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Das Gradonna Mountain Resort liegt oberhalb des Bergsteigerdorfes Kals mit Blick auf den Großglockner.
Design trifft Natur
Die Zimmer sind mit Zirbenholz verkleidet, was für einen tiefen Schlaf sorgen soll.
Von nahezu überall genießt man das tolle Bergpanorama.
Blick in das Chalet Klassik
Das Chalet Deluxe
Haubenkoch Michael Karl hat sich schon 4 Hauben im Laufe seiner Karriere erkocht
Im Gradonna Restaurant verwöhnt Haubenkoch Michael Karl seine Gäste.
Der Wellnessbereich erstreckt sich auf über 3.000 Quadratmeter.
Alle Wünsche werden erfüllt: Massagen, Wellnessanwendungen und Beauty-Treatments auf Basis von Tiroler Hausmitteln
Das Spa
Eintauchen und abschalten im ganzjährig beheizten Außenpool
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Fr. 26.12.2014, Udo S.

Gradonna Mountain Resort, Kals am Großglockner

Luxus im Bergsteigerdorf

 

Abschalten, den Alltagsstress hinter sich lassen, den persönlichen Akku wieder aufladen und sich inmitten reiner Natur verwöhnen lassen – diese Wünsche des zivilisationsgestressten Menschen erfüllt wohl kaum ein Luxushotel in den Alpen besser als das Gradonna Mountain Resort. Das liegt zum einen an der einzigartigen Lage oberhalb des Bergsteigerdorfes Kals mit Blick auf Österreichs höchsten Berg, den Großglockner. Zum anderen soll das Resort auf einem altertümlichen Kraftplatz liegen, wie historische Funde aus der Bronzezeit belegen. Der Name des Hotels sowie dessen Architektur mit dem markanten schwarzen Turm in der Mitte hat sich an dem darüber thronenden Gradonna Felsen orientiert.  

 

Ich bin auf jeden Fall schwer beeindruckt, als ich die Kalser Landstraße hochfahre und hinter dem schnuckeligen Bergdorf Kals mit seinen kleinen Pensionen und Geranien an den Balkonen das mondäne Gradonna Mountain Resort erblicke. Wie ein geheimes Refugium für Auserwählte wirkt das 4-Sterne-Superior-Hotel inmitten des hohen Fichten- und Lärchenwaldes. Mehr Abgeschiedenheit – und auch mehr Luxus und Komfort – geht kaum. Sowohl die Hotelzimmer als auch die Suiten im Turm oder die 41 Châlets für bis zu acht Personen sind mit feinsten naturbelassenen Materialien wie Fichte, Zirbe, Leinen, Loden oder Kalser Marmor ausgestattet. Sie schaffen ein edles und zugleich heimeliges Ambiente, das Zirbenholz soll zusätzlich für einen tiefen und erholsamen Schlaf sorgen.

 

Erholung wird im Gradonna Mountain Resort großgeschrieben: Das 3.000 Quadratmeter große Mountain Spa verfügt über diverse Saunen, Dampfbäder, Infrarotkabinen, Ruhezonen sowie Außen- und Innenbecken. Auch ein Fitnessraum steht zur Verfügung. Der 700 Quadratmeter große, solarbeheizte Naturbadeteich ist im Winter eher was für hartgesottene Saunagänger, im Sommer aber eine Wohltat. Der Badegenuss setzt einen kurzen Fußweg voraus. Natürlich bietet ein Hotel dieser Klasse auch zahlreiche Beauty-Anwendungen und Massagen an. Die besondere Stärke des Gradonnas liegt aber in der kompetenten Verwendung von heimischen Kräutern und Ölen zur Wellnessbehandlung sowie für kulinarische Spezialitäten. Eine hoteleigene Kräuterbeauftragte, die zugleich Wanderführerin ist, sorgt für regelmäßigen Nachschub. Ich entscheide mich für die Aromamassage aus verschiedenen Alpenkräutern und fühle mich schon viel entspannter als bei meiner Anreise.

 

Dann wartet ein weiteres Highlight auf mich: ein mehrgängiges Menü im Hotelrestaurant unter der Leitung von Haubenkoch Michael Karl. Seine Spezialität ist eine hochwertige lokale Küche mit mediterranen und asiatischen Einflüssen unter der Verwendung von Produkten aus der Region. Dazu gehören natürlich auch die unterschiedlichsten Wildkräuter, die Karl wenn möglich in die Gerichte integriert. Für den passenden Wein sorgt ein bestens sortierter Weinkeller, der nicht nur über gute österreichische Tropfen verfügt. Das Geld fürs Mineralwasser sollte man daher lieber in einen edlen Wein investieren, da das Leitungswasser bestes Quellwasser aus dem Berg ist.

 

Auch ein abwechslungsreiches Freizeit- und Sportangebot hat das Resort aufgrund seiner Lage sowohl im Sommer als auch im Winter zu bieten. Der Nationalpark Hohe Tauern liegt vor der Haustür und kann alleine oder mit den Rangern erkundet werden. Zahlreiche Wanderrouten in allen Schwierigkeitsgraden sorgen für Abwechslung. Für hochalpine Besucher organisiert das Hotel auch eine Besteigung des Großglockners. Ich habe mich immerhin auf die 2.802 Meter hohe Stüdlhütte gewagt. Leider blieb mir der Blick auf den höchsten Berg Österreichs aufgrund einer Wolkenwand verwehrt. Aber die Tour hat sich schon allein wegen des legendären Kaiserschmarrns gelohnt. Der Weg ist ohne Schwierigkeit zu bewältigen und man braucht vom Parkplatz am Lucknerhaus rund zweieinhalb Stunden.

 

Ein echter Geheimtipp ist das Gradonna Resort für Skibegeisterte: Das Skigebiet Kals-Matrei zählt zu den größten in ganz Osttirol – und zu den schneesichersten. Hier sind weiße Weihnachten garantiert. Schließlich liegt Kals auf 1.350 Metern Höhe. 2013, als ganz Österreich vom Schneemangel gezeichnet war, konnte man in Osttirol die Schneemassen kaum bewältigen. Zahlreiche Liftanlagen wurden neu gebaut, sodass man jetzt mit den Skiern direkt ins Hotel wedeln kann. Ich werde bald mit meinen Skiern wiederkommen und die Pisten erobern. Der hoteleigene Kraftplatz kann bei dem Vorhaben sicher nicht schaden.    

 
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