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Relaxen in der Kaminecke
Blick auf die Chalets
Im Außenbereich lockt ein Infinity Pool.
Gigantisch: der Blick von der Dachterrasse auf die umliegende Bergwelt
Blick in eine Suite
Unbehandeltes Fichtenholz entfaltet seinen Duft.
Das Gourmetrestaurant Artifex
Das Restaurant ist in einzelne Räume unterteilt. So wird es trotz der vielen Kinder nie richtig laut.
Chefköchin Tina Marcelli bietet eine kreative und gehobene Alpenküche.
Süße Versuchungen
Chill Area im Adults only Bereich
Sorry kids, hier dürfen nur die Erwachsenen rein.
Ruheinsel im Mountain Spa
Die Finnische Sauna
Gemütlicher Rückzugsort
Der Action Pool...
... mit Wasserrutsche
Der Matsch Room für kleine Bauarbeiter
Auspowern in der Spielescheune mit Heuboden
Vor dem Resort erstreckt sich ein kleiner See.
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Fr. 17.01.2020, Isabella F.

Feuerstein Nature Family Resort, Brenner

Familienurlaub de luxe

 

Ein Urlaub im Fünf-Sterne-Hotel mit zwei kleinen Kindern, kann das gut gehen? Natürlich! Das Feuerstein Nature Family Resort in den Südtiroler Bergen ist genau der richtige Ort dafür.

 

Wir stapeln nebeneinander in der Spielescheune Bauklötze und kommen ins Gespräch. „Seid ihr schon länger da?“, fragt mich der nette Familienvater in Jeans und T-Shirt. Ja, nach drei Tagen im Feuerstein fühle ich mich absolut heimisch und weiß über alles hier bestens Bescheid. „Das Sechs-Gänge-Menü am Abend“, setzt er vorsichtig an. „Klappt das denn mit Kindern...?“ 

 

Im Feuerstein Resort ist das kein Problem. Hier ist alles auf Familien ausgerichtet und man verbringt einen so entspannten Urlaub, wie kaum wo sonst. Das beginnt schon beim Packen. Das Hotel hat uns vorab eine Liste geschickt mit allem, was vor Ort bereits vorhanden ist. Babyphone, Wasserkocher, Schwimmflügel, Lätzchen und Co. können wir getrost zu Hause lassen. Sogar Buggys und Schlitten gibt es im Hotel. Mit leichtem Gepäck reisen wir also an. Am Brenner, den wir auf der Fahrt nach Italien sonst immer passieren, verlassen wir die Autobahn und fahren durch kleine Dörfer, bis wir schließlich am Talschluss von Pflersch angekommen sind. Das Tal ist hier eng, die Gipfel hoch. Auf 1.250 Metern Höhe, umgeben von rauschenden Wasserfällen und eingebettet inmitten einer einzigartigen Naturkulisse aus Wiesen, Wäldern und Bergen, liegt das Ziel unserer Reise: das Feuerstein Nature Family Resort. 

 

Scandi-Style statt Disney World

 

Familienhotels stand ich bisher kritisch gegenüber. Bunte Disney-Figuren, Plastikmöbel, Dauerbeschallung und Pommes mit Ketchup waren meine Vorstellungen. Das Feuerstein zeigt: Es geht auch anders, ganz anders. Alles ist geschmackvoll aufeinander abgestimmt, viel Holz und Stein, dazu ausgewählte Möbel und Designelemente im Scandi Style. Raumhohe Fenster sorgen für einen freien Blick auf die atemberaubende Bergkulisse und lassen die Grenzen von Innen und Außen verschwimmen. Die große Lobby verfügt über eine Kaminecke, gemütliche Sofas und eine Bibliothek. An der Bar bestellt man sich einen Cappuccino oder Aperitif (je nach Tageszeit) und blättert in einer der vielen ausliegenden Zeitungen und Magazine, während die Kinder auf dem Bobbycar (die stylische Variante versteht sich) durch die Lobby sausen oder in der Ecke Bauklötzchen (auch die stylische Variante) stapeln. Wenn es nur daheim immer so entspannt wäre! Eigentlich würde mir die Lobby schon reichen, hier könnte ich den ganzen Tag mit meiner Familie verbringen. Aber da geht natürlich noch mehr.

 

Wir beziehen unser Familienzimmer „Amethyst“, zwei Schlafräume mit Balkon. Auch hier ist alles stilvoll eingerichtet in hellen Farben, das unbehandelte Fichtenholz entfaltet seinen Duft, dazu ein grandioser Bergblick aus allen Fenstern. Und: ein Stockbett für unsere Große! Nur mit Mühe können wir sie dazu überreden, das Zimmer zu verlassen und mit uns das Spa zu besuchen. Sie wird es nicht bereuen. Auf 3.000 Quadratmetern ist hier für jedes Familienmitglied etwas geboten: ein Babypool, eine Riesenrutsche, ein Outdoor-Pool, Familien-Sauna und Dampfbad, Ruheräume und on top ein dreistöckiger Wellness-Bereich nur für Erwachsene mit einer Finnischen Sauna und einem Whirlpool auf der Dachterrasse. Während sich der Rest der Familie unten amüsiert, genieße ich im heißen, blubbernden Wasser die exklusive Ruhe und den Rundum-Bergblick. 

 

Spielescheune und Matsch Room

 

Die Entdeckungstour geht weiter. Neben dem Spa hat das Feuerstein noch viel zu bieten, wie eine große Spielescheune mit Kletternetz, Heuboden und Riesentrampolin, eine Holzwerkstatt, einen Matsch Room für kleine Sandbaumeister, eine Sports Arena oder ein Atelier. Und versprochen: Alle Räume sind so hübsch gestaltet, dass sich auch Erwachsene dort wohl fühlen. Von Disney World keine Spur. Wer will, kann seine Kinder in die Betreuung geben. Sowohl für Babys im Krabbelalter, als auch für Jugendliche ist hier einiges geboten, 70 Stunden in der Woche. Die pädagogische Kinderbetreuung orientiert sich an den Grundsätzen von Maria Montessori. So wird mit den Kindern gewandert, mit Holz gewerkelt oder es gibt ein gemeinsames Picknick im Wald.

 

Da es über Nacht geschneit hat, packen wir uns dick ein und gehen in den großen Garten mit dem zugefrorenen Naturschwimmbecken. Im Außenbereich gibt es einen kleinen Hang, die Schlitten stehen schon bereit. Auch Skifahrer kommen auf ihre Kosten. Das Pflerschtal bietet vier Skilifte und 16 Pistenkilometer bis auf eine Höhe von über 2.000 Metern.

 

Kreative Alpenküche

 

Ein weiteres Highlight ist das Essen im Feuerstein. Das beginnt schon mit dem Frühstück. Frisch gepresste Fruchtsäfte, Eier in allen Variationen, Süßes, frisches Brot, deftiger Südtiroler Schinken – alles, was das Herz begehrt und großteils von regionalen Bauern und Anbietern. Nachmittags zur Jause steigert sich das Ganze dann nochmal und es gibt diverse Salate, Suppen und himmlische Törtchen, Cremes, Kuchen, Waffeln und Gebäck. Süße Versuchungen, denen wir selbstverständlich nachkommen. Und dann die kulinarische Krönung am Abend: ein Sechs-Gänge-Menü. Chefköchin Tina Marcelli bietet eine kreative und gehobene Alpenküche und interpretiert überlieferte Rezepte aus der Region neu. Die Spaghetti „Nero di Seppia“ mit Safran und Garnelen sind ein Gedicht, ebenso wie der in Rote-Beete-Saft gegarte Zander mit Zitronensauce, Winter-Portulak und Knusperkartoffeln. Danach noch ein cremiges Tiramisu und ich bin glücklich.

 

Der Nachwuchs lässt sich derweil panierte Truthahn-Sticks und das hausgemachte Schokoeis zum Dessert schmecken. Ein Sechs-Gänge-Menü im Fünf-Sterne-Hotel mit kleinen Kindern – überhaupt kein Problem. Wenn man mal davon absieht, dass sich unser Zweijähriger zum Schluss das Schokoeis mit beiden Händen einverleibt und ein Großteil davon auf der Tischdecke landet. Aber der nette Ober reicht uns schon einen feuchten Waschlappen. Alles kein Problem im Feuerstein.  

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