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Die Burg Hohenzollern bietet neun luxuriöse Doppelzimmer und neun Suiten.
In der Orangerie, dem früheren Telegrafenamt, logiert man heute in ruhiger und idyllischer Lage.
Das Grand Hotel liegt direkt an der Ostsee.
Die Weiße Turmsuite erstreckt sich über zwei Etagen.
Die Strandsuite punktet mit einem eigenen Salon.
Blick in die Hohenzollern Suite
Die Deluxe Suite
Im Gourmet-Restaurant Friedrich Franz verwöhnt Sternekoch Ronny Siewert seine Gäste.
Das elegante Kurhaus-Restaurant bietet eine kreative und leichte Küche mit frischen Produkten aus der Region.
Asienfans kommen in der Sushi Bar auf ihre Kosten.
Die Kindervilla bietet den kleinen Gästen viel Platz zum Spielen und Toben.
Der Poolbereich des Heiligendamm Spas
Der Ruheraum im Heiligendamm Spa
Die Kurhaus-Terrasse mit Blick auf die Ostsee
In der Nelson Bar klingt der Tag aus.
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Fr. 28.10.2016, Hedda M.

Grand Hotel Heiligendamm, Bad Doberan

Zu Besuch in der „Weißen Stadt am Meer“

 

Ich hatte viel gehört über das Grand Hotel Heiligendamm, bevor ich zum ersten Mal zu Gast in Deutschlands feudalstem Seebad war. In dieser „Weißen Stadt am Meer“ in Bad Doberan, gelegen an der Küste Mecklenburg-Vorpommerns, hatte sich zur Kaiserzeit  der europäische Hochadel versammelt. Während der DDR-Zeit war es dann Kunstakademie und viel frequentiertes Kindererholungsheim. Der Wiederaufbau des heruntergekommenen Ensembles nach der Wende hatte lange die Medien beschäftigt.

 

Stattgrüne Wiesen und Weiden

 

Diese Informationen hatte ich im Kopf, als ich neben meiner Freundin Simone von Hamburg in Richtung mecklenburgische Küste fuhr. Die zweistündige Fahrt führte über die A20 in Richtung Rostock, von dort ging es noch 20 Kilometer weiter über verträumte Landstraßen dem Ziel entgegen. Ich erinnere sattgrüne, weit gedehnte Wiesen und Weiden, nicht enden wollende Alleen und mächtige Wälder, die immer wieder wie geheimnisvolle Riesentiere am Horizont aufragten.

 

Als sich kurz hinter der Abfahrt nach Bad Doberan die „Weiße Stadt am Meer“ vor uns erhob, war ich innerlich längst angekommen. Die traumschöne Kulisse der historisch einmaligen Bäderarchitektur überwältigte mich anders, als ich erwartet hatte. Sie hatte eher eine beruhigende, fast narkotisierende Wirkung. Ich spürte, endlich angekommen und – noch wichtiger – zur richtigen Zeit am einzig richtigen Ort zu sein.

 

Dieses Gefühl verstärkte sich beim anschließenden Rundgang über die Anlage. Pure Schönheit kann einschüchtern, demütigen oder aber die Seele befrieden. Die Bauten, die mich auf meinem Weg zur Orangerie umgaben (hier waren wir untergebracht), wirkten auf Anhieb vertraut und beschützend. Besonders beeindruckte mich die Burg Hohenzollern mit ihren verträumten Türmen – von so einem hatte Rapunzel ihr Haar heruntergelassen ­– und der imposanten Treppe, die in die Belle Etage hinauf führte. Ein Brautpaar hielt gerade auf der Terrasse seinen Champagnerempfang ab. Weiß gedeckte Tische leuchteten in der Sonne, perlendes Gelächter drang zu uns herüber, während wir mit unseren Roll-Koffern an ihnen vorüberzogen.

 

Luxuriöse Suite auf zwei Etagen

 

Unsere Maisonette-Suite in der Orangerie hatte nichts Maritimes an sich, wie ich es eigentlich erwartet hatte. Ein gedecktes Grün in verschiedenen Schattierungen dominiert die Farbwelt auf beiden Etagen, darunter in Form gestreifter Seidentapeten und schwerer, samtartiger Vorhänge. Unten befand sich der Wohnraum – bestehend aus einem riesigen Sofa und einem Fernseher – sowie ein Gäste-WC. Da der Raum in einer ehemaligen Orangerie naturgemäß nicht besonders tief ist, waren den Architekten bei der Raumgestaltung entsprechend enge Grenzen gesetzt. Einladender, weil großzügiger, wirkte das Schlafzimmer mit Ensuite-Bad in der oberen Etage. Vor allem die gewaltige Raumhöhe von über sechs Metern machte den besonderen Charme der Suite aus.

 

Zum Dinner ging es in die Nelson Bar. Vor der Terrasse sahen wir vom Strandkorb aus auf den gewaltigen Gedenkstein, dessen Inschrift an die Gründung des Seebades durch den mecklenburgischen Herzog Friedrich Franz l. im Jahr 1793 erinnerte. Der Abend war mild, also setzten wir uns draußen in die hinterste Terrassenecke. Wir bestellten Steak Frites. Das Gericht war ok, aber wir hätten uns in dieser Szenerie ein wenig mehr erwartet. Auch vom Service waren wir nicht ganz überzeugt. Etwas holprig, aber immer bemüht. 

 

Ein bezaubernder Ort

 

Dennoch rate ich jedem, sich auf den Weg zu machen nach Heiligendamm. Denn dieser Ort bezaubert und bezwingt auf eine Weise, die sich nicht  in Worte fassen lässt. Ganz zu schweigen von dem wunderbaren Spa- und Wellnessbereich oder dem großen gastronomischen Angebot, zu dem auch ein Sternelokal zählt. 

 

Summa summarum machen für mich die Schönheit der Natur und die wirklich atemberaubenden Bauwerke den ganz besonderen Reiz dieses Grand Hotels aus.

Mehr Infos:

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