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Der Beach Club - einer der Hot Spots in Nizza
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Mo. 05.09.2011, Tine N.

HI Hotel, Nizza

Über den Dächern von Nizza
 

Matisse, Chagall, Toulouse-Lautrec, Picasso und viele andere Künstler zog es einst an die Cote d’Azur und nach Nizza. Und noch heute ist die südfranzösische Stadt Anziehungspunkt für Kreative und andere Lebenskünstler. Auch uns zog Nizza gleich in seinen Bann, als wir die palmenumsäumte Promenade der Promenade des Anglais entlang fuhren, neben uns das türkisblaue Meer mit weißen Schaumkronen. Bei unserem Trip in die Cote d’Azur-Hauptstadt wollten wir in einem einzigartigen Hotel übernachten. Und genau das haben wir mit dem HI Hotel gefunden.

 

Die französische Star-Designerin Matali Crasset, die bereits mit dem berühmten Designer Philipp Starck zusammengearbeitet hat, verwandelte 2003 eine alte Pension aus den 30er-Jahren in eine Luxusherberge. Mit seiner innovativen Formensprache stellt das Designhotel in unmittelbarer Nähe der bekannten Promenade des Anglais eine neue Form des Luxus dar. Der Name HI Hotel deutet wohl auf die High Fidelity hin, die die Gäste in diesem Ambiente umgibt. Überall säuselt sanfte DJ-Lounge-Musik durch die Räume, vom Foyer durch den Fahrstuhl bis auf die phänomenale Dachterrasse, ein musikalischer Trip, den man bei Lounge-Abenden mit ortsbekannten DJs oder den vom Hotel organisierten Beach-Partys erleben kann.

 

Die 38 Zimmer sind in poppigen Farben gestaltet und nach neun Konzepten eingerichtet: Rendezvous, Strate, Up & Down, Happy Day, White & White, Monospace, Digital, Indoor Terrace und Technocorner. Unser Zimmer ist zwar relativ klein, aber die experimentellen und zugleich funktionalen Möbel sind klar positioniert. Sicherlich wird es manchem Gast so gehen, dass er sich fragt, wie er seine Garderobe in einem der nicht wie Schränke aussehenden apfelgrünen oder fliederfarbenen Rechtecke unterbringen soll. Die Nähe von Bett und Badewanne muss man mögen, kann sie aber für spezielle Anlässe genießen. Die kompakten Zimmer könnte man sich auch in einem zukünftigen Spaceshuttle vorstellen, mit dem man dann auf Kreuzfahrt einen der erdnahen Planeten besucht.

 

Eine Minibar fehlt im Hotelzimmer. Dafür gibt es in jeder Etage große Kühlschränke, aus denen man sich selbst mit Wasser, Champagner, Saft oder Bier bedienen kann. Auch Snacks, Salate und Obst – alles aus ökologischer Herstellung – nehmen sich die Gäste im HI Food Restaurant, das rund um die Uhr geöffnet hat, selbst. Eine sympathische Idee, wie wir finden.

 

Der hoteleigene Strand an der Promenade des Anglais ist in drei Zonen unterteilt. Optimal für uns ist der HI play Bereich. Auf den Matratzen spielt unser Sohn im Schatten des großen Sonnendachs. In der HI relax Zone entspannen die Gäste auf Hängematten, in der HI energy Zone trifft man sich zum Essen und Plaudern.

 

Mit unserem damals eineinhalbjährigen Sohn zählten wir sicher nicht zu den klassischen Gästen des HI Hotels. Familien sieht man hier eher selten. Stattdessen: Designer, Kreative, Medienleute. Trotzdem oder gerade deshalb haben wir uns dort sehr wohlgefühlt. Man muss sich eben zu helfen wissen: Nach ausgiebigem Toben auf der Dachterrasse hat unser Junior einfach seinen Mittagsschlaf auf einem der Tische gehalten – und uns dauererschöpften Eltern somit eine genussvolle Siesta über den Dächern von Nizza gegönnt.

Mehr Infos:

Hi Hotel, Nizza
 
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