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Willkommen in Oslo
Die Lobby
Lässig-elegante Lounge
Das Schlafzimmer der Grand Penthouse Terrace Suite ...
... das stylische Esszimmer ...
... und das gemütliche Wohnzimmer
Blick in das Deluxe Room
Traumhaft!
Die Junior Suite
Grand Petite Room
Ein Traum von einem Badezimmer
The Ringnes Suite, bekannt nach der norwegischen Brauerei
Das Palmen Restaurant
Die Othilia Lobby Bar
Kunst, Kunst, Kunst – einfach überall!
Artesia Spa
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Fr. 10.08.2018, Lisa L.

Grand Hotel Oslo, Oslo

Mittendrin statt nur dabei

 

Wie heißt es doch so schön beim Kauf einer Immobilie: Die wichtigsten Kriterien sind Lage, Lage und nochmals Lage. Genauso verhält es sich auch bei guten Stadthotels, wie ich finde. Wie gut, dass das Grand Hotel Oslo in dieser Kategorie mühelos die volle Punktzahl erhält. Auf der Hauptstraße und Flaniermeile von Oslo, der Karl Johans Gate, liegt das im Jahr 1874 eröffnete Luxushotel mitten im Geschehen. Mit dem norwegischen Parlament und den hübschen Einkaufsstraßen unmittelbar zu seiner rechten und dem Nationaltheater und der Universität zu seiner linken, befindet es sich in bester Gesellschaft. Auch das Königliche Schloss und das Hafenviertel Akker Brygge sind nur einen Steinwurf entfernt. Und trotz der zentralen Lage sucht man hier die Hektik aus anderen Hauptstädten vergebens, denn Oslo ist jederzeit herrlich entspannt.  

 

Die norwegischen Fahnen wehen im Wind, der Portier grüßt freundlich und schon spaziert man herein durch die schwere Tür. Unprätentiös, fast nebensächlich, dieser Eingang. Dafür beeindruckt das Foyer samt Rezeption umso mehr. Marmorböden, ein geschmackvolles Blumendekor in der Mitte des Raumes und darüber ein großer, hellstrahlender Leuchter wirken genauso einladend wie die vereinzelten Sitzecken, in denen sich die Gäste angeregt unterhalten. Jedes Hotel muss mit der Zeit gehen und so wurde das Grand Hotel Oslo vor rund 2 Jahren mit viel Feingefühl modernisiert, sodass man als Gast zwar einerseits die traditionsreiche Vergangenheit spürt, aber keineswegs auf den eingestaubten Pfaden der Geschichte wandeln muss. Vielmehr ist mein Eindruck, dass das Haus den Komfort und die Eleganz eines Grand Hotels zeitgemäß interpretiert. Das zeigt unter anderem die Othilia Lobby Bar mit ihren petrolfarbenen Lounge Sesseln, einem schicken Marmor-Tresen und der Interpretation von Edvard Munchs „Der Schrei“ in Form einer Neon Skulptur der britischen Künstlerin Tracey Emin.

 

Schnell und unkompliziert eingecheckt, fahren wir mit dem Aufzug hinauf ins 4. Stockwerk und spazieren die langen Gänge entlang. Der Page, der uns zu unserem Zimmer begleitet, spricht zu unserer Überraschung perfektes Deutsch und versorgt uns gleich mit interessanten Informationen zum Hotel. So erfahren wir, dass das Hotel das erste in Europa war, das einen speziellen „Ladies Floor“ eingerichtet hatte: eine komplette Etage, auf der sich 13 individuell gestaltete Räume befinden, die berühmten norwegischen Schauspielerinnen, Sportlerinnen und Unternehmerinnen gewidmet sind. Dazu kommt die Nobel Suite, in der jährlich die Preisträger des Friedensnobelpreises in der Nacht vor der feierlichen Zeremonie nächtigen. Ganz so weit habe ich es noch nicht gebracht, aber auch das Interieur unseres Superior Zimmers, das zu einer Seitenstraße hinausgeht mit seitlichem Blick auf das Parlament, vermittelt mit hochwertigen Materialien und einem Farbschema in grau-weiß-violett ein Gefühl von moderner Raffinesse. Für behaglichen Schlafkomfort sorgt das Bett der norwegischen Premium-Marke Jensen, das skandinavisches Design in Reinkultur verkörpert. Im marmorierten Bad mit Regendusche liegen derweil Pflegeprodukte von L‘Occitane bereit.

 

Tausche Essen gegen Kunst

 

Ob es der beliebte Afternoon Tea mit kleinen Köstlichkeiten, die nordisch inspirierten Gerichte der Menükarte oder das besondere Flair unter der großen Glaskuppel mit farbenfrohem Kronleuchter ist, die dazu führt, dass sich im Restaurant Palmen die ganze Stadt trifft, weiß ich nicht. Dass sich die „Gästeliste“ des Restaurants wie das Who is Who der internationalen Prominenz des letzten Jahrhunderts liest, lässt sich jedoch nicht bestreiten. Von Barack Obama über die Rolling Stones, von Justin Bieber über Madonna bis zu Edvard Munch und Henrik Ibsen, im hinteren Teil des Restaurants hängt eine ganze Fotogalerie bekannter Gesichter, die dem Hotel in der Vergangenheit einen Besuch abgestattet haben. So erzählt man sich auch, dass Edvard Munch seinerzeit für sein Steak und ein paar Drinks auch mal mit einem seiner Gemälde bezahlt hat. Ein glücklicher Mensch, wer dieses heutzutage sein Eigen nennen kann.

 

Drinks mit Aussicht


Da Oslo diesen Frühsommer mit traumhaftem Wetter gesegnet wurde, zieht es uns an dem lauen Sommerabend statt an die Lobby Bar lieber hoch hinaus zur Eight Rooftop Bar auf dem Dachgeschoss des Hotels, die erst kürzlich einen Relaunch mit neuem Look erfuhr. Bis tief in die Nacht – ein Glück, dass in Norwegen im Juni die Sonne erst spät untergeht und es noch lange hell ist – genießt man hier erfrischend spritzige Cocktails mit leckerem Fingerfood und macht es sich auf den Loungemöbeln bequem. Sicherlich sind die Drinks kein Schnäppchen, aber derlei gibt es in Norwegen ohnehin nicht. Dafür zahlt man hier quasi für die Aussicht mit. Getoppt wird der Geschmack nämlich nur durch den Ausblick auf das bunte Treiben der Innenstadt Oslos bis hin zum Oslo Fjord, auf dem man abends die weißen Segelboote beobachten kann, die über das Wasser gleiten.

 

Auf dem Rückweg zum Zimmer – da die Bar in einem anderen Gebäudeteil liegt, muss ich den Aufzug wechseln – komme ich noch an dem preisgekrönten Spa des Hotels vorbei und werfe einen kurzen Blick hinein. Das im 8. Stockwerk gelegene Artesia Spa verfügt über ein Dampfbad, eine Sauna und einen beheizten, 30 Grad warmen Pool, um den herum säulenförmig Birken aufgereiht sind, die zusammen mit der farbigen LED-Beleuchtung und der großen Fensterfront den Eindruck erwecken mitten in Norwegens unberührter Natur zu sein. Leider schaffe ich es selbst nicht das Spa während meines Aufenthalts zu besuchen, da es mich bei dem schönen Wetter tagsüber lieber zum Sightseeing in die Stadt zieht.

 

Beeriger Genuss am Morgen

 

Im Erdgeschoss befindet sich das bekannte Grand Café, dessen Fenster auf die Karl Johans Gate hinausgehen und in dem wir am Morgen unser Frühstück einnehmen. Auch dieses wurde im Rahmen umfangreicher Modernisierungsarbeiten einer Verjüngungskur unterzogen. Schwere Vorhänge, Holzvertäfelungen und weiße Tischdecken sind einem moderneren Ambiente mit offener Raumstruktur gewichen. Geblieben sind die alten Gemälde des norwegischen Künstlers Per Krohg, die die großflächigen Wände des Cafés zieren. Besonders angetan hat es mir die zu mehreren Seiten offene Küche, bei der man den Köchen bei der Zubereitung der Speisen zuschauen kann. Neben norwegischem Lachs, selbstgebackenen Brötchen und warmem Porridge sind es vor allem die großen Schalen mit erntefrischen Erdbeeren, Himbeeren und Blaubeeren, die den meisten Andrang finden. Kaum jemand, der ohne reich gefüllten Teller weitergeht. Mit soviel Vitaminen geht es gestärkt in den Tag. Mal schauen, was Oslo noch für Überraschungen bereithält ...

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