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Blick in das Comfort Zimmer
Das Grand Deluxe Zimmer bietet viel Platz
Das Schlafzimmer
Thailändische und chinesische Kreationen gibt es im Restaurant Namun.
Im Restaurant Bel Air werden die Gäste verwöhnt.
5.500 Quadratmetern misst das Wellness-Refugium.
Das 36.5° Wellbeing & Thermal Spa
Entspannung pur mit Bergblick
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Fr. 22.01.2016, Anke B.

Grand Resort Bad Ragaz, Bad Ragaz

Wellness total im Heidiland

 

In Hamburg liegt noch Schnee, genau wie in Zürich. Vom Flughafen geht es hinaus in die Bergwelt, vorbei an sanft geschwungenen Wiesen und dichten Wäldern. Berge entfalten sich rechts und links der Straße, kleine Häuschen mit wuchtigen Blumenkästen stehen wie beiläufig in der hübschen Landschaft, und langsam begreife ich, warum dieser Zipfel Graubündens „Heidiland“ genannt wird: Das berühmte Mädchen und ihr Freund Geißenpeter scheinen in dieser imposanten Bergkulisse allgegenwärtig. Dann endlich, hinter einer letzten Biegung, liegt das Ziel der Reise: das legendäre Grand Resort Bad Ragaz im Kanton St. Gallen. 

 

Hier ist Wellness total angesagt. Kein Wunder: Alles dreht sich um das „Blaue Gold“, das Thermalwasser aus der Taminaschlucht. Mit 36,5 Grad entspringt das Heilwasser der Quelle und findet seinen Weg ins Tal. Dieser lässt sich bei einer Wanderung nachverfolgen: Der Fußmarsch vom Resort aus in den Berg ist ebenso kurzweilig wie stimmungsvoll und endet am Alten Bad Pfäfers. Das Museum illustriert auf anschauliche Weise die Geschichte der Badekultur vom Mittelalter bis zur Jetztzeit.

 

Beim Besuch der historischen Gästezimmer und Badeanlagen fühlt man sich in die Zeit des Barock zurückversetzt, als die Ära der monumentalen Bäderbauten ihren Anfang hatte. Die – bis heute im Kern unveränderte – Infrastruktur von Bad Ragaz wurde 1869 von Bernhard Simon angelegt. Der Schweizer Architekt erwarb damals die Domäne Ragaz inklusive einer Konzession zur gewerblichen Nutzung der Thermalquelle – unter der Auflage, neue Badeeinrichtungen, einen Kursaal und Gastronomieeinrichtungen aufzubauen. Soviel zur Geschichte.

In unseren Tagen ist Bad Ragaz ein ebenso kleiner wie feiner Badeort, in dem die Grenzen zwischen Wellness und Medizin fließend sind. Den unbestrittenen Mittelpunkt des Kurortes bildet das Grand Resort Bad Ragaz, eine gelungene Zusammenführung des Grand Hotel Hof Ragaz mit seiner zum Teil denkmalgeschützten Bausubstanz und dem benachbarten Grand Hotel Quellenhof aus der Ägide Simons.  Die öffentlichen Bereiche Tamina Therme und Medical Health Centre sind ebenfalls Teil der Anlage, genau wie der SPA Tower mit seinen großzügigen Suiten. Hier wohne ich.

 

Soviel vorne weg: Die SPA Suiten sind nichts für Entscheidungsmuffel. Mein Bad ist nämlich ebenso groß wie mein Zimmer und lockt mit Sauna, Dampfbad und einer freistehenden Wanne samt Panoramablick. Aus allen Leitungen (WC ausgenommen) fließt Thermalwasser. Das Wasser ist so weich, unglaublich. Soll ich nun baden oder ab ins Dampfbad? Oder doch lieber das 36.5° Wellbeing & Thermal Spa des Hotels erkunden? Mit 5.500 Quadratmetern ist das Wellness-Refugium ja nun alles andere als klein. Vielleicht gehe ich auch in die Therme… Ich spüre die Qual der Wahl – und dabei bin ich in einer Stunde zum Dinner verabredet. Im Resort spielt die Kulinarik nämlich eine ebenso wichtige Rolle wie Wellness. Ich entscheide mich für die Wanne, gebe Salzflocken aus der exklusiven Pflegelinie des Resorts hinein und entspanne königlich.

 

Sechs Restaurants stehen dem Gast während des Aufenthalts zur Verfügung. Die Auswahl der Speisen reicht von asiatischer Küche über regionale Spezialitäten aus Graubünden bis zur Haute Cuisine. Ich entscheide mich für das "Namun", wo thailändische und chinesische Kreationen auf den Tisch kommen. Viel Vergnügen macht übrigens nicht nur das Essen selbst, sondern auch die Unterhaltung mit den Sommeliers. Nicht weniger als sieben zählen zu dem Team an Spezialisten, die von Wasser über Wein und Bier, Käse, Kaffee und Tee sowie für die „Cuisine Equilibrée“, die kulinarische Gesundheitsküche des Resorts, mit Rat und Tat behilflich sind.

 

Nach einem Schwätzchen mit dem Chefsommelier René Blanco Müller widme ich mich köstlichen Wan Tan und einem Sauvignon Blanc aus der Bündner Herrschaft, dem regionalen Weinanbaugebiet. Wie sagte schon Rainer Maria Rilke, einst Stammgast in Bad Ragaz? „Hiersein ist herrlich.“ Recht hat er.

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Jens: Liebe Anke, es hätte dich schlimmer treffen können :-) Klingt verlockend. Jens Hoffmann House & Hotel Magazin