eines Upgrades bewohnen. Während ich mich noch über die persönliche Begrüßung freue und aus dem Fenster in den Hotelgarten schaue, klopft es. Als Aufmerksamkeit des Hauses bringt man uns den Signature Cake des Hotels: Bananenkuchen. Das Rezept liegt als Booklet gleich dabei. Eine Aufmerksamkeit, die sich in sofortiger Glückseligkeit ausdrückt. Selten habe ich mich auf Anhieb so wohl in einem Hotel gefühlt.

 

Auch die Suite ist eine wahre Augenweide. Sepiafarbene Toile-de-Jouy-Stoffe an den Wänden, ein himmlisches Kingsize-Bett, eine Wohnlounge mit Schlafsofa, zwei Fernseher und ein eigenes Ankleidezimmer sind die Grundpfeiler der geschmackvoll eingerichteten und wunderbar wohnlichen Räume. Das großzügige Bad mit Regendusche und feinem Mosaik an den Wänden steht dem in nichts nach.

 

Kaum ausgepackt, spazieren wir die wenigen Meter bis zur Strandpromenade, die mit ihren Strandkabinen und farbenfrohen Sonnenschirmen ein beliebter Treffpunkt ist. Den Blick aufs Meer und den weitläufigen Strand gerichtet, genieße ich die warmen Sonnenstrahlen in dem zum Hotel gehörenden Restaurant Le Bar du Soleil. Neben frischen lokalen Meeresfrüchten serviert das Restaurant auch leckere Salate, Sandwiches und Burger. 

 

Zum Abend hin hängen die Wolken etwas tiefer über Deauville. Perfektes Spa-Wetter. Klein aber fein ist der beheizte Innenpool, der, zugegeben, etwas mehr aufgrund seiner Optik mit dem beweglichen Glasdach und dem schicken Mobiliar punktet als durch seine Größe.

 

Den Besuch in der Sauna spare ich mir und bereite mich lieber auf den weiteren Abend vor. Entgehen lassen sollte man sich nämlich nicht die Bar, die eine beeindruckende Auswahl an Spirituosen bereithält. Zu den gut gemixten Cocktails, die allerdings auch ihren Preis haben, werden verschiedenste Snacks serviert, darunter süß-salziges Popcorn und französische Gougères au fromage. Klingt großartig und schmeckt auch so. Wer von solchen Verführungen nicht genug bekommen kann, den erfreut sicherlich auch das Frühstück. Zum Niederknien ist das französische Gebäck, die teils regionalen Kuchen und die frischen Crèpes. Nur zu gern würde ich das Frühstück im Wintergarten des Hotels bis in den Nachmittag verlängern, würde nicht das schöne Wetter locken.

 

Erste Lage für Erlebnisse

 

Der Kunst des Nichtstuns frönen? Möglich. Viel schöner ist es aber, die Tage in Deauville aktiv zu gestalten. Tagsüber am Strand verweilen, Tennis spielen, einen Ausflug ins nahgelegene Honfleur unternehmen, die Kreditkarte in den umliegenden Luxusboutiquen glühen lassen und am Abend ins Casino gehen – dank der Top-Lage des Hotels kommt Langeweile nur schwerlich auf. Durch einen direkten Zugang mit dem Casino Barrière Deauville verbunden, empfiehlt sich unbedingt ein Besuch in Frankreichs renommierter Spielbank. Reich an Marmor und Gold, aber auch an knapp 300 Spielautomaten, einem Restaurant und einer Diskothek, mutet sie wie ein Palast an. Den Gutschein über ein Glas Champagner, den man als Hotelgast erhält, löse ich direkt an der Bar ein. Vielleicht steigert das ja die Risikofreude. Sicher aber die eh schon gute Laune.

 

Viel unaufgeregter als an der Côte d’Azur und dabei nicht minder exklusiv ist das Hôtel Barrière Le Normandy Deauville mein neuer Wohlfühlort in Frankreich.

Mehr Infos:

Zum Hotel
 
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