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Das Farol Hotel war einst ein Herrenhaus.
Den offen angelegten Innenbereich schmücken stilvolle Designermöbel.
Übergroße Zeppelin Lampen von Marcel Wanders zieren die Decken der Lounge.
Der Blick auf die felsige Bucht ist beeindruckend.
Die Zimmer sind hell und modern gestaltet.
An Gemütlichkeit mangelt es hier nicht.
Ein herrlicher Ort der Entspannung
Das Frühstück bietet eine feine Auswahl an frischem Obst, portugiesischem Gebäck und einen sensationellen Blick auf das Meer.
Blick auf den Pool
Das Restaurant The Mix verwöhnt die Gäste mit mediterraner Fusion-Küche.
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Fr. 24.03.2017, Lisa L.

Farol Hotel, Cascais

Mee(h)r erleben im Designjuwel

 

Es riecht nach Salz und Meer. Meeresluft, prickelnd wie Champagner. Ein paar vereinzelte Surfer gleiten über die Wellen, die Gischt spritzt über die Klippen und im Hintergrund erblickt man Fischerboote. Stundenlang schaue ich hinaus auf den Atlantik, ohne den Blick von dem kraftvollen Spiel der zum Teil meterhohen Wellen zu wenden, die sich gegen die Felsen und den nahegelegenen Leuchtturm brechen, während ich die ersten Sonnenstrahlen des Jahres von einer der Liegen auf der Sonnenterrasse genieße. Ankommen, durchatmen und sich wohlfühlen – das ist im Farol Hotel Programm.

 

Nur wenige Gehminuten liegt das Boutique-Hotel vom Zentrum Cascais‘ entfernt, dem ehemaligen Fischerort, von dem man sagt, er sei der schönste an der Costa de Lisboa mit seinem Mix aus Ursprünglichkeit und mondänem Flair, dem Yachthafen, den vielen kleinen Gässchen und feinen Villenvierteln. Das malerische Städtchen hat sich seinen ganz eigenen, ursprünglichen Charme bewahrt, trotz stetig steigender Beliebtheit von Touristen und wohlhabenden Lissabonnern.

 

In diese idyllische Umgebung fügt sich das Farol Hotel harmonisch ein und punktet ganz nebenbei auch noch mit seiner traumhaften Lage unmittelbar am Meer und seiner tollen Glasoptik. Einst ein Herrenhaus aus dem 19. Jahrhundert, das dem Grafen von Cabral gehörte, wurde es 2002 um einen Glasanbau erweitert, der nun die Silhouette prägt.

 

Stylisches Interieur trifft auf Panoramaausblick

 

Schwarz und Weiß dominieren das Farbschema in den offen angelegten Innenbereichen und erzeugen zusammen mit Designermöbeln, wie dem geschwungenen Flap Sofa von Edra im Eingangsbereich und den beeindruckenden, übergroßen Zeppelin Lampen von Marcel Wanders, die die Decken der Lounge schmücken, eine stylische Atmosphäre. Dank bequemer Sessel sowie sorgfältig ausgewählten Dekorationsakzenten wie Skulpturen und farbenfrohen Bildern von portugiesischen Künstlern, mangelt es hier keinesfalls an Gemütlichkeit. Mit gerade einmal 33 Zimmern ist das Farol Hotel auch herrlich intim. Morgendliche Schlangen am Frühstücksbuffet oder Streit um die beste Liege am Pool sind hier – Gott sei dank – Fehlanzeige.

 

Modern ist auch unser im Untergeschoss des Hotels gelegenes Zimmer. Ein mit zahlreichen Kissen ausgestattetes Bett (das Hotel bietet auch eine Art Kissen-Menü verschiedenster Kissentypen an), Design-Lampen und ein helles Farbkonzept mit viel Weiß kreieren ein elegantes Ambiente voller Leichtigkeit. Unsere eigene sichtgeschützte Sonnenterrasse mit Liegestühlen sorgt dafür, dass wir das herrliche Panorama mit Blick über eine felsige Bucht ungestört genießen können. Wer sich wie ich dem Anblick nicht entziehen will, verbringt hier wunderbar entspannte Stunden. 

 

Zum Glück muss ich auf das stimmungsvolle Treiben selbst dann nicht verzichten, als ich mich zu später Stunde wieder nach drinnen begebe, denn dank der offenen Glasbauweise erwartet einen in den beiden Restaurants ein Dinner with a view. Mit der Wahl des Restaurants The Mix, das mediterrane Fusion-Küche und ein wöchentlich wechselndes Menü auf Basis saisonaler Zutaten und Aromen zelebriert, machen wir alles richtig. Ein auf den Punkt gebratenes Chateaubriand, ein überaus aufmerksamer Service und ein paar leckere Drinks anschließend in der Bar bereiten den perfekten Abend. 

 

Auch das Frühstück am nächsten Morgen mit einer feinen Auswahl an frischem Obst und portugiesischem Gebäck überzeugt und lässt uns gestärkt in den Tag starten. Das ist auch gut so, denn mit Sintra, das mit seinen Palästen wie dem Palácio Nacional da Pena, der nicht ohne Grund den Beinamen „Schloss Neuschwanstein Portugals“ trägt, einem Museum gleicht, und dem Cabo da Roca, dem westlichsten Punkt Europas, haben wir uns ein schönes Sightseeing-Programm überlegt. Vorbei am Guincho Beach, der im Sommer viele Surfbegeisterte anlockt, geht es nachmittags entlang der Küstenstraße wieder zurück, um im Hotel zu relaxen.

 

Massage im Zimmer

 

Beide Massagen auf dem Zimmer, parallel?! Von Verwunderung und einer zugegeben leichten Skepsis ist mein Blick geprägt, als die beiden sympathischen Portugiesinnen mit ihren Massageliegen, einem CD-Player und einer handvoll Handtücher in unser Zimmer kommen und sofort anfangen, alles aufzubauen. Wo sich vorher unsere Koffer und ein Sessel befanden, ist im Nu eine private Wellnessoase entstanden. Über einen richtigen Spabereich verfügt das Hotel bislang noch nicht, in Planung ist er bereits. 

 

Im Sommer, bei warmen Temperaturen, können die Behandlungen im blickgeschützten Gartenpavillon in Anspruch genommen werden. Entspannen mit exklusivem Blick auf den endlos scheinenden Atlantik – was will man mehr? Da wir im noch recht milden Frühling dort sind, wird die Zimmervariante bevorzugt. Alle Skepsis ist rasch verflogen, als die ruhige, stimmungsvolle Musik einsetzt und die unglaublich entspannende Anti-Stress-Massage mit wohltuenden Ölen beginnt, nach der ich mich wie neugeboren fühle. Sie hätte gerne noch ewig weitergehen können. Genau wie der fantastische Aufenthalt im Farol Hotel. 

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