Anmeldung zu unserem luxusletter
Städte-Trip, Strand-Urlaub oder Wellness-Reise: Sparen Sie sich die lange Hotelsuche – unser luxusletter schickt Ihnen ca. 6x pro Jahr individuell ausgewählte Hotelempfehlungen. Alle Häuser sind von uns persönlich besucht und ehrlich bewertet.

Melden Sie sich jetzt für den luxusletter an – kostenlos und völlig unverbindlich.

Selbstverständlich können Sie die Einwilligung zum Erhalt des luxusletters jederzeit widerrufen, entweder durch eine E-Mail an info@luxuszeit.com oder durch einen Abmeldelink, der sich in jedem luxusletter befindet. Näheres zur Datenverarbeitung im Newsletter erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung.


Gute Reise!
Ihr luxuszeit Team
Anmelden
*Pflichtfelder
schließen x
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Ihre Kommentare überprüft werden.
Im Sinne der User möchten wir nur Kommentare veröffentlichen, die für die Bewertung der jeweiligen Hotels hilfreich und informativ sind.
 
 
Kunstvoll: Die Bilder an der Wand stammen von der Gastgeberin Tamara Call
Blick in die Forest Suite
Highlight im Zimmer Forest Love: die kombinierte Finnische Sauna und Bio Sauna auf dem Balkon
Die Dolomites Star Suite mit einer fantastischen Panorama-Aussicht
Zimmerbeispiel aus dem traditionellen Teil des Hotels
Poolgoals: Der Sternenhimmel lässt sich hier wunderbar beobachten
Willkommen im Spa!
Das Restaurant mit großen XXL-Fensterfronten
Ob Winter oder Sommer – im Excelsior Dolomites Life Resort entspannt man gerne!
schließen x
 
 
 
 
 
Do. 04.04.2019, Svenja L.

Excelsior Dolomites Life Resort, St. Vigil, Enneberg in Südtirol

Vergangenheit trifft Gegenwart – zwei Welten am Kronplatz

 

Mit seinem außen dezenten, aber attraktiv befüllten Neubau hat das Dolomites Life Resort an aktuelle Luxuszeit-Wünsche angeschlossen. Ob im Winter oder im Sommer: Hier ist die Erholung garantiert!

 

Südtirol ist immer eine Reise wert – der Blick auf die Dolomiten ist einfach beeindruckend. Wir fahren bis nach St. Vigil, ein kleiner, mosaikartig bebauter Ort, in dem jeder Quadratmeter genutzt scheint. Unser Navi leitet uns bis ans Ende einer Sackgasse – dort stehen wir vorm Hotel Excelsior, das uns mit seinen drei Gebäudeteilen einrahmt und willkommen heißt. An das versprochene Ski-In-Ski-Out hatten wir während der Anfahrt kaum noch geglaubt beim Anblick der grünen Wiesen und Berge. Aber tatsächlich: auf der Rückseite des Hotels läuft eine beschneite Piste entlang, kurz vor der Talstation ist der Einstieg in die Skigebiete Kronplatz und Alta Badia/Sella Ronda. Doch auf die Bretter geht es erst am nächsten Tag, zunächst wollen wir das Hotel erkunden. Gastgeber Werner Call begrüßt uns selbst am Empfang und führt uns auch zu unserer Suite im alten ursprünglichen Teil des Hotels, von der wir genau auf die Gondeln schauen. Großzügig auf zwei Etagen und renoviert, aber eben doch im eher traditionellen Alpen-Chic, mit viel Holz und goldenen Beschlägen.

 

Schwimmen unterm Sternenhimmel 

 

Da wir noch Zeit bis zum Abendessen haben, zieht es uns ins neue Dolomites Sky Spa, das auf dem Dach des im Dezember 2018 eröffneten Neubaus angesiedelt und nur für Erwachsene ist. Unterirdisch sind beide Häuser verbunden, so dass wir im Bademantel hinüber gehen und hinauf fahren können. Zuerst zieht es uns in den knapp 20 Meter langen Panorama-Infinity-Pool, der die großzügige Terrasse begrenzt. Schwimmen unterm Sternenhimmel im 32 Grad warmen und farbig wechselnd beleuchteten Wasser ist ein super Start zum Abschalten ins Wochenende. Gerade, wenn man das Glück und den Pool für sich hat, da es zwischen sieben und acht die meisten Gäste schon Richtung Restaurant zieht. Wir wärmen uns lieber noch in der großzügigen Panorama-Sauna auf und genießen den Blick ins Tal und die Ruhe im dezent anthrazit gehalten und angenehm beleuchteten Wellness-Bereich. Direkt neben der Sauna lädt eine Outdoor Relax Lounge ein, zum Abkühlen verweilen - mein Liebster setzt sich dampfend auf eine der beiden von der Decke hängenden Schaukeln, ich hülle mich in die ausgelegten Flausch-Decken auf einer der Sitzgruppen.

 

Gereinigt und entspannt begeben wir uns nach dem Umziehen in den Speisesaal, der im Zuge der Renovierung ebenfalls neu entstanden und sehr geschickt geschwungen angeordnet ist. Anthrazite Sitzgruppen und befilzte Wände, ausgefallene Lampen und moosgrüne Stühle auf gräulich-braunem Eichenparkett stehen im Kontrast zur tradierten Stube nebenan, die laut Gastgeber Call aber auch noch immer von einigen Gästen geschätzt und bevorzugt wird. Wir sind froh, mitten im Geschehen zu sitzen und sind umrahmt von einigen italienischen Großfamilien und anderen Paaren. Nach der Wein- und Speisenwahl samt Beratung unseres sehr freundlichen italienischen Kellners machen wir uns ans Vorspeisenbuffet, das allein schon reichen würde. Frischer Fisch, köstliche Antipasti, Salate, Käse und Cremes schmecken alle so gut, dass wir gleich zweimal gehen. Man merkt hier sofort, dass die Küche Wert legt auf saisonale Lebensmittel, die Kultur und Tradition widerspiegeln und leicht und kreativ kombiniert werden – eine kulinarische Reise zwischen Dolomiten und Mittelmeer. Ob das ausgefallene Risotto mit Prosecco und Erdbeeren, die frischen Nudeln mit Kapern und Garnelen, das Kalbs-Ossobuco oder die fantastische Auberginen-Parmigiana mit Büffelmozzarella, einheimische Hirschwange  – wirklich jeder Gang ist geglückt und die Portionen gerade so groß, dass wir noch das Dessert mit karamelisierten Banane, Pistazien-Eis und Tonka-Schwamm schaffen.

 

Frühstück mit Bergblick

 

Das wahre Highlight des Speisesaals wird uns aber erst am nächsten Morgen bewusst: die bodentiefen Panorama-Fenster bieten einen atemberaubenden Ausblick auf die gegenüberliegenden Berge. Man kann sich kaum satt sehen und muss immer noch einen Cappuccino bestellen, der hier wirklich seine Bezeichnung verdient. Zusammen mit den frisch gepressten Säften aus Orangen, Karotten, Äpfeln und Zimt ein perfekter Start in den Tag, an dem wir den Kronplatz kennenlernen wollen.

 

Vom Skikeller aus geht es direkt auf die Piste, etwa 200 Meter unterhalb des Hotels ist die Talstation mit dem Einstieg. Von hier wird erstmal fleißig gegondelt – über den Ort hinweg und immer wieder in nächste Teilabschnitte, bis endlich das Gipfelplateau erreicht ist. Der Ausblick ist gerade bei diesem klaren stahlblauen Himmel phantastisch: ein 360-Grad-Rundumblick. Die große massive Glocke am Gipfel ist imposant, ebenso wie das Messner-Mountain-Museum, entworfen von Star-Architektin Zaha Hadid. Für Familien ein schönes Gebiet – hauptsächlich breite, sehr gemäßigte Pisten, an deren Ende immer Gondeln wieder zum Gipfel führen – man kann sich also kaum verlieren.

 

Nach einem Spritz auf einer der kleinen Hütten etwas weiter unten zieht es uns wegen des inzwischen sulzigen Schnees wieder ins Spa – diesmal bei Tageslicht und mit Zeit im Ruheraum, der allerdings leider leise mit Musik beschallt wird. Wir finden Platz auf den Liegen direkt vorm Fenster, im hinteren Teil kuscheln sich Paare in dezent abgetrennte Liege-Nischen. Als ich einen Gast in einem chicen beige-grauen Bademantel mit Kapuze erblicke und in meinem weißen ohne etwas neidisch werde, vermute ich, dass der aus dem Neubau kommt und nehme mir vor, dort unbedingt noch eins der 16 Zimmer zu besichtigen. Zwölf Doppelzimmer und vier Suiten sind es, in die Star-Suite darf ich kurz reinhuschen: die Terrasse geht einmal rund herum, draußen steht ein eigener Jacuzzi, drinnen eine Sauna und im Wohnzimmer ein halbrundes XXL-Sofa mit Ausblick auf den großen Fernseher und das noch viel schönere Natur-Schauspiel hinter den Panoramascheiben. Aber auch schon ein ganz normales Doppelzimmer ist geschickt geschnitten, eine Schiebetür trennt das moderne Granit-Bad ab. Gastgeberin Tamara Call hat mit ihren Bildern an den Wänden den Zimmern eine persönliche Note verliehen. Sie zeigen, wie sehr sie die Region liebt. Apropos Liebe: das Zimmer namens Forest-Love hat eine eigene kleine Zweier-Sauna auf dem Balkon. Wer also modernes, stilvolles Design mag, sollte sich unbedingt im Neubau einmieten. 

Mehr Infos:

Zum Hotel