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Weiß gekalkte Wände und alte Holzdecken sind typisch für das Hotel
Jedes Detail ist liebevoll ausgesucht
Eintreten, wohl fühlen: unser Zimmer im Bali-Afrika-Ibiza-Stil.
Das stilvolle Badezimmer.
Blick in einen der idyllischen Innenhöfe mit eigenem Pool
Von der jahrhundertealten Finca will man gar nicht mehr weg!
Man ist umgeben von Natur und schönen Farben
Auf dem Daybed lässt es sich herrlich den ganzen Tag verträumen
Am 43 Meter langen Pool finden abends oft Modeschauen statt.
Im Restaurant isst man in kunstvoller Kulisse.
Abends wird das Atzaró zu einem der angesagtesten Treffpunkte Ibizas
Der Zauber der Nacht im Atzaró.
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Mo. 14.05.2012, Isabella F.

Hotel Atzaró, Sant Joan – Besuch 2012

Im Land der Orangen

 

Einen großen Nachteil hat das Atzaró: Man möchte nicht mehr weg. Ist man erst mal im Land der Orangen angekommen, fällt der Abschied sehr, sehr schwer. Sie sind gewarnt.

 

Das Orangenland liegt versteckt tief im Norden von Ibiza. Da, wo man es fast nicht mehr erwartet. Wir biegen bei Santa Eulària ab und fahren in unserem klapprigen Mietwagen (eindeutig am falschen Fleck gespart, die meisten Straßen auf Ibiza sind in einem sehr ursprünglichen Zustand) die Landstraße entlang. Eine gefühlte Ewigkeit. Gerade als wir zu der Erkenntnis gelangt sind, uns verfahren zu haben und umkehren wollen, sind wir da. Im Nichts, eingebettet in einen Orangenhain, liegt das Atzaró. Ein schlichtes Schild weist uns den Weg zu einer schlichten Rezeption. Der erste Eindruck: naja. Doch dann beginnt der Urlaub. Auf dem Weg zu unserem Zimmer passieren wir eine wunderschöne Anlage. Gehen vorbei an Orangen- und Granatapfelbäumen, kunstvoll angelegten Teichen, in denen Seerosen blühen und Frösche baden, dazwischen Buddha- und Elefantenfiguren im Schilf. Schwer zu sagen, wo wir jetzt genau sind. In Bali, Thailand oder Afrika? Verschiedenste Stile treffen aufeinander. Und genau das macht den Reiz des Hotels aus.

 

Vor acht Jahren wurde die jahrhundertealte Finca zu einem besonderen Hotel umgestaltet. Typisch ibizenkische Elemente wie die weißen Kalkwände und kunstvoll verzierten Holzdecken in unserem – leider etwas kleinen – Zimmer wurden durch asiatische und afrikanische Einflüsse erweitert. Aufwendig geschnitzte Holzschalen, rote Bambusstäbe, bemaltes Teegeschirr, geschwungene Kerzenhalter, bestickte Kissen, eindrucksvolle Baldachine. Mit viel Liebe wurde jedes Detail ausgewählt und gestaltet. Ich lasse mein Buch im Koffer. Zu viel gibt es hier zu bewundern.

 

Wir schlendern durch die Anlage, trinken auf weiche Kissen gebettet grünen Tee, kühlen uns in einem der vier Pools und kosten die frischen Trauben und die Granatäpfel vom Baum. Das süße Leben, es ist hier. Die Früchte an den vielen Orangenbäumen sind leider noch ganz klein und grün. Dafür kann man jederzeit und umsonst frisch gepressten Orangensaft in der Lobby genießen, außerdem zieren reife Orangen die gesamte Anlage. Überall liegen die Früchte. Auf den Sonnenbetten, auf den Holztischchen, am Wegesrand, selbst die Buddhafiguren halten Orangen in ihren Händen.

 

Abends während der Sommermonate wird die ruhige, botanische Oase zu einem der angesagtesten Treffpunkte Ibizas. Mode, Kunst und Musik treffen dann aufeinander. Nationale und internationale Designer nutzen das Atzaró regelmäßig als Location für Modeschauen und lassen ihre Models an dem 43 Meter langen Pool entlang spazieren. Dazu legen DJs in der Sushi-Lounge auf. Mehr Ibiza geht eigentlich nicht. Yoga am Morgen, House Music und Sushi am Abend. Wir kommen wieder, soviel ist sicher.

Mehr Infos:

Atzaró, Ibiza
 
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