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Manchmal werden die Elefanten auch direkt vors Hotel geführt.
Das Hotelgebäude ist mit dem nötigen Komfort ausgestattet.
Mancher Gast blickt von seiner privaten Veranda aus direkt auf den Fluss.
Im Restaurant erwartet die Gäste afrikanische Spezialitäten.
Der Eingangsbereich ist zünftig und im landestypischen Stil gehalten.
Auf den gemütlichen Sofas vergeht die Zeit schnell.
Vom Zimmer direkt in den Pool ...
Auch ohne Schnickschnack wohnt es sich angenehm in den Zimmern ...
... und Chalets für Paare ...
... oder Familien mit Kindern.
Die Doppeldusche im Bad ist wahrer Luxus.
Ein Absacker an der Bar muss sein.
Auch für Feierlichkeiten bietet das Resort einzigartige Möglichkeiten.
Das ganze Areal ist ein einziger großer Garten mit verwunschenen Ecken.
Und natürlich können Gäste auch auf Elefanten reiten.
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Fr. 13.11.2015, Yvonne H.

Hippo Hollow Country Estate, Mpumalanga

Wo die Nilpferde grasen...

 

„Nehmt Euch vor den Hippos in Acht!“ Die Warnung der Reiseleiterin noch deutlich in den Ohren, wage ich mich behutsam an den Fluss, der unmittelbar an unseren Lodges vorbeifließt. Jetzt sind wir mittendrin im Abenteuer! Das „Hippo Hollow Country Estate“ im Nordosten Südafrikas liegt nur zehn Minuten vom berühmten Krüger-Nationalpark entfernt – und ist damit idealer Ausgangspunkt für unsere Safari.

 

Natürlich ist der Luxusfaktor in diesem Resort ein anderer als in Unterkünften, die mit außergewöhnlicher Architektur, modernstem Interieur und Annehmlichkeiten unterschiedlichster Art punkten können. Im Hippo Hollow gibt es keine Minibar im Chalet, statt der Klimaanlage dreht sich ein einfacher Ventilator an der hohen Decke, und nach dem Abendessen begrüße ich einen kleinen Gecko als meinen neuen Mitbewohner. Anders formuliert: Hippo Hollow ist keine Standard-Unterbringung. Die Unterkünfte sind einfach gehalten, aber sauber und behaglich und mit jede Menge Raum für Entspannung. Und wer auf ein bisschen Basis-Komfort wie TV, Klimaanlage oder Wi-Fi nicht verzichten möchte, der quartiert sich in den Zimmern des erst kürzlich umgebauten Haupthauses ein. Und nicht in den reetgedeckten Fluss- oder Garten-Chalets, wie es der Großteil meiner munteren Reisetruppe tut.

 

Luxus ist hier, in der Hängematte am Pool die Sonne untergehen zu sehen. Oder auf der Terrasse des Restaurants bei einem Glas Wein die zwitschernden Vögel oder – mit etwas Glück – grasende Nilpferde oder schläfrige Krokodile am Fluss zu beobachten. Oder mit einem Buch in der Hand auf der privaten Terrasse einen abenteuerlichen Tag ausklingen zu lassen... Das Hippo Hollow bietet all das. Und braucht dafür nicht viel mehr, um den Reisenden eine entspannte Atmosphäre zu bereiten.

 

Wohl gefühlt haben sich die Gäste hier, auf dem idyllischen Fleckchen Erde am Ufer des Sabie Flusses in Hazyview, schon immer. Ursprünglich als Pub für die örtlichen Landwirte inmitten der Pekannuss-Plantage der Familie Brotherton gegründet, startete auf dem Familienbesitz das Hippo Hollow Hotel vor ziemlich genau 20 Jahren als Sechs-Zimmer-Übernachtungsstopp. Und wuchs schließlich auf ein 91-Zimmer-Hotel auf exquisitem Landsitz heran. Gründer Jack Brotherton gruppierte im Laufe der Jahre 18 River- und 19 Garden-Chalets mit Blick auf den Fluss oder den hübschen Garten, mit Küchenzeile und – und das ist jetzt mal wirklich Luxus! – mit Doppelduschen im Bad um einen Pool. Das Hotel mit separatem Pool gegenüber erweiterte er auf 54 Zimmer und stattete es mit dem nötigen Komfort aus. Hippo Hollow wurde zum Erfolg – und inspirierte Brotherton zu weiteren Urlaubsdomizilen: Bis heute eröffnete er fünf Hollow-Hotels in Knysna, Kapstadt und Hazyview.

 

Die Lage zwischen den Drakensbergen im Westen und Bushveld im Osten, unmittelbar am Krüger-Nationalpark, macht das Hippo Hollow Country Estate allerdings einzigartig. Und vermittelt auf besondere Weise den Charme von Südafrika. Ob der Gast zusätzlich touristische  Angebote in Anspruch nimmt wie das Elefantenreiten auf der gegenüberliegenden Seite des Flusses oder ob er sich beim Shangaan River Club anmeldet und sich von Einheimischen zum Tanzen mitreißen lässt, anschließend landestypische Speisen probiert und dabei neben Springbock, Kudu oder Warzenschwein auch mal in eine Raupe beißt, bleibt jedem selbst überlassen.

 

Für uns gehört an diesem Abend auch der etwas touristische Teil zum Abenteuerprogramm, das wir gerne voll auskosten – bevor es am nächsten Tag auf Safari geht. Und diese zusammen mit dem Hippo Hollow Country Estate für mich unvergessen bleibt. Auch wenn ich selbst an diesem Tag dort kein Nilpferd am Fluss grasen gesehen habe...

Mehr Infos:

Das Hotel
 
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