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In exponierter Lage im Zentrum von Seefeld steht das Hotel & Spa Klosterbräu.
Über den roten Teppich schreitet man zur Lobby.
Die Kreuzgewölbe sind 500 Jahre alt.
Blick in die Suite
Die Suiten sind groß und haben alle einen Balkon.
Blick in die Suite
Auch die Gemäuer des Spas sind 500 Jahre alt.
Der Innenpool
Der Außenpool ist ganzjährig beheizt.
Relaxen vor Bergkulisse
Im sogenannten Sündenkeller im Saunabereich kann direkt aus der Wand Bier gezapft werden.
Geschützt durch meterdickes Gemäuer wird in der haubengekrönten Ritter-Oswald-Stube königlich gespeist.
Das Herzstück des Klosterbräus: Der 500 Jahre alte Weinkeller
Mittelalterliche Details im Saunabereich
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Fr. 24.10.2014, Isabella F.

Hotel & Spa Klosterbräu, Seefeld in Tirol

Verwöhnprogramm in alten Gemäuern

 

Kaiser Maximilian I. sei Dank steht im Herzen von Seefeld das Klosterbräu. Seit 400 Jahren werden hier Reisende königlich bewirtet. Und ein bisschen fühlt man sich in dem 5-Sterne-Hotel noch immer wie anno dazumal.

 

1516 stiftete Kaiser Maximilian I., der „letzte Ritter und erste Kanonier“, das Seefelder Kloster als Herberge für Reisende und Pilger. Nach längeren Bauverzögerungen war es 1620 endlich soweit: Die Augustiner-Mönche hießen ihre ersten Gäste willkommen und erfreuten sie unter anderem mit ihrem braunen Bier – daher auch der Name Klosterbräu. 

 

400 Jahre später bietet mir Alois Seyrling, charmanter Gastwirt in sechster Generation, stolz sein selbst gebrautes „Kloster-Helles“ an. 1888 hat seine Familie das Klosterbräu übernommen und im Laufe der Jahre in ein 5-Sterne-Haus verwandelt. Dabei hat die Familie bewusst die alte Struktur des Gebäudes erhalten und will an die Tradition der Mönche anknüpfen. So erinnert nicht nur das Ambiente mit den jahrhundertealten Gemäuern, goldgerahmten Bildern, vielen Kerzen und Heiligenfiguren an vergangene Klosterzeiten.

 

Auch kulinarisch setzt das Hotel & Spa Klosterbräu, wie es heute heißt, die alte Mönchstradition fort und braut seit kurzem sein eigenes Bier. Und obwohl ich kein Biertrinker bin, schmeckt es mir vorzüglich. So wie eigentlich alles im Klosterbräu. Im haubengekrönten Hotel-Restaurant „Ritter-Oswald-Stube“ wird mir abends ein unvergessliches Sieben-Gänge-Menü kredenzt. Unter schwerem Kreuzgewölbe genieße ich im Kerzenschein Brunnenkresse-Süppchen mit pochiertem Wachtel-Ei und Pilzstangerl, Leutascher Bachforelle mit Graupen und Fenchelsud, Milchkalbsfilet mit Topfentascherl in Salbeibutter... Zu jedem Gang die passende Weinbegleitung aus dem 500 Jahre alten Weinkeller. Alles so köstlich und himmlisch, dass ich noch jetzt ins Schwärmen gerate. Bis Mitternacht speise und genieße ich.

 

Am Morgen geht das Verwöhn-Programm weiter: Zum Frühstück wird der gewünschte Schinken hauchzart für jeden Gast einzeln aufgeschnitten, an der Saftbar sucht man sich sein Obst und Gemüse aus, das dann frisch gepresst wird. 

 

Danach entspannt man am besten im Spa. Das 4.000 Quadratmeter große Spiritual Spa erstreckt sich über zwei Ebenen. Im Freien befindet sich ein ganzjährig beheizter Außenpool mit einer hübschen großen Liegewiese. Im Erdgeschoss ist der Innenpool, im Untergeschoss führt ein langer Gang zu den Saunen, Dampfbädern und Infrarotkabinen. Hier ist man endgültig im 16. Jahrhundert angelangt: Die dicken Gemäuer sind original erhalten,  es riecht nach feuchtem Lehm und Weihrauch, Kerzen flackern, leise Choräle erklingen. Das ist mir fast zu sakral, und so verzichte ich auf eine Schwitzeinheit im Dampfbad. Lieber schnell wieder ins hellere Erdgeschoss...  

 

Auch meine Suite erinnert an vergangene Tage: Die Gemäuer meterdick, die Einrichtung schwer und antik, mit viel Teppich und dunklem Holz. Nicht ganz mein Geschmack, aber auf seine Weise besonders und in sich stimmig. Von meinem Balkon blicke ich auf die Fußgängerzone von Seefeld, in der gerade ein großer Markt ist und reges Gedränge herrscht. Wäre ich die Queen, würde ich jetzt das Volk zu meinen Füßen grüßen. Stattdessen koche ich mir mit der Kaffeemaschine einen Espresso, koste die Pralinen auf dem Tisch (natürlich ebenfalls sehr köstlich, aber das brauche ich an dieser Stelle wohl nicht mehr zu erwähnen) und mache einfach gar nichts. Später spaziere ich durch den Ort und wandere ein bisschen durch die Natur. Hinter dem Hotel erstreckt sich die Tiroler Bergwelt. Ideal für leichte Wanderungen, im Winter kann man zu Fuß zu den Skiliften gehen und danach mit den Skiern direkt zum Hotel fahren.

 

Eins steht fest: Ich werde wieder ins Klosterbräu kommen und wieder ausgiebig schlemmen. Ich glaube, die Mönche und ihre Gäste haben es seinerzeit nicht anders gemacht.

 
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Ulrike Ginner: Hier outet sich die glückliche Gewinnerin dieses Hotelaufenthaltes. Nun was soll ich sagen, es war das Rundum-Glücks-Paket. Das Hotel, die Zimmer, die kulinarische, musikalische und Wellnessbegleitung (sogar mit Fischpediküre) haben alle Stückerl gespielt. Die wunderbare Bergwelt musste erklommen werden (Seefeldspitze, Reitherspitze - natürlich wurde uns hier auch gleich vom Hotel die Liftkarte mitgegeben). Und am letzten Tag noch eine Mountainbiketour mit den Leihrädern des Hotels. Wir werden wiederkommen
luxuszeit: Liebe Frau Ginner, es freut uns sehr, dass Ihnen der Aufenthalt im Hotel Klosterbräu so gut gefallen hat! Viele Grüße und einen schönen Tag wünscht das luxuszeit Team